Fagioli di Lamon
Fagioli di Lamon sind die vorgesehene regionale Bohnenwahl. Trockene Borlotti-Bohnen sind eine klar gekennzeichnete Alternative und ergeben meist eine etwas kräftigere, weniger fein-cremige Suppe.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Venetische Pasta-Suppe
Herzhafte venetische Pasta-Suppe mit getrockneten Bohnen, kurzer Pasta und Cotenna. Ein Teil der Bohnen wird püriert und bindet den aromatischen Sud cremig, während ganze Bohnen und Pasta für Struktur sorgen.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta e fasoi gehört zu den herzhaften Pasta-Suppen Venetiens. Die dichte, löffelfeste Konsistenz entsteht, wenn ein Teil der weich gekochten Bohnen püriert und mit ganzen Bohnen verbunden wird. Kurze getrocknete Nudeln garen direkt im aromatischen Bohnensud. Fagioli di Lamon passen besonders gut zu dieser regional verankerten Zubereitung; trockene Borlotti-Bohnen sind eine klar gekennzeichnete Alternative.
Die Suppe ist sämig und löffelfest, mit weich gegarten Bohnen, kurzen Pasta und zarten Streifen Cotenna. Sie schmeckt herzhaft, erdig und aromatisch nach Bohnen, Gemüse, Rosmarin und Pfeffer.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Bohnen in reichlich kaltem Wasser 8 bis 12 Stunden einweichen. Anschließend abgießen und gründlich abspülen.
Die Schweineschwarte in einem kleinen Topf mit Wasser 5 Minuten sprudelnd kochen. Abgießen, unter kaltem Wasser abspülen, mit Küchenpapier trocknen und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.
Daran erkennst du es: Die Schwarte ist durchgehend erhitzt und lässt sich sauber schneiden.
Wichtig: Nach dem Kontakt mit roher Schwarte Hände, Arbeitsfläche und Küchenutensilien gründlich reinigen.
Zwiebel, Möhre und Sellerie fein würfeln. Das Olivenöl in einem großen schweren Topf erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze etwa 6 Minuten weich dünsten. Die ungeschält angedrückte Knoblauchzehe 1 Minute mitdünsten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und duftet aromatisch, ohne stark gebräunt zu sein.
Bohnen, Cotenna, Lorbeerblatt, Rosmarinzweig und 1,8 l Wasser in den Topf geben. Aufkochen lassen, den entstehenden Schaum abschöpfen und die Bohnen zugedeckt bei kleiner Hitze 75 bis 90 Minuten garen. Falls nötig, währenddessen etwas heißes Wasser nachgießen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich und lassen sich leicht zerdrücken.
Lorbeerblatt und Rosmarinzweig entfernen. Etwa ein Drittel der Bohnen mit 250 ml Kochsud herausnehmen und beiseitestellen. Den restlichen Topfinhalt mit dem Stabmixer teilweise pürieren, sodass eine sämige Suppe mit etwas Struktur entsteht.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist sämig, enthält aber noch sichtbare Stücke.
Wichtig: Beim Pürieren heißer Flüssigkeit den Stabmixer vollständig eintauchen und Spritzer vermeiden.
Die Suppe wieder aufkochen, das Salz einrühren und die trockene Pasta zugeben. Bei kleiner bis mittlerer Hitze nach Packungsangabe garen, meist 9 bis 12 Minuten. Häufig umrühren und bei Bedarf portionsweise bis zu 300 ml heißes Wasser ergänzen, damit die Pasta gleichmäßig im Sud gart und die Suppe löffelfest bleibt.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist gar, aber noch leicht bissfest, und der Sud haftet sämig an den Nudeln.
Die beiseitegestellten Bohnen und die Schweineschwarte unterheben. Den schwarzen Pfeffer einrühren und alles noch 2 Minuten sanft erhitzen. Den Topf vom Herd nehmen und die Pasta e fasoi 10 Minuten ruhen lassen; sie dickt dabei weiter ein.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist löffelfest, aber noch gut schöpfbar.
Gut zu wissen
Fagioli di Lamon sind die vorgesehene regionale Bohnenwahl. Trockene Borlotti-Bohnen sind eine klar gekennzeichnete Alternative und ergeben meist eine etwas kräftigere, weniger fein-cremige Suppe.
Schweineschwarte wird zunächst blanchiert und anschließend lange mit den Bohnen gegart. Sie verleiht dem Sud Tiefe und unterstützt die sämige Konsistenz.
Die Suppe wird meist etwas kräftiger und weniger fein-cremig.
Die Borlotti-Bohnen wie die Fagioli di Lamon 8 bis 12 Stunden einweichen, abgießen und nach demselben Verfahren garen.
Der Sud wird salziger und rauchiger, bindet aber weniger sämig.
Die Pancetta in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Bohnen in den Topf geben. Das feste Salz erst nach dem Abschmecken ergänzen, da Pancetta bereits salzig sein kann.
Während des Pastagarens die Konsistenz beobachten und bei Bedarf portionsweise heißes Wasser zugeben.
Mit heißem Wasser verdünnen und die Suppe noch einige Minuten sanft erhitzen, bis Pasta und Sud wieder verbunden sind.
Die Bohnen vollständig 8 bis 12 Stunden einweichen und erst weiterarbeiten, wenn sie sich leicht zerdrücken lassen.
Mit zusätzlichem heißem Wasser weiter sanft garen, bevor die Pasta zugegeben wird.
Die Suppe vor der Ruhezeit etwas flüssiger lassen und die Pasta während des Garens häufig umrühren.
Mit heißem Wasser vorsichtig verdünnen und kurz erwärmen, ohne die Pasta zu zerkochen.
Eine unkomplizierte Alternative mit trockenen Borlotti-Bohnen, wenn Fagioli di Lamon nicht erhältlich sind.
Eine salzigere und rauchigere Variante mit Pancetta anstelle der Schweineschwarte.
Die Bohnen können bis zu 12 Stunden vor dem Kochen eingeweicht werden. Danach abgießen, abspülen und direkt weiterverarbeiten.
Reste innerhalb von zwei Stunden abkühlen lassen, in einen gut verschließbaren Behälter umfüllen und im Kühlschrank lagern. Die Pasta nimmt weiter Flüssigkeit auf; beim späteren Erwärmen etwas Wasser ergänzen.
Nicht länger als zwei Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das Einfrieren ist wegen der Pasta und der dadurch veränderten Konsistenz nicht empfohlen.
Häufig gefragt
Ja. Trockene Borlotti-Bohnen sind die im Rezept vorgesehene Alternative. Die Suppe wird damit meist etwas kräftiger und weniger fein-cremig.
Das Pürieren bindet den Bohnensud sämig, während die zurückbehaltenen ganzen Bohnen für Struktur sorgen.
Nein. Die kurze getrocknete Pasta gart direkt in der Bohnensuppe und nimmt dabei Geschmack auf.
Während des Pastagarens portionsweise bis zu 300 ml heißes Wasser ergänzen und die gewünschte Konsistenz beobachten.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …