Mozzarella gut abtropfen
Den Mozzarella vor dem Würfeln gut ausdrücken oder abtropfen lassen, damit die Schichtung nicht unnötig viel Flüssigkeit abgibt.
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Passwort vergessen?Pasta al forno aus den Marken
Mehrschichtiger italienischer Pastaauflauf aus den Marken mit dünner Eierpasta, langsam gekochtem Rinderragù, Mozzarella und Parmigiano Reggiano – ganz ohne Béchamelsauce.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Der Timballo ascolano verbindet hauchdünne Eierpasta mit einem sämigen Rinderragù und geschmolzenem Käse. Die Pasta wird blanchiert, anschließend mit Ragù, Mozzarella und Parmigiano geschichtet und im Ofen goldbraun gebacken. Nach einer kurzen Ruhezeit lässt sich der kompakte Auflauf sauber in Stücke schneiden.
Innen saftig und kompakt, mit zarten Pastaschichten, würzigem Rinderragù und schmelzendem Mozzarella. Oben entsteht eine goldbraune, leicht knusprige Käseschicht.
Schritt für Schritt
Mehl auf die Arbeitsfläche geben, in der Mitte eine Mulde formen und Eier sowie Salz hineingeben. Mit einer Gabel nach und nach Mehl einarbeiten, dann alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig luftdicht abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Den Pastateig in 8 bis 10 Stücke teilen und mit Nudelholz oder Nudelmaschine sehr dünn ausrollen. Die Teigplatten passend zur Form zuschneiden. Das gesalzene Wasser aufkochen und die Platten portionsweise etwa 1 Minute blanchieren. Anschließend kurz in kaltem Wasser abkühlen und nebeneinander auf saubere Küchentücher legen.
Daran erkennst du es: Die Platten sind biegsam, aber noch stabil und nicht zerfallen.
Wichtig: Beim Abgießen und Herausnehmen des heißen Kochwassers vorsichtig arbeiten.
Zwiebel, Möhre und Sellerie sehr fein würfeln. Olivenöl in einem schweren Topf erhitzen und das Gemüse bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 8 Minuten weich dünsten, ohne es stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und nur leicht gefärbt.
Rinderhackfleisch zugeben und bei höherer Hitze 8 bis 10 Minuten anbraten. Dabei mit einem Kochlöffel zerteilen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und das Fleisch leicht Farbe angenommen hat. Mit Weißwein ablöschen und 3 Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist weitgehend verdampft und das Fleisch hat leicht Farbe angenommen.
Passierte Tomaten, Wasser oder ungesalzene Rinderbrühe und Lorbeerblatt einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und das Ragù zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 90 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch umrühren; am Ende soll es sämig, aber noch ausreichend saftig für die Pastaschichten sein. Lorbeerblatt entfernen.
Daran erkennst du es: Das Ragù ist sämig, aber noch saftig genug, um die Pastaschichten zu befeuchten.
Mozzarella gut ausdrücken und in kleine Würfel schneiden. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form mit Butter ausstreichen und den Boden mit einer dünnen Schicht Ragù bedecken.
Wichtig: Die Auflaufform später nur mit geeigneten Ofenhandschuhen anfassen.
Eine Lage Pasta auf den Ragùboden legen. Ragù, Mozzarella und Parmigiano gleichmäßig darüber verteilen. Mit den übrigen Pastaplatten und den restlichen Zutaten weitere Schichten bilden. Mit Ragù, Mozzarella und Parmigiano abschließen. Eine Béchamelsauce wird für diese Machart nicht verwendet.
Daran erkennst du es: Die oberste Schicht ist gleichmäßig mit Ragù und Käse bedeckt.
Die Form zunächst mit Backpapier und anschließend locker mit Aluminiumfolie abdecken. Den Timballo bei 200 °C 25 Minuten backen. Folie und Backpapier entfernen und weitere 10 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und der Auflauf ist vollständig durchgehend heiß.
Wichtig: Beim Entfernen der Abdeckung entweicht heißer Dampf.
Den Timballo 15 Minuten ruhen lassen. Dann mit einem scharfen Messer in sechs Stücke schneiden und direkt aus der Form servieren.
Daran erkennst du es: Die Schichten sind stabil genug, um in kompakte Stücke geschnitten zu werden.
Wichtig: Die Form bleibt nach dem Backen lange heiß.
Gut zu wissen
Den Mozzarella vor dem Würfeln gut ausdrücken oder abtropfen lassen, damit die Schichtung nicht unnötig viel Flüssigkeit abgibt.
Die Prise Salz im Pastateig, die 30 g Salz im Kochwasser und die 8 g Salz im Ragù sind eigene, fest dosierte Zutaten.
Das Ragù am Ende sämig, aber noch saftig lassen und jede Pastalage gleichmäßig bedecken.
Vor dem Backen zusätzliche Ragù-Flüssigkeit einzuarbeiten ist nur möglich, wenn die Schichtung noch nicht abgeschlossen ist; nach dem Backen lässt sich der Auflauf nicht vollständig ausgleichen.
Mozzarella gut ausdrücken und die Pastaplatten nach dem kalten Wasser nebeneinander auf Küchentücher legen.
Vor dem Backen überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abnehmen, sofern sie an der Oberfläche sichtbar ist.
Die vollständige Ruhezeit von 15 Minuten einhalten.
Die Stücke mit einem breiten Pfannenwender aus der Form heben und besonders vorsichtig servieren.
Die Form zunächst mit Backpapier und locker mit Aluminiumfolie abdecken und erst für die letzten 10 Minuten offen backen.
Eine zu dunkle Oberfläche kann abgedeckt weiterbacken; verbrannte Stellen lassen sich nur vorsichtig entfernen.
Häufig gefragt
Nein. In der beschriebenen Machart werden die Pastaschichten mit Ragù, Mozzarella und Parmigiano aufgebaut; eine Béchamelsauce wird ausdrücklich nicht verwendet.
Die dünn ausgerollten Platten werden etwa 1 Minute blanchiert, anschließend in kaltem Wasser abgekühlt und auf Küchentüchern abgelegt. So lassen sie sich leichter schichten und garen im Auflauf gleichmäßig.
Die 15-minütige Ruhezeit stabilisiert die Schichten, sodass der Auflauf in kompakte Stücke geschnitten werden kann.
Vorgesehen ist eine Auflaufform von etwa 30 × 20 cm.
Aus unserer Küche
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