Mehlwahl
Backstarkes Pizzamehl Type 0 oder 00 unterstützt die Struktur des hoch hydrierten Teigs. Das zusätzliche Mehl wird nur zum Formen und Ausstreuen verwendet.
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Passwort vergessen?Pizza in teglia aus Latium
Rechteckige römische Blechpizza aus hoch hydriertem, lange kalt geführtem Teig mit passierten Tomaten, Oregano und Fior-di-latte-Mozzarella.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pizza in teglia alla romana ist eine rechteckige Blechpizza aus dem römischen Pizza-Stil. Der hoch hydrierte Teig wird nach langer Kühlschrankgare vorsichtig auf einem 30 × 40 cm großen Blech verteilt und im Haushaltsbackofen zweistufig gebacken. So entsteht eine knusprige Unterseite mit luftiger, weicher Krume, ergänzt durch Tomate, Oregano und Mozzarella.
Die Pizza ist unten knusprig und kräftig gebräunt, während die Krume weich, elastisch und luftig bleibt. Die passierten Tomaten schmecken aromatisch und leicht würzig nach Oregano; die Fior-di-latte-Mozzarella sorgt für milde, saftige Cremigkeit.
Schritt für Schritt
Vermische Pizzamehl und die zerbröckelte frische Hefe in der Schüssel der Küchenmaschine mit Knethaken. Gib das Olivenöl für den Teig und das Salz dazu. Füge zunächst 218 ml des kalten Wassers hinzu und knete 8–10 Minuten, bis der Teig glatt und elastisch ist und sich weitgehend vom Schüsselrand löst. Gib anschließend die übrigen 72 ml Wasser in mehreren kleinen Portionen dazu. Warte jeweils, bis der Teig das Wasser aufgenommen hat, bevor du mehr zugibst. Die gesamte Knetzeit beträgt etwa 20 Minuten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und löst sich weitgehend vom Schüsselrand.
Streiche das Gärgefäß mit dem dafür vorgesehenen Olivenöl aus. Setze den Teig hinein, verschließe das Gefäß und lasse ihn bei etwa 21–23 °C 1 Stunde anspringen. Stelle ihn anschließend für 44 Stunden bei etwa 4 °C in den Kühlschrank.
Daran erkennst du es: Der Teig hat die vorgesehene kalte Führung abgeschlossen und bleibt im verschlossenen Gefäß feucht.
Gib den kalten Teig vorsichtig auf die mit dem Ausstreumehl bestäubte Arbeitsfläche. Ziehe ihn nicht auseinander und drücke die eingeschlossene Luft nicht heraus. Falte ihn einmal von drei Seiten zur Mitte, forme ihn locker zu einem Teigling und setze ihn in ein geschlossenes Gefäß. Lasse ihn bei Raumtemperatur weitere 4 Stunden ruhen.
Daran erkennst du es: Der Teigling ist entspannt und lässt sich anschließend vorsichtig auf das Blech geben.
Zupfe zu Beginn der letzten Gehzeit die Fior-di-latte-Mozzarella in kleine Stücke und lasse sie mindestens 2 Stunden in einem Sieb abtropfen. Verrühre die passierten Tomaten mit dem Salz für die Tomatenmischung und dem getrockneten Oregano.
Daran erkennst du es: Die Mozzarella ist gut abgetropft und gibt beim Verteilen möglichst wenig zusätzliche Flüssigkeit ab.
Heize den Haushaltsbackofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vor. Öle das 30 × 40 cm große Blech mit dem dafür vorgesehenen Olivenöl.
Wichtig: Beim Umgang mit dem vorgeheizten Blech und Ofen Hitzeschutz verwenden.
Gib den Teig vorsichtig auf das geölte Blech und drücke ihn mit gespreizten Fingerspitzen gleichmäßig bis in die Ecken. Arbeite behutsam, damit die Luft im Teig bleibt.
Daran erkennst du es: Der Teig bedeckt das Blech gleichmäßig bis in die Ecken, ohne sichtbar entgast zu wirken.
Verteile die Tomatenmischung dünn und gleichmäßig auf dem Teig. Stelle das Blech direkt auf den Boden des vorgeheizten Ofens und backe die Pizza 6 Minuten.
Daran erkennst du es: Der Boden beginnt fest und knusprig zu werden, während der Belag noch nicht vollständig gebräunt ist.
Wichtig: Das Blech nur mit geeignetem Hitzeschutz aus dem heißen Ofen nehmen.
Nimm das Blech kurz heraus und verteile die gut abgetropfte Mozzarella darauf. Reduziere die Temperatur auf 230 °C, stelle das Blech auf die mittlere Schiene und backe die Pizza weitere 10 Minuten.
Daran erkennst du es: Die Unterseite ist knusprig, die Oberfläche leicht gebräunt und der Rand gleichmäßig durchgebacken.
Wichtig: Beim Umsetzen des heißen Blechs und beim Herausnehmen der Pizza Hitzeschutz verwenden.
Hebe die Pizza sofort auf ein Kuchengitter, damit die Unterseite nicht durch Kondenswasser weich wird. Lasse sie 5 Minuten abkühlen, schneide sie in 4–6 rechteckige Stücke und serviere sie warm.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist stabil genug zum Schneiden, während die Pizza noch warm serviert wird.
Wichtig: Die Pizza vor dem Schneiden kurz abkühlen lassen, um Verbrennungen durch heißen Belag zu vermeiden.
Gut zu wissen
Backstarkes Pizzamehl Type 0 oder 00 unterstützt die Struktur des hoch hydrierten Teigs. Das zusätzliche Mehl wird nur zum Formen und Ausstreuen verwendet.
Die letzten 72 ml Wasser werden erst nach und nach eingearbeitet. Jede Portion sollte aufgenommen sein, bevor die nächste folgt.
Das Abtropfen reduziert überschüssige Flüssigkeit auf der Pizza und unterstützt eine leicht gebräunte Oberfläche in der zweiten Backphase.
Das Salz für den Teig und das Salz für die Tomatenmischung bleiben als getrennte Zutatenmengen erhalten.
Den Teig vorsichtig falten und mit gespreizten Fingerspitzen bis in die Ecken drücken.
Wenn der Teig noch nicht gebacken ist, einige Minuten entspannen lassen und anschließend erneut vorsichtig verteilen.
Die letzten 72 ml in mehreren kleinen Portionen einarbeiten und jeweils vollständig aufnehmen lassen.
Den Teig weiterkneten, bis er wieder elastischer wird; kein zusätzliches Mehl in den Teig einarbeiten.
Mozzarella mindestens 2 Stunden abtropfen lassen und die Tomatenmischung dünn verteilen.
Die Pizza in der zweiten Phase vollständig weiterbacken, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.
Die Pizza sofort auf ein Kuchengitter heben.
Die Stücke kurz auf einem Rost im heißen Ofen nachbacken.
Eine weiße Variante ohne Tomatenschicht, bei der die luftige Krume und die Fior-di-latte-Mozzarella stärker im Vordergrund stehen.
Die lange Teigführung ist als Vorbereitung vorgesehen. Den Teig nach dem Anspringen verschlossen bis zum Ende der angegebenen Kühlschrankgare lagern und anschließend wie beschrieben weiterverarbeiten.
Gebackene Pizza vollständig ausdampfen lassen und anschließend abgedeckt lagern. Für die beste Knusprigkeit möglichst am selben Tag servieren.
Reste nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das Einfrieren ist für diese luftige, frisch gebackene Pizza nicht näher festgelegt; die Krume und die Mozzarella können dadurch an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Das kalte Wasser hilft, die Teigtemperatur während der langen Knet- und Führungsphase niedrig zu halten und unterstützt die geplante Kühlschrankgare.
Gut abgetropfte Mozzarella bringt weniger zusätzliche Flüssigkeit auf den Teig. Dadurch kann die Oberfläche in der zweiten Backphase leichter schmelzen und leicht bräunen.
Auf dem Gitter kann Dampf entweichen. So wird die knusprige Unterseite nicht durch Kondenswasser weich.
Aus unserer Küche
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