Ricotta salata
Ricotta salata ist ein fester, gesalzener Ricotta. Er wird fein gerieben und bringt eine kräftige, salzige Käsenote ein. Ricotta infornata ist laut Rezept eine mögliche sizilianische Alternative mit stärker geröstetem Aroma.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Sizilianische Pasta mit Tomatensugo, goldbraun frittierten Auberginen, Basilikum und würziger Ricotta salata.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta alla Norma ist ein sizilianisches Pastagericht, das besonders mit Catania verbunden wird. Getrocknete Rigatoni treffen auf würzigen Tomatensugo, frittierte Melanzane, frisches Basilikum und fein geriebene Ricotta salata. Ein Teil der Auberginen wird unter die Pasta gehoben, der Rest kommt zum Schluss auf den Teller.
Saftige Rigatoni und kräftiger Tomatensugo treffen auf zarte, goldbraune Auberginenstreifen. Ricotta salata bringt eine feste, salzige Käsenote ein, Basilikum sorgt für frische Kräuteraromen.
Schritt für Schritt
Auberginen waschen, die Enden entfernen und die Früchte längs in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. In einem Sieb mit dem groben Salz vermengen, mit einem Teller beschweren und 30 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit haben die Streifen Flüssigkeit abgegeben.
Die Auberginen kurz unter kaltem Wasser abspülen und mit einem sauberen Küchentuch sehr gründlich trocken tupfen. So spritzt das Öl beim Frittieren weniger und die Streifen bräunen gleichmäßiger.
Daran erkennst du es: Die Streifen sind außen möglichst trocken.
Wichtig: Feuchtigkeit an den Auberginen kann im heißen Öl zu Spritzern führen.
80 ml Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die leicht angedrückten Knoblauchzehen bei mittlerer Hitze etwa 1 Minute anrösten, ohne sie dunkel werden zu lassen. Passierte Tomaten, 5 g feines Salz und die Hälfte des Basilikums zugeben. Den Sugo 20 bis 25 Minuten offen leise köcheln lassen. Knoblauch und grobe Basilikumstiele anschließend entfernen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist leicht eingekocht und schmeckt konzentriert.
Das Erdnussöl in einem hohen Topf oder einer tiefen Pfanne auf 170 bis 175 °C erhitzen. Die Auberginenstreifen portionsweise 3 bis 4 Minuten goldbraun frittieren. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit den restlichen Streifen ebenso verfahren.
Daran erkennst du es: Die Streifen sind goldbraun und zart.
Wichtig: Das heiße Öl vorsichtig handhaben und nur vollständig trockene Auberginenstreifen hineingeben.
Inzwischen 3,5 bis 4 Liter Wasser aufkochen, mit 10 g Salz würzen und die Rigatoni nach Packungsangabe al dente garen. Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Rigatoni sind al dente und haben noch Biss.
Die Rigatoni in den Topf mit dem Tomatensugo geben und 1 bis 2 Minuten vermengen. Falls der Sugo zu fest ist, esslöffelweise Kochwasser ergänzen. Etwa zwei Drittel der frittierten Auberginenstreifen und die Hälfte des restlichen Basilikums vorsichtig unterheben.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist gleichmäßig mit Sugo überzogen und bleibt geschmeidig.
Die Pasta auf vier Teller verteilen. Mit den übrigen Auberginenstreifen, dem restlichen Basilikum und der frisch geriebenen Ricotta salata vollenden. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird heiß serviert und mit den Toppings sichtbar vollendet.
Gut zu wissen
Ricotta salata ist ein fester, gesalzener Ricotta. Er wird fein gerieben und bringt eine kräftige, salzige Käsenote ein. Ricotta infornata ist laut Rezept eine mögliche sizilianische Alternative mit stärker geröstetem Aroma.
Das Salzen und anschließende gründliche Trocknen bereitet die Auberginen auf das Frittieren vor. Portionsweises Arbeiten unterstützt eine gleichmäßige goldbraune Oberfläche.
Der Käse schmeckt kräftiger und stärker geröstet, zugleich weniger milchig als Ricotta salata.
Ricotta infornata fein reiben und in derselben Menge zum Fertigstellen über die Pasta geben.
Die Streifen nach dem Abspülen mit einem sauberen Küchentuch sehr gründlich trocknen.
Öltemperatur kontrollieren, Spritzer abwarten und die nächste Portion erst einlegen, wenn die Streifen trocken sind.
Den Knoblauch bei mittlerer Hitze nur etwa 1 Minute anrösten und nicht dunkel werden lassen.
Falls der Knoblauch deutlich verbrannt ist, ihn entfernen und den Sugo ohne die verbrannten Stücke weiterkochen.
Rigatoni nach Packungsangabe al dente garen und nach dem Vermengen sofort anrichten.
Etwas frisch geriebene Ricotta salata und die verbliebenen knusprigeren Auberginen darübergeben, um den Texturkontrast zu verstärken.
Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser auffangen und bei Bedarf esslöffelweise einarbeiten.
Nach und nach etwas aufgefangenes Kochwasser unter die Pasta rühren.
Nicht angegeben; die Qualität von Pasta und frittierten Auberginen nach dem Einfrieren ist daher nicht bewertet.
Häufig gefragt
Für dieses Rezept werden die Auberginen längs in etwa 1 cm breite Streifen geschnitten. So lassen sie sich portionsweise frittieren und später sichtbar auf der Pasta verteilen.
Als im Rezept genannte sizilianische Alternative eignet sich Ricotta infornata. Er wird ebenfalls frisch gerieben, schmeckt aber kräftiger und stärker geröstet.
Das stärkehaltige Kochwasser kann esslöffelweise zum Sugo gegeben werden, wenn er beim Vermengen mit den Rigatoni zu fest ist.
Gründliches Trocknen reduziert Spritzer im heißen Öl und unterstützt eine gleichmäßigere Bräunung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
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