Pecorino Romano DOP
Pecorino Romano ist würziger und salziger als milder Hartkäse. Parmesan verändert den Geschmack der Sauce deutlich und ist nur als klar gekennzeichnete Abwandlung geeignet.
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Passwort vergessen?Frische Eierpasta aus Latium
Römisches Pastagericht aus handgemachten quadratischen Eiernudeln, Pecorino Romano DOP und frisch geröstetem schwarzem Pfeffer.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tonnarelli cacio e pepe verbindet frische, quadratische Eierpasta mit einer dichten Creme aus Pecorino Romano und schwarzem Pfeffer. Die Sauce wird mit stärkehaltigem Kochwasser emulgiert und erst abseits der starken Hitze mit der Pasta vermischt, damit sie glänzend und cremig bleibt.
Elastische, bissfeste Tonnarelli werden von einer dichten, glänzenden Pecorino-Creme umhüllt. Der Käse schmeckt würzig und salzig, während gerösteter schwarzer Pfeffer eine warme, leicht scharfe und aromatische Note setzt.
Schritt für Schritt
Mehl und 80 g Hartweizengrieß auf der Arbeitsfläche mischen und eine Mulde formen. Die Eier hineinschlagen, mit einer Gabel verquirlen und nach und nach Mehl vom Rand einarbeiten. Den Teig anschließend 10–12 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich zu einer geschmeidigen Kugel formen.
Den Teig zu einer Kugel formen, luftdicht einwickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit lässt sich der Teig entspannter ausrollen.
Den Teig in vier Stücke teilen und jeweils den Rest abdecken. Jedes Stück mit einem Nudelholz oder einer Pastamaschine zu einer etwa 3 mm dicken Platte ausrollen. Die Platten mit etwas vom zurückbehaltenen Hartweizengrieß bestäuben und unbedeckt 25–30 Minuten antrocknen lassen.
Daran erkennst du es: Die Platten fühlen sich außen trocken an, bleiben aber biegsam und brechen nicht.
Jede Platte locker von beiden Seiten zur Mitte hin falten. Mit einem scharfen Messer 2–3 mm breite Streifen schneiden, sodass die typischen quadratischen Tonnarelli entstehen. Die Streifen vorsichtig auseinanderziehen und bis zum Kochen mit etwas Hartweizengrieß bestäuben.
Daran erkennst du es: Die Streifen sind getrennt, quadratisch profiliert und kleben nicht zusammen.
Wichtig: Beim Schneiden das Messer kontrolliert führen und die Finger von der Schnittlinie fernhalten.
Die Pfefferkörner in einer trockenen, weiten Pfanne bei mittlerer bis niedriger Hitze 2–3 Minuten rösten, bis sie aromatisch duften. Die Hälfte grob zerstoßen und mit 240 g Pecorino sowie 100 ml kaltem Wasser zu einer dicken, glatten Creme verrühren. Den übrigen Pecorino und die Hälfte des Pfeffers zum Servieren zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Der Pfeffer duftet deutlich aromatisch, ohne zu verbrennen.
Das Wasser mit dem Salz aufkochen. Die frischen Tonnarelli hineingeben und je nach Dicke 5–7 Minuten garen. Vor dem Abgießen 250 ml Kochwasser abschöpfen.
Daran erkennst du es: Die Tonnarelli sind gegart, aber noch elastisch und bissfest.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit kochendem Wasser und heißem Dampf.
Die Hälfte des zurückbehaltenen Pfeffers in die warme Pfanne geben und mit 100 ml Kochwasser verrühren. Die Tonnarelli abgießen, direkt in die Pfanne geben und etwa 1 Minute schwenken.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist gleichmäßig mit Pfefferwasser benetzt und glänzt leicht.
Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Pecorino-Creme hinzufügen und die Pasta zügig vermengen. Nach und nach so viel vom übrigen Kochwasser einarbeiten, bis eine glänzende, cremige Sauce entsteht. Die Mischung darf nicht mehr stark erhitzt werden, sonst kann der Käse ausflocken.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet glänzend an den Tonnarelli und ist cremig, nicht körnig.
Wichtig: Die Pfanne vom Herd nehmen, bevor die Pecorino-Creme eingerührt wird, um ein Ausflocken des Käses zu vermeiden.
Die Tonnarelli sofort auf vier Teller verteilen und mit dem restlichen Pecorino und Pfeffer bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird heiß, glänzend und unmittelbar nach dem Vermengen serviert.
Gut zu wissen
Pecorino Romano ist würziger und salziger als milder Hartkäse. Parmesan verändert den Geschmack der Sauce deutlich und ist nur als klar gekennzeichnete Abwandlung geeignet.
Die 20 g zum Bestäuben sind eine eigene Menge und werden nicht mit dem Hartweizengrieß für den Teig vermischt.
Die Sauce wird milder und weniger salzig; der typische kräftige Geschmack von Pecorino Romano geht teilweise verloren.
Parmesan sehr fein reiben und in gleicher Menge verwenden. Die Sauce vor dem zusätzlichen Salzen abschmecken.
Die Pfanne vom Herd nehmen und das Kochwasser nur nach und nach einarbeiten.
Etwas warmes, nicht kochendes Kochwasser schluckweise einrühren und die Pfanne dabei vom Herd halten.
Die Streifen vorsichtig auseinanderziehen und bis zum Kochen leicht mit Hartweizengrieß bestäuben.
Verklebte frische Pasta vorsichtig mit den Fingern oder einem Messer trennen, ohne sie zu zerreißen.
Das Kochwasser in kleinen Mengen einarbeiten und zwischendurch vermengen.
Die Pasta kurz in der warmen Pfanne schwenken, ohne die Sauce stark zu erhitzen, damit sie wieder bindet.
Bei mittlerer bis niedriger Hitze rösten und beenden, sobald sie aromatisch duften.
Verbrannten Pfeffer nicht weiterverwenden; eine neue kleine Menge frisch rösten.
Eine ausdrücklich gekennzeichnete Abwandlung mit Parmesan statt Pecorino Romano. Der Geschmack wird milder und weniger salzig.
Der Pfefferanteil wird geschmacklich stärker betont, während die Grundtechnik unverändert bleibt.
Für die beste Sauce und Pastaqualität frisch zubereiten und sofort servieren.
Häufig gefragt
Ja, Parmesan kann in gleicher Menge verwendet werden. Die Sauce wird dadurch milder und weniger salzig, und der typische kräftige Geschmack von Pecorino Romano verändert sich.
Zu starke Hitze kann dazu führen, dass der Käse ausflockt. Deshalb die Pfanne vom Herd nehmen und das Kochwasser nur nach und nach einarbeiten.
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