Ricotta gut abtropfen lassen
Für eine formstabile Füllung sollte die Ricotta Romana gut abgetropft sein. Zu viel Flüssigkeit macht das Füllen und Verschließen schwieriger.
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Passwort vergessen?Gefüllte Pasta aus Latium
Hausgemachte Eierpasta mit einer cremigen Füllung aus gut abgetropfter Ricotta Romana, Spinat, Pecorino Romano und Gewürzen. Die Ravioli werden in Salzwasser gegart und mit Butter, Salbei und weiterem Pecorino Romano serviert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Ravioli verbinden dünne, elastische Eierpasta mit einer cremigen Ricotta-Spinat-Füllung. Der Teig ruht vor dem Ausrollen, die Füllung bleibt durch gründlich ausgedrückten Spinat streichfähig, und Butter mit Salbei begleitet die zarte Teighülle ohne sie zu überdecken. Das Rezept ergibt etwa 40 Ravioli für 4 Personen.
Die Ravioli haben eine dünne, zarte Teighülle mit leichtem Biss. Im Inneren liegt eine cremige, würzige Füllung mit mildem Ricotta, erdigem Spinat, salzigem Pecorino und einer warmen Muskatnote. Butter und Salbei sorgen für ein duftendes, nussig-aromatisches Finish.
Schritt für Schritt
Mehl auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Eier und Salz hineingeben, mit einer Gabel nach und nach Mehl einarbeiten und anschließend alles 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Zu einer Kugel formen, abdecken und 30 Minuten ruhen lassen. Während der Teig ruht, kann der Spinat vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Der Teig soll glatt und elastisch sein.
Spinat waschen. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, den Spinat hineingeben und bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten zusammenfallen lassen. In einem Sieb abkühlen lassen, anschließend sehr gründlich ausdrücken und fein hacken.
Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen und enthält nach dem Ausdrücken möglichst wenig freie Flüssigkeit.
Ricotta, 60 g Pecorino, Eigelb, Salz, Pfeffer und Muskatnuss verrühren. Den gehackten Spinat unterheben. Die Füllung soll streichfähig, aber nicht flüssig sein.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist gleichmäßig vermischt und bleibt auf dem Löffel beziehungsweise in einem Spritzbeutel formstabil.
Teig in vier Portionen teilen. Jeweils eine Portion flach drücken und mit der Nudelmaschine oder einem Nudelholz zu einer dünnen Bahn von etwa 1 mm Stärke ausrollen. Die übrigen Teigstücke abdecken, damit sie nicht austrocknen.
Daran erkennst du es: Die Teigbahn ist dünn, gleichmäßig und noch stabil genug zum Füllen.
Eine Teigbahn auf die leicht mit Hartweizengrieß bestäubte Arbeitsfläche legen. Mit einem Teelöffel oder Spritzbeutel kleine Portionen Füllung im Abstand von etwa 4 cm daraufsetzen. Die freien Teigflächen rund um die Füllung mit etwas Wasser bepinseln. Eine zweite Teigbahn darüberlegen, die Luft um jede Füllung vorsichtig herausstreichen und die Ränder fest andrücken.
Daran erkennst du es: Um jede Füllung ist möglichst wenig Luft eingeschlossen und die Ränder haften rundum.
Ravioli mit einem Teigrad oder Raviolistempel in etwa 5 cm große Quadrate schneiden. Die Ränder nochmals festdrücken und die fertigen Ravioli auf einem mit Hartweizengrieß bestäubten Tuch ablegen.
Daran erkennst du es: Jede Ravioli ist vollständig verschlossen und die Kanten sind sauber geformt.
Wasser mit 40 g Salz aufkochen. Ravioli portionsweise hineingeben und 3–4 Minuten sanft kochen, bis sie an die Oberfläche steigen und der Teig gar ist. Etwa 100 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Ravioli steigen an die Oberfläche und die Teighülle ist gar, aber nicht zerfallen.
Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Salbeiblätter darin 1–2 Minuten erwärmen, bis sie duften. Ravioli mit einer Schaumkelle in die Pfanne geben und mit einem kleinen Schuss Kochwasser vorsichtig schwenken.
Daran erkennst du es: Die Salbeiblätter duften, ohne dunkel zu werden, und die Butter umhüllt die Ravioli leicht.
Ravioli sofort auf Teller verteilen und mit dem fein geriebenen Pecorino Romano servieren.
Daran erkennst du es: Die Ravioli werden heiß und direkt nach dem Schwenken serviert.
Gut zu wissen
Für eine formstabile Füllung sollte die Ricotta Romana gut abgetropft sein. Zu viel Flüssigkeit macht das Füllen und Verschließen schwieriger.
Die 60 g Pecorino Romano werden in die Füllung gegeben; die zusätzlichen 40 g sind ausschließlich zum Servieren vorgesehen.
Hartweizengrieß verhindert, dass Teigbahnen und geformte Ravioli an der Arbeitsfläche oder am Tuch festkleben.
Die Füllung erhält ein ausgeprägteres Schafaroma und bleibt bei guter Abtropfung cremig.
Ricotta di pecora in derselben Menge verwenden und vor dem Verrühren gut abtropfen lassen.
Die Füllung wird milder und kann etwas feuchter ausfallen.
Kuhmilchricotta nur gut abgetropft einsetzen; bei weicher Füllung den Spinat nochmals prüfen und gründlicher ausdrücken.
Spinat stark ausdrücken und gut abgetropfte Ricotta verwenden.
Etwas mehr Zeit zum Abtropfen geben und die Füllung vor dem Formen erneut verrühren.
Luft um jede Füllung herausstreichen, die Ränder mit Wasser befeuchten und fest andrücken.
Beschädigte Ravioli aussortieren und die übrigen vorsichtiger sowie portionsweise garen.
Teigstücke und fertige Bahnen abdecken beziehungsweise zügig weiterverarbeiten.
Trockene Kanten sparsam mit Wasser bepinseln und erneut andrücken.
Sanft kochen und ab dem Aufsteigen nach 3–4 Minuten die Teigkonsistenz prüfen.
Ravioli sofort mit der Schaumkelle herausheben und vorsichtig in der Butter schwenken.
Die Ravioli können größer ausgestochen werden, wenn eine großzügigere Portion pro Stück gewünscht ist.
Für eine noch schlichtere Begleitung kann der Salbei weggelassen und die Ravioli nur in geschmolzener Butter geschwenkt werden.
Häufig gefragt
Die Teigbahnen und geformten Ravioli leicht mit Hartweizengrieß bestäuben, die fertigen Stücke mit Abstand auf ein Tuch legen und sie nicht unnötig lange vor dem Garen stehen lassen.
Zuerst den Spinat nochmals gründlich ausdrücken und prüfen, ob die Ricotta gut abgetropft ist. Die Füllung sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein.
Die Ravioli steigen nach etwa 3–4 Minuten sanften Kochens an die Oberfläche. Zusätzlich sollte die Teighülle gar, aber noch stabil sein.
Ja. Die Teigportionen können mit einem Nudelholz zu möglichst gleichmäßigen Bahnen von etwa 1 mm Stärke ausgerollt werden.
Aus unserer Küche
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