Favabohnen finden
Getrocknete, geschälte Favabohnen sind in italienischen Feinkostläden, türkischen oder arabischen Lebensmittelgeschäften und in gut sortierten Supermärkten erhältlich.
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Passwort vergessen?Sizilianische Hülsenfrucht-Pasta
Sizilianische Pasta mit einem cremigen Macco aus getrockneten Favabohnen, Wildfenchel, Zwiebel und Olivenöl. Die Pasta gart direkt in der dichten Bohnenmasse und nimmt dabei deren würziges Aroma auf.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta con il macco di fave ist ein eigenständiges sizilianisches Pastagericht mit einer dichten, cremigen Sauce aus weich gekochten Favabohnen. Ein Teil der Bohnen wird püriert, während einige ganz bleiben. Die kurze Pasta gart direkt im Macco; Wildfenchel, Olivenöl und schwarzer Pfeffer geben dem Gericht sein klares, herzhaftes Aroma.
Der Macco ist dickflüssig, samtig und sättigend, mit einzelnen weichen Bohnen und bissfester Pasta. Wildfenchel bringt eine feine anisartige Würze ein, während Olivenöl und schwarzer Pfeffer den warmen, erdigen Geschmack abrunden.
Schritt für Schritt
Die Favabohnen in der großen Schüssel mit 2 l kaltem Wasser bedecken und 12–24 Stunden einweichen. Anschließend abgießen und unter kaltem Wasser gründlich abspülen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind vollständig mit Wasser bedeckt und nach dem Einweichen abgespült.
Die Zwiebel fein würfeln. 40 ml Olivenöl in einem schweren Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und die Zwiebel 6–8 Minuten weich dünsten, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht gebräunt.
Die abgespülten Favabohnen, 1,5 l Wasser, das Lorbeerblatt und die Hälfte des Wildfenchels hinzufügen. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und die Bohnen bei leicht geöffnetem Deckel 60–75 Minuten garen. Falls die Flüssigkeit zu stark reduziert, etwas von dem kochenden Wasser nachgießen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind sehr weich und lassen sich leicht zerdrücken.
Wichtig: Beim Nachgießen nur kochendes Wasser verwenden, damit der Garprozess möglichst gleichmäßig weiterläuft.
Das Lorbeerblatt entfernen. Etwa zwei Drittel der gekochten Bohnen direkt im Topf grob pürieren, sodass eine cremige Masse mit einigen ganzen Bohnen entsteht. Die Konsistenz soll dickflüssig, aber noch gut rührbar sein. Bei Bedarf etwas kochendes Wasser einarbeiten und 8 g Salz unterrühren.
Daran erkennst du es: Der Macco ist cremig, enthält aber noch einige ganze Bohnen und lässt sich gut rühren.
Wichtig: Den Stabmixer nur im stabil stehenden Topf und mit genügend Abstand zur heißen Oberfläche verwenden.
Die getrocknete Pasta in den heißen Macco geben und unter häufigem Rühren nach Packungsangabe al dente garen, meist 8–11 Minuten. Wenn die Masse zu dick wird, nach und nach bis zu 300 ml kochendes Wasser ergänzen. Besonders am Topfboden regelmäßig rühren, damit die Pasta nicht ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist al dente und der Macco bleibt dickflüssig, aber rührbar.
Den restlichen Wildfenchel, den schwarzen Pfeffer und die übrigen 4 g Salz einrühren. Die Pasta vom Herd nehmen und das restliche Olivenöl unterziehen. Sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist heiß, al dente und von einer cremigen Bohnenmasse umhüllt.
Gut zu wissen
Getrocknete, geschälte Favabohnen sind in italienischen Feinkostläden, türkischen oder arabischen Lebensmittelgeschäften und in gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Getrockneter Wildfenchel wird gelegentlich in italienischen Feinkostläden und gut sortierten Gewürzgeschäften angeboten. Die italienische Bezeichnung lautet finocchietto selvatico.
Eine kurze Pasta wie Ditalini eignet sich gut, weil sie sich gleichmäßig in der dicken Bohnenmasse verteilt und direkt darin garen kann.
Die Bohnen brauchen meist längeres Einweichen und Garen; der Macco wird etwas rustikaler.
Die ungeschälten Bohnen gründlich einweichen, nach dem Einweichen prüfen und sie so lange garen, bis sie sehr weich sind.
Das Aroma wird etwas süßer und anisbetonter als mit Wildfenchel.
Die gleiche Menge Fenchelsaat verwenden und wie den Wildfenchel auf die Koch- und Abschmeckphase verteilen.
Nach und nach kochendes Wasser einarbeiten und besonders am Topfboden häufig rühren.
Schluckweise kochendes Wasser einrühren, bis die Pasta gar und der Macco wieder dickflüssig, aber rührbar ist.
Bei mittlerer Hitze dünsten und die Zwiebel weich werden lassen, ohne sie zu bräunen.
Bei leichter Bräunung mit den Bohnen fortfahren; bei deutlich bitterem oder verbranntem Geschmack die Zwiebel ersetzen.
12–24 Stunden einweichen und während des Garens auf ausreichende Flüssigkeit achten.
Mit zusätzlichem heißem Wasser weiter sanft köcheln, bis die Bohnen leicht zerfallen.
Häufig rühren und bei Bedarf frühzeitig kochendes Wasser ergänzen.
Den Topf vom Herd nehmen, die nicht angebrannte Masse vorsichtig lösen und mit etwas kochendem Wasser weiterarbeiten.
Eine rustikalere Variante mit ungeschälten Favabohnen, die länger eingeweicht und gegart werden.
Wildfenchel wird durch Fenchelsaat ersetzt, wenn finocchietto selvatico nicht erhältlich ist.
Die Favabohnen können 12–24 Stunden vor dem Kochen eingeweicht werden. Nach dem Einweichen abgießen, abspülen und direkt weiterverarbeiten oder bis zum Kochen abgedeckt kalt stellen.
Die Pasta nimmt beim Lagern weiter Flüssigkeit auf; dadurch kann die cremige Konsistenz nach dem Einfrieren und Auftauen leiden.
Häufig gefragt
Ja. Die angegebene Einweichzeit beträgt 12–24 Stunden. Danach die Bohnen abgießen und gründlich abspülen.
Ja. Sie brauchen meist längeres Einweichen und Garen, und der Macco wird etwas rustikaler.
Fenchelsaat eignet sich in gleicher Menge. Das Aroma wird dadurch etwas süßer und anisbetonter.
Nach und nach kochendes Wasser ergänzen und regelmäßig rühren, besonders am Topfboden. So bleibt die Pasta gar und der Macco dickflüssig, aber rührbar.
Aus unserer Küche
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