Klöße und Teigtaschen Nudelgerichte Eier Gemüse Milchprodukte Weizen Braten in wenig Fett Kochen in Flüssigkeit Sanftes Köcheln Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Ravioli di ricotta e spinaci

Gefüllte Pasta aus Latium

Hausgemachte Eierpasta mit einer cremigen Füllung aus gut abgetropfter Ricotta Romana, Spinat, Pecorino Romano und Gewürzen. Die Ravioli werden in Salzwasser gegart und mit Butter, Salbei und weiterem Pecorino Romano serviert.

Zum Rezept
Ravioli di ricotta e spinaci aus Latium
Vorbereitung 75 Minuten
Kochen / Backen 10 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 110 Minuten
Menge ergibt etwa 40 Ravioli
Gerichtsform und Gerichtsart Klöße und Teigtaschen, Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Eier, Gemüse, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die 30-minütige Teigruhe macht den Pastateig geschmeidiger und erleichtert das dünne Ausrollen.
  • Gut ausgedrückter Spinat verhindert, dass die Ricotta-Füllung zu flüssig wird.
  • Pecorino Romano bringt Würze und verbindet Ricotta, Spinat und Muskatnuss zu einer ausbalancierten Füllung.
  • Butter und Salbei bilden eine zurückhaltende Begleitung, die die gefüllte Pasta aromatisch abrundet.

Diese Ravioli verbinden dünne, elastische Eierpasta mit einer cremigen Ricotta-Spinat-Füllung. Der Teig ruht vor dem Ausrollen, die Füllung bleibt durch gründlich ausgedrückten Spinat streichfähig, und Butter mit Salbei begleitet die zarte Teighülle ohne sie zu überdecken. Das Rezept ergibt etwa 40 Ravioli für 4 Personen.

Die Ravioli haben eine dünne, zarte Teighülle mit leichtem Biss. Im Inneren liegt eine cremige, würzige Füllung mit mildem Ricotta, erdigem Spinat, salzigem Pecorino und einer warmen Muskatnote. Butter und Salbei sorgen für ein duftendes, nussig-aromatisches Finish.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig und Füllung

  1. Teig kneten und ruhen lassen

    Mehl auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Eier und Salz hineingeben, mit einer Gabel nach und nach Mehl einarbeiten und anschließend alles 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Zu einer Kugel formen, abdecken und 30 Minuten ruhen lassen. Während der Teig ruht, kann der Spinat vorbereitet werden.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig soll glatt und elastisch sein.

    • Die Teigkugel gut abdecken, damit ihre Oberfläche während der Ruhezeit nicht austrocknet.
  2. Spinat garen und ausdrücken

    Spinat waschen. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, den Spinat hineingeben und bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten zusammenfallen lassen. In einem Sieb abkühlen lassen, anschließend sehr gründlich ausdrücken und fein hacken.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen und enthält nach dem Ausdrücken möglichst wenig freie Flüssigkeit.

    • Den Spinat portionsweise kräftig ausdrücken; zu viel Restwasser macht die Füllung weich.
  3. Füllung anrühren

    Ricotta, 60 g Pecorino, Eigelb, Salz, Pfeffer und Muskatnuss verrühren. Den gehackten Spinat unterheben. Die Füllung soll streichfähig, aber nicht flüssig sein.

    Daran erkennst du es: Die Füllung ist gleichmäßig vermischt und bleibt auf dem Löffel beziehungsweise in einem Spritzbeutel formstabil.

    • Ist die Füllung zu weich, zuerst prüfen, ob der Spinat ausreichend ausgedrückt wurde.

Ravioli formen

  1. Teig dünn ausrollen

    Teig in vier Portionen teilen. Jeweils eine Portion flach drücken und mit der Nudelmaschine oder einem Nudelholz zu einer dünnen Bahn von etwa 1 mm Stärke ausrollen. Die übrigen Teigstücke abdecken, damit sie nicht austrocknen.

    Daran erkennst du es: Die Teigbahn ist dünn, gleichmäßig und noch stabil genug zum Füllen.

    • Nicht verwendete Teigstücke während des Ausrollens abdecken.
  2. Füllen und verschließen

    Eine Teigbahn auf die leicht mit Hartweizengrieß bestäubte Arbeitsfläche legen. Mit einem Teelöffel oder Spritzbeutel kleine Portionen Füllung im Abstand von etwa 4 cm daraufsetzen. Die freien Teigflächen rund um die Füllung mit etwas Wasser bepinseln. Eine zweite Teigbahn darüberlegen, die Luft um jede Füllung vorsichtig herausstreichen und die Ränder fest andrücken.

    Daran erkennst du es: Um jede Füllung ist möglichst wenig Luft eingeschlossen und die Ränder haften rundum.

    • Nicht zu viel Füllung aufsetzen, damit die Teigränder sauber schließen.
  3. Ravioli schneiden und ablegen

    Ravioli mit einem Teigrad oder Raviolistempel in etwa 5 cm große Quadrate schneiden. Die Ränder nochmals festdrücken und die fertigen Ravioli auf einem mit Hartweizengrieß bestäubten Tuch ablegen.

    Daran erkennst du es: Jede Ravioli ist vollständig verschlossen und die Kanten sind sauber geformt.

    • Die fertigen Ravioli mit Abstand ablegen, damit sie nicht aneinanderkleben.

Garen und Servieren

  1. Ravioli in Salzwasser garen

    Wasser mit 40 g Salz aufkochen. Ravioli portionsweise hineingeben und 3–4 Minuten sanft kochen, bis sie an die Oberfläche steigen und der Teig gar ist. Etwa 100 ml Kochwasser auffangen.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Ravioli steigen an die Oberfläche und die Teighülle ist gar, aber nicht zerfallen.

    • Ravioli portionsweise garen, damit das Wasser nicht zu stark abkühlt und die Teigtaschen nicht aneinanderkleben.
  2. Butter und Salbei aromatisieren

    Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Salbeiblätter darin 1–2 Minuten erwärmen, bis sie duften. Ravioli mit einer Schaumkelle in die Pfanne geben und mit einem kleinen Schuss Kochwasser vorsichtig schwenken.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Salbeiblätter duften, ohne dunkel zu werden, und die Butter umhüllt die Ravioli leicht.

    • Nur vorsichtig schwenken, damit die gefüllten Ravioli nicht aufplatzen.
  3. Sofort servieren

    Ravioli sofort auf Teller verteilen und mit dem fein geriebenen Pecorino Romano servieren.

    Daran erkennst du es: Die Ravioli werden heiß und direkt nach dem Schwenken serviert.

    • Den Käse erst beim Anrichten darübergeben, damit sein Aroma klar erhalten bleibt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Teig ruhen lassen: Die Ruhezeit von 30 Minuten ist ein fester Bestandteil des Ablaufs. Sie erleichtert das Ausrollen und hilft dem Teig, geschmeidig zu werden.
  • Füllung trocken halten: Der Spinat muss nach dem Zusammenfallen sehr gründlich ausgedrückt werden. Nur so bleibt die Ricotta-Füllung streichfähig und läuft beim Verschließen nicht aus.
  • Luft vor dem Verschließen entfernen: Luftblasen zwischen Füllung und Teig können die Ravioli beim Garen zum Aufplatzen bringen. Die Luft deshalb vor dem Andrücken vorsichtig zu den Rändern herausstreichen.
  • Kochwasser auffangen: Ein kleiner Schuss stärkehaltiges Kochwasser verbindet Butter und Ravioli beim Schwenken und erleichtert eine gleichmäßige Umhüllung.

Zutatenwissen

Ricotta gut abtropfen lassen

Für eine formstabile Füllung sollte die Ricotta Romana gut abgetropft sein. Zu viel Flüssigkeit macht das Füllen und Verschließen schwieriger.

Pecorino-Mengen getrennt halten

Die 60 g Pecorino Romano werden in die Füllung gegeben; die zusätzlichen 40 g sind ausschließlich zum Servieren vorgesehen.

Zum Bestäuben verwenden

Hartweizengrieß verhindert, dass Teigbahnen und geformte Ravioli an der Arbeitsfläche oder am Tuch festkleben.

Sinnvolle Alternativen

Ricotta di pecora

Die Füllung erhält ein ausgeprägteres Schafaroma und bleibt bei guter Abtropfung cremig.

Ricotta di pecora in derselben Menge verwenden und vor dem Verrühren gut abtropfen lassen.

Kuhmilchricotta

Die Füllung wird milder und kann etwas feuchter ausfallen.

Kuhmilchricotta nur gut abgetropft einsetzen; bei weicher Füllung den Spinat nochmals prüfen und gründlicher ausdrücken.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Füllung läuft beim Verschließen aus oder drückt sich an den Rändern heraus.

Spinat stark ausdrücken und gut abgetropfte Ricotta verwenden.

Etwas mehr Zeit zum Abtropfen geben und die Füllung vor dem Formen erneut verrühren.

Die Ravioli öffnen sich während des Garens.

Luft um jede Füllung herausstreichen, die Ränder mit Wasser befeuchten und fest andrücken.

Beschädigte Ravioli aussortieren und die übrigen vorsichtiger sowie portionsweise garen.

Die Teigkanten haften nicht oder reißen beim Formen.

Teigstücke und fertige Bahnen abdecken beziehungsweise zügig weiterverarbeiten.

Trockene Kanten sparsam mit Wasser bepinseln und erneut andrücken.

Die Teighüllen werden weich oder reißen.

Sanft kochen und ab dem Aufsteigen nach 3–4 Minuten die Teigkonsistenz prüfen.

Ravioli sofort mit der Schaumkelle herausheben und vorsichtig in der Butter schwenken.

Varianten

Größere Ravioli

Die Ravioli können größer ausgestochen werden, wenn eine großzügigere Portion pro Stück gewünscht ist.

Butter ohne Salbei

Für eine noch schlichtere Begleitung kann der Salbei weggelassen und die Ravioli nur in geschmolzener Butter geschwenkt werden.

Servieren und kombinieren

  • Mit Butter und Salbei: Die Ravioli direkt nach dem Garen in der aromatisierten Butter schwenken und sofort mit dem restlichen Pecorino Romano servieren.
  • Frisch aus der Pfanne: Ravioli möglichst unmittelbar nach dem Schwenken anrichten, damit die Teighülle zart bleibt und die Butter-Salbei-Begleitung warm serviert wird.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Weizenmehl Type 00 und Hartweizengrieß sind enthalten.
  • Eier: enthält · Eier werden für den Pastateig und Eigelb für die Füllung verwendet.
  • Milch: enthält · Ricotta, Pecorino Romano und Butter sind Milchprodukte.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie verhindere ich, dass die Ravioli zusammenkleben?

Die Teigbahnen und geformten Ravioli leicht mit Hartweizengrieß bestäuben, die fertigen Stücke mit Abstand auf ein Tuch legen und sie nicht unnötig lange vor dem Garen stehen lassen.

Was kann ich tun, wenn die Füllung zu weich ist?

Zuerst den Spinat nochmals gründlich ausdrücken und prüfen, ob die Ricotta gut abgetropft ist. Die Füllung sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein.

Woran erkenne ich, dass die Ravioli gar sind?

Die Ravioli steigen nach etwa 3–4 Minuten sanften Kochens an die Oberfläche. Zusätzlich sollte die Teighülle gar, aber noch stabil sein.

Kann ich den Teig ohne Nudelmaschine ausrollen?

Ja. Die Teigportionen können mit einem Nudelholz zu möglichst gleichmäßigen Bahnen von etwa 1 mm Stärke ausgerollt werden.

Aus unserer Küche

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