Ricotta gut abtropfen lassen
Gut abgetropfter Ricotta hält die Füllung kompakt. Wirkt sie trotzdem weich, den Ricotta vor dem Vermischen noch länger abtropfen lassen.
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Passwort vergessen?Lombardei · gefüllte Eierpasta
Zarte lombardische Tortelli aus dünner Eierpasta mit einer festen Füllung aus Ricotta, Spinat, Grana Padano und Eigelb. Die kleinen Dreiecke werden gekocht und mit gebräunter Butter, Salbei und weiterem Grana Padano serviert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tortelli di magro gehören zu den fleischlosen gefüllten Pastaspezialitäten der Lombardei. Dünne Eierpasta umschließt eine würzige Ricotta-Spinat-Füllung; Butter, Salbei und Grana Padano geben dem Gericht seinen klassischen Abschluss. In dieser Variante werden etwa 40 kleine Tortelli dreieckig geformt und direkt nach dem Kochen serviert.
Die Tortelli sind zart und leicht bissfest, mit einer cremig-festen, würzigen Füllung. Gebräunte Butter bringt nussige Noten, Salbei ein warmes Kräuteraroma und Grana Padano eine salzige, umamiartige Tiefe.
Schritt für Schritt
Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Eier und 1 g Salz hineingeben, mit einer Gabel nach und nach Mehl einarbeiten und anschließend alles 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig in Folie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und nicht mehr klebrig.
Während der Teig ruht, den Spinat gründlich waschen und in reichlich kochendem Wasser etwa 2 Minuten blanchieren. Abgießen, kalt abschrecken, sehr gut ausdrücken und fein hacken.
Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen, aber noch grün.
Spinat, Ricotta, 80 g Grana Padano und Eigelb verrühren. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Die Füllung soll fest und formbar sein; falls sie sehr weich wirkt, den Ricotta noch etwas länger abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist kompakt und lässt sich zu kleinen Portionen abstechen.
Den Teig in vier Stücke teilen und jeweils dünn ausrollen, am besten bis zu einer Stärke von etwa 1 mm. Nicht benötigte Teigstücke abdecken, damit sie nicht austrocknen.
Daran erkennst du es: Die Teigbahnen sind dünn, gleichmäßig und biegsam.
Aus den Teigbahnen Quadrate von etwa 8 cm Seitenlänge schneiden. Jeweils einen gehäuften Teelöffel Füllung in die Mitte setzen. Die Ränder mit wenig Wasser bestreichen, das Quadrat diagonal zu einem Dreieck falten und die Luft rund um die Füllung herausdrücken. Die Ränder fest andrücken und die Tortelli bis zum Kochen auf einem leicht bemehlten Tuch ablegen.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind vollständig geschlossen und die Füllung sitzt ohne eingeschlossene Luft im Inneren.
Die Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Salbeiblätter zugeben und die Butter bei mittlerer Hitze leicht bräunen lassen, bis sie nussig duftet. Die Pfanne vom Herd nehmen und warm halten.
Daran erkennst du es: Die Butter duftet nussig und ist leicht gebräunt, ohne verbrannt zu schmecken.
In einem großen Topf reichlich Wasser mit 2 EL Salz zum Kochen bringen. Die Tortelli portionsweise hineingeben und 4–5 Minuten garen, bis sie aufsteigen und die Pasta weich, aber noch bissfest ist.
Daran erkennst du es: Die Tortelli steigen auf und die Pasta ist weich, aber noch bissfest.
Die Tortelli mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und in der Würzbutter schwenken. Auf vier Teller verteilen und mit den restlichen 50 g Grana Padano servieren.
Daran erkennst du es: Die Tortelli sind gleichmäßig mit Butter überzogen und werden heiß serviert.
Gut zu wissen
Gut abgetropfter Ricotta hält die Füllung kompakt. Wirkt sie trotzdem weich, den Ricotta vor dem Vermischen noch länger abtropfen lassen.
Die 80 g kommen in die Füllung; die separaten 50 g werden erst beim Servieren über die gekochten Tortelli gegeben.
Die Füllung wird etwas kräftiger und kann je nach Blattanteil fester oder faseriger werden.
Mangold gründlich waschen, kurz blanchieren, gut ausdrücken und fein hacken. Dicke Stiele separat weich blanchieren und ebenfalls fein schneiden.
Der Geschmack wird etwas intensiver und salziger.
Parmigiano Reggiano fein reiben und sowohl in der Füllung als auch zum Servieren in gleicher Menge verwenden.
Spinat sehr gründlich ausdrücken und Ricotta gut abtropfen lassen.
Etwas länger abtropfen lassen, bevor weitere Tortelli geformt werden.
Nur wenig Füllung verwenden, die Ränder mit Wasser befeuchten und die Luft herausdrücken.
Bereits geformte Tortelli vor dem Kochen an den Rändern nochmals vorsichtig verschließen.
Bei mittlerer Hitze arbeiten und die Pfanne vom Herd nehmen, sobald die Butter leicht gebräunt nussig duftet.
Bei stark verbrannter Butter eine neue kleine Menge Butter mit frischem Salbei zubereiten.
Eine kräftigere grüne Füllung mit Mangold statt Blattspinat.
Die Würzbutter mit Salbei und weiteren milden Kräutern aromatisieren.
Keine belastbare Einfrier- oder Auftauanleitung ist in der Rezeptgrundlage angegeben.
Häufig gefragt
Überschüssiges Wasser würde die Füllung weich machen und das Verschließen der Tortelli erschweren.
Die Teigbahnen sollten etwa 1 mm dünn sein, damit die Tortelli zart werden, aber beim Kochen stabil bleiben.
Sie steigen im Kochwasser auf; die Pasta soll weich, aber noch bissfest sein. Das dauert etwa 4–5 Minuten.
Ja. Mangold eignet sich als naheliegende Alternative. Er sollte ebenfalls blanchiert, sehr gut ausgedrückt und fein gehackt werden.
Aus unserer Küche
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