Sardinen auswählen
Frische Sardinen sind an gut sortierten Fischtheken oft bereits ausgenommen und filetiert erhältlich. Tiefgekühlte, aufgetaute Filets sind ebenfalls möglich, schmecken meist etwas milder.
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Passwort vergessen?Sizilianische Fisch-Polpette
Sizilianische Fischbällchen aus fein gehackten Sardinen, Brotkrume, Caciocavallo, Rosinen, Pinienkernen und Kräutern, die mehliert, gebräunt und anschließend in würzigem Tomatensugo geschmort werden.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Polpette di sarde al sugo verbinden eine aromatische sizilianische Sardinenmasse mit reichlich würziger Tomatensauce. Caciocavallo, Rosinen, Pinienkerne, Petersilie und frische Minze geben den Fischbällchen eine charaktervolle, palermitanisch inspirierte Note. Durch das kurze Anbraten bleiben sie außen stabil, während sie im Sugo saftig durchziehen.
Außen sind die Polpette leicht gebräunt und stabil, innen weich und saftig mit feiner Sardinenstruktur. Der Sugo schmeckt würzig und tomatig, während Caciocavallo, Kräuter, Rosinen und Pinienkerne für herzhafte, frische, süßliche und nussige Akzente sorgen.
Schritt für Schritt
Die Rosinen mit 100 ml warmem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend im Sieb gut abtropfen lassen und grob hacken.
Daran erkennst du es: Die Rosinen sind weich und gut aufgequollen.
Die Sardinenfilets sorgfältig auf verbliebene Gräten prüfen und mit einem scharfen Messer fein hacken. Die Masse soll gebunden sein, aber noch etwas Struktur behalten. Eine Knoblauchzehe sehr fein hacken.
Daran erkennst du es: Die Sardinen sind fein zerkleinert, aber nicht zu einer glatten Paste verarbeitet.
Sardinen, Brotkrume, Eier, Caciocavallo, Rosinen, Pinienkerne, Knoblauch, Petersilie und Minze in der Rührschüssel vermengen. Mit 6 g Salz und der Hälfte des Pfeffers würzen. Alles gründlich verkneten, bis eine formbare, feuchte Masse entsteht, und 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist feucht, zusammenhängend und lässt sich zu Bällchen formen.
Mit leicht angefeuchteten Händen etwa 24 walnussgroße Bällchen formen. Jede Polpetta dünn im Mehl wenden und überschüssiges Mehl vorsichtig abklopfen.
Daran erkennst du es: Die Bällchen sind gleichmäßig geformt und nur dünn mit Mehl überzogen.
20 ml Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Die beiden leicht angedrückten Knoblauchzehen bei niedriger bis mittlerer Hitze 1 bis 2 Minuten aromatisieren, ohne sie dunkel werden zu lassen. Passierte Tomaten und 150 ml Wasser hinzufügen, mit 4 g Salz und dem restlichen Pfeffer würzen und 10 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist heiß und leicht eingedickt, der Knoblauch bleibt hell.
Während der Sugo köchelt, 60 ml Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Polpette portionsweise bei mittlerer Hitze rundum etwa 5 Minuten braten, bis sie leicht gebräunt und außen stabil sind. Sie müssen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig durchgegart sein. Herausnehmen und kurz auf einem Teller abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Polpette sind rundum leicht gebräunt und außen stabil.
Die gebräunten Polpette vorsichtig in die Tomatensauce legen. Den Topf abdecken und alles bei niedriger Hitze 15 Minuten sanft schmoren lassen. Die Bällchen nach etwa 8 Minuten behutsam wenden, damit sie gleichmäßig Sauce aufnehmen und nicht zerfallen.
Daran erkennst du es: Die Polpette sind durchgegart, bleiben zusammen und liegen vollständig im heißen Sugo.
Den Topf vom Herd nehmen und die Polpette 5 Minuten in der Sauce ruhen lassen. Anschließend mit reichlich Tomatensugo servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet an den Polpette und das Gericht ist gleichmäßig heiß.
Gut zu wissen
Frische Sardinen sind an gut sortierten Fischtheken oft bereits ausgenommen und filetiert erhältlich. Tiefgekühlte, aufgetaute Filets sind ebenfalls möglich, schmecken meist etwas milder.
Caciocavallo ist in italienischen Feinkostläden und größeren Käsetheken erhältlich. Junger Pecorino eignet sich als Ersatz und macht die Masse etwas würziger und trockener.
Für die Zubereitung passt fein aromatische italienische Minze, häufig Mentuccia genannt. Frische Minze aus dem Kräutertopf ist eine sinnvolle Alternative und wirkt im Aroma meist etwas kühler.
Das Einweichen macht die Rosinen weicher und verteilt ihre süßliche Note gleichmäßiger in der Fischmasse.
Der Geschmack kann etwas milder ausfallen als mit frischen Sardinen.
Die Filets vollständig auftauen lassen, gut abtropfen lassen und anschließend ebenso sorgfältig auf Gräten prüfen.
Die Masse wird etwas würziger und trockener.
Den jungen Pecorino fein reiben und anstelle des Caciocavallo unter die Fischmasse mischen.
Das Aroma wirkt meist etwas kühler und weniger fein-würzig als mit Mentuccia.
Frische Minze fein hacken und in gleicher Menge verwenden.
Sardinen und eingeweichte Rosinen gut abtropfen lassen und die gemischte Masse 10 Minuten ruhen lassen.
Etwas zusätzliche Brotkrume vorsichtig einarbeiten und die Masse erneut kurz ruhen lassen.
Den Knoblauch nur 1 bis 2 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze aromatisieren und hell halten.
Falls der Knoblauch bereits stark verbrannt ist, ihn vor Zugabe der Tomaten entfernen und durch frischen Knoblauch ersetzen.
Die Polpette außen erst stabil und leicht gebräunt werden lassen, portionsweise braten und im Sugo nur behutsam wenden.
Zerfallene Stücke im Sugo belassen und als rustikale Fischsauce servieren.
Den Sugo vor dem Einlegen der Polpette 10 Minuten sanft köcheln lassen und die angegebenen Wassermengen einhalten.
Die Sauce nach dem Herausnehmen der Polpette einige Minuten offen einkochen lassen.
Caciocavallo wird durch jungen Pecorino ersetzt. Die Fischmasse erhält dadurch ein kräftigeres, etwas trockeneres Käsearoma.
Tiefgekühlte Sardinenfilets ermöglichen die Zubereitung auch außerhalb der Sardinensaison.
Frische Minze aus dem Kräutertopf ersetzt Mentuccia und gibt dem Gericht ein etwas kühleres Kräuteraroma.
Das Einfrieren ist im Ausgangstext nicht beschrieben.
Häufig gefragt
Ja. Tiefgekühlte, vollständig aufgetaute Sardinenfilets sind im Ausgangstext als mögliche Alternative genannt. Sie schmecken meist etwas milder und sollten vor der Verarbeitung gut abtropfen.
Junger Pecorino eignet sich als Ersatz. Die Masse wird dadurch etwas würziger und trockener.
Frische Minze aus dem Kräutertopf ist eine sinnvolle Alternative. Ihr Aroma wirkt meist etwas kühler.
Nach dem Schmoren ruhen die Polpette 5 Minuten im Sugo. Danach können sie mit reichlich Sauce serviert werden.
Aus unserer Küche
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