Borlotti-Bohnen einkaufen
Getrocknete Borlotti-Bohnen sind in größeren Supermärkten, italienischen Feinkostläden oder gut sortierten Bioläden erhältlich.
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Passwort vergessen?Ciociarische Pastasuppe
Handgeschnittene Sagne werden mit Borlotti-Bohnen, Tomaten und Schweineschwarte direkt im kräftigen Bohnensud gegart. So entsteht eine sämige, sättigende Pastasuppe aus der Ciociaria.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sagne e fagioli alla ciociara verbindet rustikale, handgeschnittene Teigstreifen mit cremig werdenden Borlotti-Bohnen, Tomate und zart gekochter Schweineschwarte. Die frischen Sagne garen direkt im aromatischen Sud und geben dabei Stärke ab, sodass die Suppe ohne zusätzliche Bindemittel leicht sämig wird.
Eine dicke, löffelbare Suppe mit weichen Borlotti-Bohnen, zarten, leicht bissfesten Teigstreifen und mundgerechten Stücken Schweineschwarte. Tomate, Knoblauch und Chili geben Würze und Frische, während Olivenöl den Geschmack abrundet.
Schritt für Schritt
Die Borlotti-Bohnen in reichlich kaltem Wasser 12 Stunden einweichen. Danach abgießen und abspülen. Die Schweineschwarte unter kaltem Wasser abspülen.
Bohnen und Schweineschwarte mit 1,8 l Wasser in den großen Topf geben. Langsam aufkochen und bei kleiner Hitze etwa 90 Minuten garen. Nach etwa 75 Minuten 4 g des vorgesehenen Salzes hinzufügen. Die Bohnen sollen weich sein, bevor die Tomatenmischung und die Pasta dazukommen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich und lassen sich leicht zerdrücken.
Mehl und 2 g Salz mischen. Das Wasser nach und nach einarbeiten und den Teig etwa 10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und fest ist. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, fest und nicht mehr krümelig.
Den Teig portionsweise 1 bis 2 mm dünn ausrollen. Die Platten kurz antrocknen lassen, locker aufrollen und mit einem Messer in unregelmäßige Streifen von etwa 2 bis 3 cm Breite schneiden. Die Sagne auseinanderziehen und mit etwas Mehl bestäuben.
Daran erkennst du es: Die Streifen sind getrennt und kleben nicht aneinander.
Knoblauch fein hacken, Chilischote in Ringe schneiden und Kirschtomaten grob zerkleinern. 40 ml Olivenöl in der großen Pfanne erhitzen. Knoblauch und Chili kurz anschwitzen, die Tomaten hinzufügen und etwa 10 Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind weich und die Mischung leicht eingekocht.
Die Tomatenmischung zu den gekochten Bohnen geben und mit 300 ml heißem Wasser zu einem kräftigen, nicht zu dünnen Sud auffüllen. Die Schweineschwarte herausnehmen, in mundgerechte Stücke schneiden und wieder in den Topf geben. Den Sud erneut zum sanften Kochen bringen.
Daran erkennst du es: Der Sud ist heiß, kräftig aromatisch und noch ausreichend flüssig für die Pasta.
Die frischen Sagne direkt in den Bohnensud geben und unter vorsichtigem Rühren 5 bis 6 Minuten garen. Die Pasta soll weich, aber noch bissfest sein. Durch die abgegebene Stärke wird der Sud leicht sämig.
Daran erkennst du es: Die Sagne sind weich, aber noch bissfest, und der Sud ist leicht sämig.
Mit dem restlichen Salz abschmecken. Die Sagne e fagioli 5 Minuten ruhen lassen, auf tiefe Teller verteilen und mit den übrigen 20 ml Olivenöl beträufeln.
Daran erkennst du es: Der Sud ist sämig und die Pasta hat die gewünschte Konsistenz.
Gut zu wissen
Getrocknete Borlotti-Bohnen sind in größeren Supermärkten, italienischen Feinkostläden oder gut sortierten Bioläden erhältlich.
Schweineschwarte ist häufig auf Vorbestellung beim Metzger erhältlich. Ohne sie bleibt die Suppe aromatisch, wird aber weniger bindig und kräftig.
Die Teigplatten werden 1 bis 2 mm dünn ausgerollt und in etwa 2 bis 3 cm breite, unregelmäßige Streifen geschnitten.
Das Einweichen und lange Garen entfallen; der Sud wird meist etwas weniger kräftig.
Abgießen und abspülen. Die Bohnen erst bei der Fertigstellung des Suds zugeben und nur so lange erhitzen, bis sie durchgehend heiß sind.
Die Suppe bleibt aromatisch, wird aber weniger bindig und weniger kräftig.
Die Schweineschwarte vollständig weglassen. Die Bohnen-Tomaten-Mischung ansonsten wie beschrieben zubereiten.
Die Bohnen vollständig weich garen, bevor Tomatenmischung und Sagne dazukommen.
Den Bohnensud weiter sanft garen, bis die Bohnen weich sind, und erst danach die Pasta einlegen.
Die geschnittenen Sagne auseinanderziehen, nur leicht mit Mehl bestäuben und vorsichtig in den Sud geben.
Verklebte Streifen vor dem Einlegen vorsichtig voneinander lösen.
Den Sud vor dem Einlegen nicht zu stark reduzieren und die Pasta vorsichtig rühren.
Schrittweise etwas heißes Wasser einrühren, bis die gewünschte Suppenkonsistenz erreicht ist.
Das Wasser für den Sud zunächst abmessen und die Sagne vollständig 5 bis 6 Minuten im Bohnensud garen.
Die Suppe kurz weiter sanft köcheln lassen und anschließend 5 Minuten ruhen lassen.
Die Schweineschwarte wird weggelassen. Das Gericht bleibt eine Bohnen-Tomaten-Suppe mit frischen Sagne, verliert aber etwas Bindigkeit und kräftige Tiefe.
Vorgekochte Borlotti-Bohnen aus dem Glas verkürzen die Vorbereitungs- und Kochzeit.
Die Chilischote wird weggelassen, wenn die Suppe weniger Schärfe haben soll.
Nicht angegeben; die Auswirkung des Einfrierens auf die Textur der direkt im Sud gegarten Sagne ist nicht dokumentiert.
Häufig gefragt
Ja. Vorgekochte Borlotti-Bohnen aus dem Glas sind eine mögliche Abkürzung. Dann entfallen Einweichen und langes Garen; der Sud wird jedoch etwas weniger kräftig.
Ja. Die Suppe bleibt aromatisch, wird aber weniger bindig und kräftig.
Die Teigplatten werden etwa 1 bis 2 mm dünn ausgerollt und anschließend in unregelmäßige Streifen von etwa 2 bis 3 cm Breite geschnitten.
Die Pasta gibt beim Garen Stärke an den Sud ab. Dadurch wird die Suppe leicht sämig und Pasta, Bohnen und Tomate verbinden sich geschmacklich.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
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