Aglione finden
Aglione ist eine besonders große und milde Knoblauchvariante aus der Val di Chiana. Er ist am ehesten auf italienischen Wochenmärkten, in gut sortierten Feinkostläden oder bei spezialisierten Gemüseanbietern erhältlich.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Ein sämiger toskanischer Tomaten-Sugo mit mildem Aglione, Olivenöl und optionaler Chilischärfe. Die Sauce reicht für etwa vier Portionen Pasta oder zum Servieren auf geröstetem Brot.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sugo all'aglione ist eine eigenständige Sauce aus der Toskana, bei der Aglione im Mittelpunkt steht. Der besonders große, milde Knoblauch wird langsam in Olivenöl und Wasser weich gegart, bevor passierte Tomaten und Salz dazukommen. So entsteht ein dichter Sugo, der besonders gut zu Pici, anderer Pasta oder Gnocchi passt und auch auf geröstetem Brot serviert werden kann.
Der Sugo ist dicht und glatt bis leicht stückig, mit einem mild-süßlichen Aglione-Aroma, fruchtiger Tomate und einem runden Olivenölton. Ohne Chili bleibt er sanft; mit Chili kommt eine trockene, zurückhaltende Schärfe hinzu.
Schritt für Schritt
Aglione schälen, harte Ansätze entfernen und grob hacken. Mit dem Wasser in ein hohes Gefäß geben und fein zerdrücken oder kurz pürieren.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist gleichmäßig zerdrückt und cremig-flüssig.
Olivenöl in einem breiten Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Aglione-Mischung und optional die Chilischote einrühren. Zugedeckt 12–15 Minuten sanft garen, bis der Aglione weich und cremig ist. Er darf nicht bräunen.
Daran erkennst du es: Der Aglione ist weich und cremig, ohne gebräunte Stellen.
Passierte Tomaten und Salz hinzufügen. Aufkochen lassen, dann 20 Minuten offen bei niedriger Hitze köcheln. Gelegentlich umrühren, bis der Sugo sämig ist.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist sämig und haftet leicht am Kochlöffel.
Die Chilischote entfernen. Den Sugo nach Wunsch mit dem Stabmixer kurz glätten oder leicht stückig lassen. Abschmecken und sofort verwenden oder vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die gewünschte glatte oder leicht stückige Konsistenz ist erreicht und der Sugo schmeckt ausgewogen.
Wichtig: Heißen Sugo langsam und vorsichtig mixen, um Spritzer zu vermeiden.
Gut zu wissen
Aglione ist eine besonders große und milde Knoblauchvariante aus der Val di Chiana. Er ist am ehesten auf italienischen Wochenmärkten, in gut sortierten Feinkostläden oder bei spezialisierten Gemüseanbietern erhältlich.
Der Sugo wird deutlich kräftiger und weniger süß als mit Aglione.
Den Aglione durch 35–40 g milden frischen Knoblauch ersetzen und nach demselben Verfahren langsam mit Wasser und Olivenöl weich garen.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze garen und darauf achten, dass der Aglione weich wird, ohne Farbe anzunehmen.
Gebräunte Stücke entfernen, falls möglich, und den Sugo mit den übrigen Zutaten fortsetzen. Bei stark bitterem Geschmack lässt sich der Fehler nur begrenzt ausgleichen.
Den Sugo offen bei niedriger Hitze weiterköcheln lassen und gelegentlich umrühren.
Den Sugo bei niedriger Hitze weiter reduzieren, bis er sämig ist.
Die Schote optional verwenden, frühzeitig prüfen und vor dem Mixen entfernen.
Mit zusätzlicher passierter Tomate oder etwas Wasser strecken und den Sugo anschließend wieder sämig einkochen.
Eine besonders gleichmäßige Sauce ohne sichtbare Stücke.
Der Sugo bleibt vollständig mild und stellt den Aglione- und Tomatengeschmack in den Vordergrund.
Den Sugo vollständig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren langsam erwärmen oder direkt kalt beziehungsweise zimmerwarm verwenden.
Den vollständig abgekühlten Sugo in einen sauberen, dicht schließenden Behälter füllen und im Kühlschrank lagern.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen und nur portionsweise entnehmen.
Den vollständig abgekühlten Sugo portionsweise in gefriergeeignete, dicht schließende Behälter füllen und mit Datum einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend langsam im Topf erwärmen; bei Bedarf mit etwas Wasser oder Tomate wieder geschmeidig rühren.
Nach dem Auftauen kann die Textur leicht weniger glatt sein; kurzes Durchrühren oder Mixen gleicht dies aus.
Häufig gefragt
Verwende 35–40 g milden frischen Knoblauch. Der Sugo wird damit deutlich kräftiger und weniger süß als mit Aglione.
Beides ist möglich. Du kannst ihn mit dem Stabmixer kurz glätten oder leicht stückig lassen.
Er passt besonders gut zu Pici und anderer Pasta, außerdem zu Gnocchi oder als würziger Belag auf geröstetem Brot.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …