Heller Honig
Orangenblütenhonig gibt dem Torrone ein blumigeres Aroma. Heller Millefiori- oder Akazienhonig funktioniert ebenfalls; Akazienhonig schmeckt laut Rezept weniger blumig.
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Passwort vergessen?Knuspriges Mandelkonfekt, Kalabrien
Kalabrisches Mandelkonfekt aus Bagnara Calabra: ungeschälte geröstete Mandeln werden in eine dunkle karamellisierte Honig-Zucker-Masse gebunden und anschließend mit einer dünnen Kakao-Zuckerglasur überzogen.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses Torrone wird als fester rechteckiger Block geformt, abgekühlt und in 18 Stücke geschnitten. Die ungeschälten Mandeln sorgen für einen rustikalen Charakter, während Zimt, Nelke und die dunkle Glasur das Konfekt kräftig und fein würzig abrunden.
Knusprige, geröstete Mandeln treffen auf eine feste, glasig brechende Honig-Zucker-Masse. Zimt und Nelke wirken warm und fein würzig; die dünne Kakao-Zuckerglasur gibt den Stücken einen dunklen, herben Abschluss.
Schritt für Schritt
Lege die Form mit Backpapier aus. Stelle den schweren Topf, den hitzefesten Teigschaber, das Zuckerthermometer und ein scharfes Messer bereit. Die heiße Zuckermasse kann schwere Verbrennungen verursachen; arbeite vorsichtig und halte Kinder fern.
Wichtig: Heiße Zucker- und Honigmassen verursachen schwere Verbrennungen. Nicht unbeaufsichtigt arbeiten und Kinder fernhalten.
Röste die Mandeln mit Haut auf einem Blech im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze, alternativ bei 140 °C Umluft, 12–15 Minuten. Wende sie nach etwa 8 Minuten. Sie sollen duften und leicht nachdunkeln, aber nicht dunkel verbrennen. Halte die Mandeln anschließend im ausgeschalteten, noch warmen Ofen bereit.
Daran erkennst du es: Die Mandeln duften und sind leicht nachgedunkelt, aber nicht dunkel verbrannt.
Gib 50 g Zucker und den Honig in den schweren Topf. Erhitze die Mischung bei direkter mittlerer bis kräftiger Hitze unter ständigem Rühren. Koche sie weiter, bis sie deutlich karamellfarben ist und etwa 160–165 °C erreicht. Ziehe den Topf kurz vom Herd und gib einen Tropfen der Masse in kaltes Wasser: Er muss sofort hart werden und beim Drücken glasig brechen, nicht zäh bleiben.
Daran erkennst du es: Ein Tropfen der Masse wird in kaltem Wasser sofort hart und bricht beim Drücken glasig.
Wichtig: Beim Rühren und Prüfen Spritzer vermeiden; die Masse ist extrem heiß und klebt an der Haut.
Rühre Zimt und Nelken ein. Gib die warmen Mandeln dazu und vermische alles zügig, bis jede Mandel von der dunklen Zuckermasse umhüllt ist.
Daran erkennst du es: Alle Mandeln sind gleichmäßig von der dunklen Zuckermasse umhüllt.
Wichtig: Die Mandelmasse bleibt sehr heiß; Hände und Unterarme vor Spritzern schützen.
Fülle die Masse sofort in die vorbereitete Form. Lege ein zweites Stück Backpapier darauf und drücke den Torrone mit einem kleinen Nudelholz oder einem flachen Topf gleichmäßig 1,5–2 cm dick. Entferne das obere Papier und lasse ihn 45–60 Minuten abkühlen, bis er fest, aber noch gut schneidbar ist.
Daran erkennst du es: Der Block ist fest, aber noch gut schneidbar.
Wichtig: Die Masse bleibt während der Abkühlzeit heiß. Erst schneiden, wenn sie handhabbar und ausreichend fest ist.
Löse den Block aus der Form und schneide ihn mit einem leicht angewärmten, geölten Messer in 18 rechteckige Stücke. Arbeite mit Druck statt mit sägenden Bewegungen, damit die Stücke möglichst sauber brechen.
Daran erkennst du es: Es entstehen möglichst saubere rechteckige Stücke ohne starkes Zerbröseln.
Wichtig: Beim Schneiden kontrolliert Druck ausüben und die Finger nicht vor der Klinge platzieren.
Für die Glasur verrühre 70 g Zucker und 20 ml Wasser in einem kleinen Topf. Koche den Sirup auf 110–118 °C. Nimm den Topf vom Herd, siebe das Kakaopulver hinein und rühre es glatt ein.
Daran erkennst du es: Der Sirup erreicht 110–118 °C und das Kakaopulver ist glatt eingerührt.
Wichtig: Auch der Glasursirup ist sehr heiß und kann schwere Verbrennungen verursachen.
Tauche die Torrone-Stücke einzeln kurz in die Kakao-Zuckerglasur oder bestreiche sie rundum sehr dünn. Lass überschüssige Glasur abtropfen und lege die Stücke auf Backpapier. Sobald die Oberfläche angezogen hat, bestreiche oder tauche auch die Unterseiten. Falls die Glasur zu fest wird, erwärme sie kurz und vorsichtig.
Daran erkennst du es: Die Stücke sind rundum dünn überzogen und überschüssige Glasur ist abgetropft.
Wichtig: Glasur und Topf vorsichtig handhaben; beim Tauchen nicht in die heiße Glasur greifen.
Lasse die glasierten Stücke bei trockener Raumtemperatur mindestens 30 Minuten, besser 1–2 Stunden, vollständig fest werden.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist vollständig fest und haftet beim Anfassen nicht mehr.
Gut zu wissen
Orangenblütenhonig gibt dem Torrone ein blumigeres Aroma. Heller Millefiori- oder Akazienhonig funktioniert ebenfalls; Akazienhonig schmeckt laut Rezept weniger blumig.
Naturbelassene süße Mandeln mit Haut prägen die rustikale Optik und den Charakter dieser Variante. Blanchierte Mandeln funktionieren technisch, ergeben aber ein helleres Konfekt mit weniger Mandelhaut.
Das Kakaopulver wird erst nach dem Kochen des Zucker-Wasser-Sirups eingerührt. Die Glasur dünn auftragen oder die Stücke nur kurz eintauchen.
Die Glasur- und Mandelmasse funktioniert, das Aroma wird jedoch weniger blumig.
Den hellen Akazienhonig in gleicher Menge wie den vorgesehenen hellen Honig verwenden und im gleichen Schritt mit dem Zucker erhitzen.
Das Konfekt wird heller und wirkt weniger rustikal; die Technik bleibt grundsätzlich gleich.
Blanchierte Mandeln in gleicher Menge verwenden und ebenfalls rösten. Sie ergeben nicht den charakteristischen Eindruck von Mandeln mit Haut.
Bei 160 °C Ober-/Unterhitze beziehungsweise 140 °C Umluft rösten, nach etwa 8 Minuten wenden und auf Duft sowie leichte Bräunung achten.
Stark verbrannte Mandeln nicht verwenden; bitterer Geschmack lässt sich im fertigen Torrone nicht zuverlässig ausgleichen.
Neben der Temperatur von etwa 160–165 °C immer den Tropfen in kaltem Wasser prüfen; er muss hart werden und glasig brechen.
Form, Backpapier und Werkzeug vor dem Karamellisieren vollständig vorbereiten und die Masse sofort einfüllen.
Den Block vorsichtig durch die Restwärme handhabbarer machen, ohne die Masse zu überhitzen.
Die Stücke nur kurz eintauchen oder sehr dünn bestreichen und überschüssige Glasur abtropfen lassen.
Die Glasur kurz und vorsichtig erwärmen und die Schicht anschließend dünner auftragen.
Im noch gut schneidbaren Zustand portionieren, ein leicht angewärmtes scharfes Messer verwenden und mit Druck arbeiten.
Eine technisch mögliche, hellere Variante mit blanchierten süßen Mandeln.
Eine mildere Honigvariante mit hellem Akazienhonig.
Das Einfrieren ist im Ausgangstext nicht beschrieben.
Häufig gefragt
Am charakteristischsten sind naturbelassene süße Mandeln mit Haut. Blanchierte Mandeln funktionieren technisch ebenfalls, ergeben aber ein helleres und weniger rustikales Konfekt.
Sie soll deutlich karamellfarben sein, etwa 160–165 °C erreichen und beim Bruchtest in kaltem Wasser sofort hart werden sowie glasig brechen.
Ja. Heller Millefiori- oder Akazienhonig kann in gleicher Menge verwendet werden. Akazienhonig ergibt laut Rezept ein weniger blumiges Aroma.
Die Torrone-Stücke nur kurz eintauchen oder sehr dünn bestreichen, überschüssige Glasur abtropfen lassen und die Glasur bei Bedarf kurz sowie vorsichtig erwärmen.
Aus unserer Küche
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