Wildfenchel finden
Wildfenchel ist laut Ausgangstext am ehesten auf Wochenmärkten, in gut sortierten Gemüsegeschäften oder in italienischen Spezialitätenläden erhältlich.
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Passwort vergessen?Sizilianische Pastaküche
Sizilianische Bucatini mit frischen Sardinen, Wildfenchel, Rosinen, Pinienkernen und Safran, mit gerösteten Semmelbröseln bestreut und kurz im Ofen überbacken.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta con le sarde alla palermitana verbindet salzige Sardinen mit aromatischem Wildfenchel, süßen Rosinen und Pinienkernen. Die Bucatini werden mit dem Sardinensugo vermengt, mit knusprigen Semmelbröseln bestreut und kurz im Ofen überbacken.
Saftige Bucatini mit würzigem Sardinensugo, aromatischem Wildfenchel, süßen Rosinen und nussigen Pinienkernen. Die goldbraunen Semmelbrösel sorgen für einen trockenen, knusprigen Kontrast.
Schritt für Schritt
Die Rosinen 10 Minuten in warmem Wasser einweichen. Die Safranfäden mit 30 ml heißem Wasser übergießen und ziehen lassen. Harte Stängel vom Wildfenchel entfernen, die zarten Teile waschen und in 3 l Wasser mit dem Salz für das Fenchelwasser 15 Minuten ab dem Aufkochen garen. Den Wildfenchel herausheben, das Kochwasser aufbewahren und den Fenchel fein schneiden.
Daran erkennst du es: Der Fenchel ist weich genug zum feinen Schneiden.
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Semmelbrösel in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten goldbraun rösten und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Semmelbrösel sind gleichmäßig goldbraun, aber nicht dunkel verbrannt.
Wichtig: Pfanne und Brösel können schnell sehr heiß werden.
60 ml Olivenöl in der breiten Pfanne erhitzen. Die fein gehackte Zwiebel mit 2 Esslöffeln Wasser bei milder Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten. Die abgespülten Sardellenfilets hinzufügen und mit dem Kochlöffel auflösen. Die abgetropften, gut ausgedrückten Rosinen und die Pinienkerne dazugeben und 1 Minute mitrösten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich, ohne stark zu bräunen, und die Sardellen sind weitgehend aufgelöst.
Sardinen, geschnittenen Wildfenchel, das Safranwasser, den Pfeffer und 150 ml Fenchelkochwasser in die Pfanne geben. Zugedeckt 8 bis 10 Minuten sanft garen, bis die Sardinen durchgegart sind und sich alles zu einem aromatischen Sugo verbindet. Bei Bedarf mit dem zusätzlichen Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sardinen sind vollständig durchgegart und der Sugo verbindet sich zu einer saftigen, aromatischen Sauce.
Wichtig: Die Sardinen vollständig durchgaren.
Das Fenchelkochwasser wieder aufkochen und die Bucatini darin nach Packungsangabe, aber etwa 2 Minuten kürzer, garen. Vor dem Abgießen 200 ml Kochwasser auffangen. Die Bucatini mit dem Sardinensugo vermengen und bei Bedarf etwas Kochwasser hinzufügen, bis die Pasta saftig überzogen ist.
Daran erkennst du es: Die Bucatini sind noch etwas fester als die endgültige gewünschte Konsistenz, da sie im Ofen nachgaren.
Wichtig: Beim Abgießen mit heißem Kochwasser vorsichtig arbeiten.
Eine Auflaufform mit den restlichen 15 ml Olivenöl ausstreichen. Die Pasta hineingeben, gleichmäßig mit den gerösteten Semmelbröseln bestreuen und 10 Minuten im vorgeheizten Ofen überbacken. Bei Umluft entsprechen etwa 200 °C.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist knusprig und goldbraun, während die Pasta darunter saftig bleibt.
Wichtig: Die Auflaufform ist nach dem Backen sehr heiß.
Die Form aus dem Ofen nehmen und die Pasta 5 Minuten ruhen lassen. Anschließend direkt aus der Form servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gesetzt und die Pasta lässt sich portionieren.
Wichtig: Die Form erst mit ausreichendem Hitzeschutz anfassen.
Gut zu wissen
Wildfenchel ist laut Ausgangstext am ehesten auf Wochenmärkten, in gut sortierten Gemüsegeschäften oder in italienischen Spezialitätenläden erhältlich.
Frische Sardinen bekommst du laut Ausgangstext beim Fischhändler.
Das Salz für das Fenchelwasser ist fest dosiert. Das zusätzliche Salz wird erst am Ende des Sugo-Garens nach Bedarf zum Abschmecken verwendet.
Das Ergebnis schmeckt milder und weniger kräutrig als mit Wildfenchel.
Den Wildfenchel durch 300 g zarte Fenchelstiele und -blätter sowie 1 g zerstoßenen Fenchelsamen ersetzen und beide wie den vorbereiteten Wildfenchel verwenden.
Das Fenchelkochwasser nach dem Herausheben des Fenchels vollständig aufbewahren.
Mit heißem Wasser oder vorhandenem Kochwasser vorsichtig Flüssigkeit ergänzen und die Pasta nach Bedarf saftig binden.
Die Packungszeit verkürzen und die Pasta vor dem Abgießen probieren.
Die Pasta nur kurz überbacken und die Form sofort servieren.
Die Brösel bei mittlerer Hitze rösten und währenddessen beobachten.
Zu stark verbrannte Brösel entfernen und nur leicht geröstete Brösel verwenden, sofern vorhanden.
Den Sugo 8 bis 10 Minuten sanft zugedeckt garen und die Sardinen vor dem Vermengen prüfen.
Den Sugo zugedeckt weitergaren, bis die Sardinen vollständig durchgegart sind.
Eine in der redaktionellen Einleitung erwähnte Variante ohne Ofen: Die Pasta wird nach dem Vermengen direkt serviert.
Häufig gefragt
Ja. Laut Ausgangstext kannst du ihn durch 300 g zarte Fenchelstiele und -blätter sowie 1 g zerstoßenen Fenchelsamen ersetzen. Das Ergebnis schmeckt milder und weniger kräutrig.
Ja. Die Einleitung nennt auch Varianten ohne Ofen. In dieser Variante die vermengte Pasta direkt servieren und die gerösteten Semmelbrösel erst zum Schluss darüberstreuen.
Es wird im Sugo und zum Garen der Bucatini verwendet und trägt dadurch Flüssigkeit und Fenchelaroma zur Zubereitung bei.
Aus unserer Küche
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