Provola gut abtropfen lassen
Provola ist ein süditalienischer Pasta-filata-Käse mit festerer Struktur als sehr feuchte Mozzarella. Gut abgetropft bleibt die Füllung stabiler.
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Passwort vergessen?Kampanischer Reistimbale
Ein kampanischer Reistimbale: Vorgegarter Reis mit Ragù umschließt Polpette, Erbsen, Provola und hart gekochte Eier und wird in hoher Form goldbraun gebacken.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sartù di riso ist ein reich gefüllter Reistimbale aus der neapolitanischen Küche Kampaniens. Locker vorgegarter Reis wird mit Ragù gebunden, umschließt Erbsen, Provola, Eier und kleine Polpette und bekommt im Ofen eine goldene Kruste. Die hohe Form macht daraus ein festliches, gut portionierbares Gericht mit einer überraschenden Füllung.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen kompakt, aber saftig: Der Reis ist zart mit noch etwas Biss, die Provola schmilzt zwischen den Polpette, während Erbsen und Ei für Kontrast sorgen. Das Ragù ergänzt den herzhaften, tomatigen Geschmack.
Schritt für Schritt
Die drei Eier für die Füllung in kaltem Wasser aufsetzen. Sobald das Wasser kocht, 9 Minuten garen, kalt abschrecken, vollständig abkühlen lassen, schälen und in Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Das Eiweiß ist fest und das Eigelb vollständig gestockt.
Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze 5 Minuten weich dünsten. Das Hackfleisch zugeben und 7 bis 8 Minuten unter Rühren braten, bis es krümelig ist. Mit dem Rotwein ablöschen und 2 Minuten einkochen lassen. Passierte Tomaten, Wasser und Salz einrühren. Das Ragù bei kleiner Hitze 50 bis 60 Minuten sanft köcheln lassen, bis es sämig ist. Etwa 200 g Ragù zum späteren Servieren beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Das Ragù ist sämig und nicht mehr wässrig.
Das Brot in der Milch 10 Minuten einweichen. Gut ausdrücken und mit Hackfleisch, Ei, Parmigiano, Petersilie, Salz und Pfeffer zu einer gleichmäßigen Masse verkneten. Daraus etwa 25 haselnussgroße Bällchen formen. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Polpette portionsweise 6 bis 8 Minuten rundum braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Polpette sind rundum gebräunt und durchgegart.
Die aufgetauten Erbsen in leicht siedendem Wasser 3 Minuten blanchieren und abtropfen lassen. Die Provola würfeln und die gekochten Eier bereitstellen.
Daran erkennst du es: Die Erbsen sind heiß und zart, behalten aber ihre Form.
3 l Wasser mit 18 g Salz aufkochen. Den Carnaroli-Reis hineingeben und 8 Minuten kochen, sodass er noch deutlich bissfest ist. In einem Sieb gut abtropfen lassen. Den warmen Reis mit 650 g Ragù vermischen und 10 Minuten abkühlen lassen. Die beiden rohen Eier mit dem geriebenen Parmigiano verquirlen und gründlich unter den lauwarmen Reis rühren.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner sind außen gegart, im Kern aber noch deutlich bissfest.
Die Form sorgfältig mit Butter ausstreichen und mit Paniermehl ausstreuen. Etwa zwei Drittel der Reismasse hineingeben. Reis am Boden und an den Wänden zu einer gleichmäßigen, ungefähr 1,5 cm dicken Schicht andrücken. In der Mitte eine tiefe Mulde formen und genügend Reis zum späteren Verschließen zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Boden und Wände sind gleichmäßig bedeckt; die Reisschicht bleibt stabil und weist keine Löcher auf.
Die Hälfte der Erbsen, Provola und Eier in die Mulde geben. Darauf die Polpette verteilen und mit den restlichen Erbsen, Provola und Eiern bedecken. Die Füllung leicht andrücken, ohne sie zu zerquetschen.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist gleichmäßig verteilt und bleibt innerhalb des Reismantels.
Mit dem restlichen Reis vollständig verschließen und die Oberfläche glatt streichen. Mit etwas Paniermehl bestreuen und mit den verbliebenen Butterstückchen belegen. Im vorgeheizten statischen Backofen bei 180 °C 45 bis 50 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig goldbraun und die Timbale wirkt fest.
Den Sartù 15 Minuten in der Form ruhen lassen. Vorsichtig auf eine Platte stürzen, das beiseitegestellte Ragù erwärmen und zum Servieren dazureichen.
Daran erkennst du es: Die Timbale lässt sich vorsichtig stürzen und behält ihre Form.
Gut zu wissen
Provola ist ein süditalienischer Pasta-filata-Käse mit festerer Struktur als sehr feuchte Mozzarella. Gut abgetropft bleibt die Füllung stabiler.
Carnaroli eignet sich für den Reismantel, weil die Körner beim kurzen Vorkochen und anschließenden Backen ihre Form behalten.
Die Füllung wird etwas milder und saftiger.
Die Provola durch gut abgetropften Fior di latte ersetzen und den Käse ebenfalls würfeln.
Den Reis nur so lange kochen, dass er im Kern noch deutlich bissfest ist, und ihn gut abtropfen lassen.
Die Reismasse vor dem Einfüllen etwas länger abkühlen lassen und die Form besonders sorgfältig auskleiden.
Eine ungefähr 1,5 cm dicke, geschlossene Schicht formen und genug Reis zum Verschließen zurückbehalten.
Vor dem Backen dünne Stellen mit zurückbehaltener Reismasse schließen und vorsichtig andrücken.
Beide Zutaten vor dem Füllen gut abtropfen lassen und die Provola würfeln.
Die Ruhezeit nach dem Backen vollständig einhalten, bevor die Timbale gestürzt wird.
Den Sartù 15 Minuten in der Form ruhen lassen.
Bruchstücke vorsichtig wieder anlegen und die Portionen mit warmem Ragù servieren.
Die Qualität nach dem Einfrieren ist in der Rezeptgrundlage nicht belegt.
Häufig gefragt
Vorgesehen ist eine runde Timbale- oder Springform mit 20 cm Durchmesser und mindestens 12 cm Höhe. Entscheidend ist eine ausreichend hohe Form für den Reismantel und die Füllung.
Ja. Gut abgetropfter Fior di latte eignet sich als Ersatz. Die Füllung wird dadurch etwas milder und saftiger.
Etwa 200 g werden zum späteren Erwärmen und Servieren zurückbehalten. Das Ragù bringt zusätzliche Saftigkeit zu den angeschnittenen Portionen.
Nach dem Backen sollte er 15 Minuten in der Form ruhen. Danach lässt er sich vorsichtig auf eine Platte stürzen und portionieren.
Aus unserer Küche
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