Kartoffelmenge ist gekocht gewogen
Die 150 g beziehen sich auf die gekochten und ausgekühlten Kartoffeln, nicht auf das rohe Ausgangsgewicht.
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Passwort vergessen?Süße Hefefrittellen aus Apulien
Pettole dolci sind kleine süße Hefefrittellen aus einem weichen Kartoffel-Hefeteig. Sie werden portionsweise in Erdnussöl ausgebacken, noch warm in feinem Zucker gewendet und außen knusprig sowie innen luftig und weich serviert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pettole dolci gelingen mit wenigen Zutaten und einem sehr weichen, klebrigen Hefeteig. Gekochte Kartoffel macht die Frittellen besonders locker. Nach dem Gehen wird der Teig löffelweise in heißes Öl gegeben, goldbraun ausgebacken und sofort in Zucker gewendet.
Außen goldbraun und knusprig, innen luftig, weich und leicht elastisch. Der feine Zucker bildet eine süße, trockene Hülle und ergänzt den milden Hefeteig.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln ungeschält in Wasser weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, pellen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend fein durch eine Kartoffelpresse drücken.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sollen vollständig weich sein und sich leicht durch die Presse drücken lassen.
Wichtig: Beim Abgießen und Pellen auf heißen Dampf und die heiße Kochflüssigkeit achten.
Die Hefe und den Zucker für den Teig in etwa 100 ml des lauwarmen Wassers auflösen und 5 Minuten stehen lassen. Das Wasser darf nicht heiß sein.
Daran erkennst du es: Die Hefe ist vollständig aufgelöst; die Mischung kann leicht schaumig wirken.
Mehl und Kartoffel in eine große Schüssel geben. Die Hefemischung und nach und nach das restliche Wasser hinzufügen. Das Salz am Rand einarbeiten und den Teig 10–15 Minuten kräftig mit der Hand oder dem Knethaken schlagen. Er soll glatt, sehr weich und klebrig sein.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, sehr weich und klebrig.
Die Schüssel abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur etwa 2 Stunden gehen lassen. Er ist bereit, wenn sich deutlich Luftblasen gebildet haben und sein Volumen ungefähr auf das Doppelte zugenommen hat.
Daran erkennst du es: Deutlich sichtbare Luftblasen und ungefähr verdoppeltes Volumen.
Das Erdnussöl in einem hohen Topf auf 170–175 °C erhitzen. Den feinen Zucker zum späteren Wenden in eine flache Schale geben. Eine kleine Schüssel mit Wasser und zwei Esslöffel zum Abstechen bereitstellen.
Daran erkennst du es: Das Öl hat die Zieltemperatur erreicht und der Zucker steht zum Wenden bereit.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und den Topf nicht überfüllen.
Einen Löffel ins Wasser tauchen, eine Portion von etwa 25–30 g Teig abstechen und mit dem zweiten Löffel vorsichtig ins heiße Öl gleiten lassen. Immer nur wenige Pettole gleichzeitig frittieren, damit die Temperatur nicht zu stark fällt.
Daran erkennst du es: Die Teigportionen schwimmen im Öl und können sich frei bewegen, ohne den Topf zu überfüllen.
Wichtig: Den Teig vorsichtig ins Öl gleiten lassen, um Spritzer und Verbrennungen zu vermeiden.
Die Pettole etwa 2–3 Minuten frittieren und dabei wenden, bis sie rundum goldbraun sind. Mit dem Schaumlöffel herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das portionsweise Frittieren dauert insgesamt etwa 20 Minuten.
Daran erkennst du es: Die Pettole sind rundum goldbraun und wirken aufgegangen.
Wichtig: Mit dem Schaumlöffel arbeiten und überschüssiges Öl vollständig abtropfen lassen.
Die noch warmen Pettole im feinen Zucker wenden und sofort servieren. So bleibt die Außenseite knusprig und die Mitte angenehm weich.
Daran erkennst du es: Die Pettole sind gleichmäßig mit Zucker überzogen und noch warm.
Wichtig: Die frisch frittierten Pettole vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, da das Innere sehr heiß sein kann.
Gut zu wissen
Die 150 g beziehen sich auf die gekochten und ausgekühlten Kartoffeln, nicht auf das rohe Ausgangsgewicht.
Die kleine Menge Zucker wird in der Hefemischung verwendet. Der größere Anteil ist ausschließlich zum Wenden der fertigen Pettole bestimmt.
Erdnussöl ist eine Erdnusszutat und sollte bei entsprechender Allergie nicht ohne geeignete Prüfung ersetzt oder verwendet werden.
Die angegebene weiche, klebrige Konsistenz beibehalten und den Teig bis zu sichtbaren Luftblasen und ungefährer Volumenverdoppelung gehen lassen.
Den Teig nicht weiter verdichten; falls er noch nicht frittiert ist, ihm mehr Zeit zum Gehen geben.
Die Öltemperatur bei 170–175 °C halten und immer nur wenige Pettole gleichzeitig frittieren.
Die nächste Charge erst einlegen, wenn das Öl wieder im Zielbereich ist, und die fertigen Pettole gut abtropfen lassen.
Die Portionen auf etwa 25–30 g begrenzen und die Öltemperatur mit dem Thermometer kontrollieren.
Die Öltemperatur reduzieren und kleinere Portionen verwenden; bereits zu dunkle Stücke nicht weiter ausbacken.
Den Teig in etwas kleinere Portionen als die Richtmenge von 25–30 g abstechen. Dadurch wird der Anteil der knusprigen Außenseite größer.
Den Teig in etwas größere Portionen abstechen. So bleibt im Verhältnis mehr weiche Mitte erhalten.
Zur Gefrierqualität und zum Auftauen enthält der Ausgangstext keine belastbare Angabe.
Häufig gefragt
Im Rezept sind Weizenmehl Type 00 oder Type 405 vorgesehen.
Der Teig sollte deutlich sichtbare Luftblasen haben und sein Volumen ungefähr verdoppelt haben.
Das Erdnussöl sollte im Bereich von 170–175 °C liegen. Die Temperatur zwischen den Chargen kontrollieren.
Direkt nach dem Abtropfen und noch warm, damit der feine Zucker gut haftet.
Aus unserer Küche
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