Altbackenes Brot
Altbackenes Weißbrot nimmt die Milch gut auf und lockert die Fleischmasse. Die Rinde sollte entfernt werden, damit die Textur fein bleibt.
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Passwort vergessen?Italienische Hausküche
Saftige Polpette aus gemischtem Hackfleisch, altbackenem Brot, Parmigiano und Ei werden angebraten und anschließend in einem aromatischen Tomatensugo sanft fertig gegart.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Polpette al sugo gehören zur italienweit verbreiteten Hausküche. Die Fleischbällchen werden zunächst rundherum gebräunt und garen danach behutsam im Tomatensugo weiter, sodass sie zart bleiben und viel Sauce aufnehmen.
Die Polpette sind außen gebräunt, innen weich und saftig. Der Tomatensugo schmeckt fruchtig, würzig und aromatisch nach Zwiebel, Knoblauch und Basilikum.
Schritt für Schritt
Das Brot in kleine Stücke zupfen, mit der Milch übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend gründlich ausdrücken, damit die Fleischmasse später nicht zu weich wird.
Daran erkennst du es: Das Brot ist weich und vollständig mit Milch durchfeuchtet.
Hackfleisch, ausgedrücktes Brot, Ei, Parmigiano, Knoblauch, Petersilie, Salz und etwas Pfeffer in eine Schüssel geben. Alles mit den Händen zu einer gleichmäßigen, weichen Masse verkneten. Die Schüssel abdecken und die Masse 15 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig vermengt und lässt sich zusammenhalten.
Aus der Masse etwa 20 gleich große Bällchen von jeweils ungefähr 35 bis 40 g formen. Die Oberfläche dabei glatt und kompakt rollen, damit die Polpette beim Garen ihre Form behalten.
Daran erkennst du es: Die Bällchen sind gleich groß, glatt gerollt und kompakt.
Das Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Die Polpette portionsweise rundherum 6 bis 8 Minuten anbraten, bis sie gleichmäßig gebräunt sind. Herausnehmen und kurz beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundherum gleichmäßig gebräunt.
Wichtig: Rohe Hackfleischmasse nach dem Formen und Anbraten hygienisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln behandeln.
Zwiebel im verbliebenen Öl bei mittlerer Hitze 3 Minuten weich dünsten. Den Knoblauch 30 Sekunden mitdünsten. Passierte Tomaten, Wasser, Salz und drei Basilikumblätter einrühren. Den Sugo 15 Minuten offen sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und der Sugo leicht eingedickt.
Die angebratenen Polpette vorsichtig in den Sugo legen. Den Topf mit einem Deckel verschließen und alles bei niedriger Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen. Die Polpette nach der Hälfte der Zeit behutsam wenden oder mit Sugo übergießen.
Daran erkennst du es: Die Polpette sind durchgegart und der Sugo haftet leicht an ihrer Oberfläche.
Wichtig: Die Hackfleischbällchen vollständig durchgaren und nicht roh oder nur teilweise gegart servieren.
Den Topf vom Herd nehmen und die Polpette 5 Minuten ruhen lassen. Die übrigen Basilikumblätter zerzupfen und kurz vor dem Servieren in den Sugo geben. Die Polpette mit reichlich Tomatensugo servieren.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist heiß und die Polpette lassen sich ohne Zerfallen servieren.
Gut zu wissen
Altbackenes Weißbrot nimmt die Milch gut auf und lockert die Fleischmasse. Die Rinde sollte entfernt werden, damit die Textur fein bleibt.
Fein geriebener Parmigiano verteilt sich gleichmäßig in der Masse und bringt Würze sowie eine herzhafte Tiefe.
Drei Basilikumblätter werden im Sugo mitgekocht, die übrigen kommen erst kurz vor dem Servieren dazu und sorgen für ein frisches Aroma.
Die Polpette werden etwas kompakter und weniger weich als mit eingeweichtem Brot.
Paniermehl mit der Milch vermengen, kurz quellen lassen und anschließend wie das ausgedrückte Brot in die Fleischmasse geben.
Der Geschmack wird je nach Pflanzendrink leicht verändert; die Bindung bleibt ähnlich.
Einen ungesüßten Pflanzendrink verwenden und das Brot darin quellen lassen.
Die Polpette schmecken kräftiger und salziger.
Pecorino fein reiben und die Salzmenge der Fleischmasse bei Bedarf vorsichtig reduzieren.
Das eingeweichte Brot kräftig ausdrücken, bevor es zur Fleischmasse kommt.
Etwas zusätzliches Paniermehl oder ausgedrücktes Brot unterarbeiten und die Masse kurz ruhen lassen.
Die Polpette portionsweise mit Abstand anbraten.
Die bereits angebratenen Bällchen herausnehmen und die übrigen in einer weiteren Charge bräunen.
Nach dem Aufkochen die Hitze deutlich reduzieren und den Topf schließen.
Die Hitze reduzieren, die Polpette nicht mehr unnötig bewegen und im Sugo vorsichtig fertig garen.
Die Polpette können auch mit reinem Rinderhack zubereitet werden.
Eine kräuterbetontere Fassung mit mehr Petersilie und Basilikum.
Die Polpette können vollständig gegart und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zum Servieren langsam im Sugo erhitzen.
Reste zügig abkühlen lassen, in einen dicht schließenden Behälter füllen und im Kühlschrank lagern. Polpette und Sugo gemeinsam aufbewahren.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen und vor dem Verzehr vollständig durchwärmen.
Polpette mit dem vollständig abgekühlten Sugo portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend langsam in einem Topf erhitzen.
Die Sauce kann nach dem Auftauen etwas dünner wirken; vorsichtiges Erhitzen erhält die Textur der Polpette besser.
Häufig gefragt
Die angegebene Menge ergibt etwa 20 Polpette, also ungefähr 5 Stück pro Person bei 4 Personen.
Ja. Reines Rinderhack ist möglich; die Polpette können dadurch etwas magerer und im Geschmack kräftiger werden.
Ausgedrücktes Brot bindet Feuchtigkeit, ohne die Fleischmasse zu verwässern. Dadurch lassen sich die Polpette besser formen.
Das Anbraten entwickelt eine aromatische Bräunung und hilft, die Oberfläche zu stabilisieren. Im Sugo garen die Polpette anschließend schonend fertig.
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