Rigatino finden
Rigatino ist eine toskanische Speckvariante und am ehesten in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder an spezialisierten Frischetheken erhältlich.
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Zarte frische Erbsen werden mit würzigem Rigatino, Knoblauch und Petersilie sanft geschmort und anschließend offen eingekocht. Die warme toskanische Gemüsebeilage wird mit ihrem aromatischen Sud serviert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Piselli alla fiorentina verbindet süße Erbsen mit dem herzhaften Aroma von Rigatino, Knoblauch und Petersilie. Durch das sanfte Garen im Topf bleiben die Erbsen saftig, während der Sud am Ende leicht konzentriert wird und die Beilage geschmackvoll umhüllt.
Die Erbsen sind weich, aber noch saftig, mit süßlichem Eigengeschmack und einem würzigen, leicht fleischigen Aroma. Der reduzierte Sud ist herzhaft und glänzend, während Knoblauch und Petersilie für frische aromatische Spitzen sorgen.
Schritt für Schritt
Den Rigatino in schmale Streifen schneiden. Die Petersilie waschen, Stiele und Blätter trennen und die Blätter fein hacken. Die Knoblauchzehen leicht zerdrücken.
Das Olivenöl in einem breiten Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Den Rigatino hineingeben und 3–4 Minuten sanft auslassen, ohne ihn stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Der Rigatino ist aromatisch ausgelassen, aber nicht stark gebräunt.
Knoblauch und Petersilienstiele zufügen und 1 Minute mitziehen lassen. Die Erbsen dazugeben und vorsichtig umrühren.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch duftet, ohne Farbe anzunehmen.
Wasser und die Grundmenge Salz angießen, den Deckel auflegen und die Erbsen bei niedriger Hitze 15 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Erbsen beginnen weich zu werden und liegen in einem aromatischen Sud.
Den Deckel abnehmen und die Erbsen weitere 5–10 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind und der Sud leicht eingekocht ist.
Daran erkennst du es: Die Erbsen sind weich, bleiben aber als ganze Erbsen erkennbar; der Sud umhüllt sie leicht.
Knoblauch und Petersilienstiele entfernen. Mit schwarzem Pfeffer und bei Bedarf mit etwas Salz zum Abschmecken würzen. Die gehackten Petersilienblätter unterheben und die Piselli alla fiorentina 5 Minuten ruhen lassen. Warm mit ihrem aromatischen Sud servieren.
Daran erkennst du es: Der Sud haftet leicht an den Erbsen und die Petersilie ist frisch und grün.
Gut zu wissen
Rigatino ist eine toskanische Speckvariante und am ehesten in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder an spezialisierten Frischetheken erhältlich.
Die ausgelösten frischen Erbsen bilden die süßliche Gemüsebasis des Gerichts. Je nach Größe und Reifegrad kann ihre Garzeit leicht variieren.
Die Beilage bleibt herzhaft, schmeckt mit Pancetta aber meist etwas milder und weniger würzig.
Den Rigatino im gleichen Arbeitsschritt und in gleicher Menge durch ungeräucherte Pancetta ohne Schwarte ersetzen.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft auslassen und nur leicht Farbe annehmen lassen.
Falls nur leicht zu dunkel, mit den übrigen Zutaten fortfahren; bei deutlich bitterem Geschmack den Ansatz besser neu beginnen.
Nach der zugedeckten Garphase regelmäßig prüfen und die offene Einkochzeit an die tatsächliche Weichheit anpassen.
Die Erbsen vorsichtig weiter einkochen und als weichere Beilage servieren; zusätzliches Wasser vermeiden.
Den Deckel für die Schlussphase abnehmen und offen sanft köcheln lassen.
Weitere kurze Zeit offen einkochen, ohne die Erbsen stark zu rühren.
Die Textgrundlage enthält keine Aussage zur Einfrierqualität.
Häufig gefragt
Ja. Im Rezept kann Rigatino durch 80 g ungeräucherte Pancetta ohne Schwarte ersetzt werden. Sie schmeckt meist etwas milder und weniger würzig.
Die Grundlage sind 800 g ausgelöste frische Erbsen. Ihre Garzeit kann je nach Größe und Reifegrad leicht variieren.
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