Nudelgerichte Gemüse Kräuter und Gewürze Milchprodukte Weizen Frittieren Kochen in Flüssigkeit Sanftes Köcheln Vegetarisch (Ei und Milch möglich) Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich) Als Hauptgericht vorgesehen

Pasta alla Norma

Sizilianische Pasta mit Tomatensugo, goldbraun frittierten Auberginen, Basilikum und würziger Ricotta salata.

Zum Rezept
Pasta alla Norma: Sizilien auf dem Teller
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 95 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Frittieren, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Auberginen werden gesalzen, gründlich getrocknet und portionsweise frittiert, wodurch sie außen goldbraun und innen zart werden.
  • Das offene Einkochen konzentriert den Tomatensugo, während etwas Kochwasser die Pasta später geschmeidig mit der Sauce verbindet.
  • Ricotta salata, frisches Basilikum und die frittierten Auberginen sorgen gemeinsam für salzige Würze, Kräuterfrische und kontrastierende Texturen.

Pasta alla Norma ist ein sizilianisches Pastagericht, das besonders mit Catania verbunden wird. Getrocknete Rigatoni treffen auf würzigen Tomatensugo, frittierte Melanzane, frisches Basilikum und fein geriebene Ricotta salata. Ein Teil der Auberginen wird unter die Pasta gehoben, der Rest kommt zum Schluss auf den Teller.

Saftige Rigatoni und kräftiger Tomatensugo treffen auf zarte, goldbraune Auberginenstreifen. Ricotta salata bringt eine feste, salzige Käsenote ein, Basilikum sorgt für frische Kräuteraromen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Auberginen vorbereiten

  1. Auberginen entwässern

    Auberginen waschen, die Enden entfernen und die Früchte längs in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. In einem Sieb mit dem groben Salz vermengen, mit einem Teller beschweren und 30 Minuten ruhen lassen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit haben die Streifen Flüssigkeit abgegeben.

    • Die Streifen möglichst gleichmäßig schneiden, damit sie später gleichzeitig bräunen.
  2. Auberginen trocknen

    Die Auberginen kurz unter kaltem Wasser abspülen und mit einem sauberen Küchentuch sehr gründlich trocken tupfen. So spritzt das Öl beim Frittieren weniger und die Streifen bräunen gleichmäßiger.

    Daran erkennst du es: Die Streifen sind außen möglichst trocken.

    • Besonders die Schnittflächen sorgfältig trocknen.

    Wichtig: Feuchtigkeit an den Auberginen kann im heißen Öl zu Spritzern führen.

Sugo kochen und Auberginen frittieren

  1. Tomatensugo ansetzen

    80 ml Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die leicht angedrückten Knoblauchzehen bei mittlerer Hitze etwa 1 Minute anrösten, ohne sie dunkel werden zu lassen. Passierte Tomaten, 5 g feines Salz und die Hälfte des Basilikums zugeben. Den Sugo 20 bis 25 Minuten offen leise köcheln lassen. Knoblauch und grobe Basilikumstiele anschließend entfernen.

    25 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Sugo ist leicht eingekocht und schmeckt konzentriert.

    • Den Knoblauch nur hell anrösten, damit er nicht bitter wird.
    • Während der Sugo köchelt, kann das Frittieröl vorbereitet werden.
  2. Auberginen frittieren

    Das Erdnussöl in einem hohen Topf oder einer tiefen Pfanne auf 170 bis 175 °C erhitzen. Die Auberginenstreifen portionsweise 3 bis 4 Minuten goldbraun frittieren. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit den restlichen Streifen ebenso verfahren.

    4 Minuten 170 °C

    Daran erkennst du es: Die Streifen sind goldbraun und zart.

    • Nicht zu viele Streifen gleichzeitig frittieren, damit das Öl nicht zu stark abkühlt.

    Wichtig: Das heiße Öl vorsichtig handhaben und nur vollständig trockene Auberginenstreifen hineingeben.

Pasta kochen und anrichten

  1. Rigatoni garen

    Inzwischen 3,5 bis 4 Liter Wasser aufkochen, mit 10 g Salz würzen und die Rigatoni nach Packungsangabe al dente garen. Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser auffangen.

    Daran erkennst du es: Die Rigatoni sind al dente und haben noch Biss.

    • Die genaue Garzeit richtet sich nach der Packungsangabe.
  2. Pasta mit Sugo verbinden

    Die Rigatoni in den Topf mit dem Tomatensugo geben und 1 bis 2 Minuten vermengen. Falls der Sugo zu fest ist, esslöffelweise Kochwasser ergänzen. Etwa zwei Drittel der frittierten Auberginenstreifen und die Hälfte des restlichen Basilikums vorsichtig unterheben.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Pasta ist gleichmäßig mit Sugo überzogen und bleibt geschmeidig.

    • Kochwasser nach und nach zugeben, damit die Sauce nicht zu dünn wird.
  3. Anrichten und servieren

    Die Pasta auf vier Teller verteilen. Mit den übrigen Auberginenstreifen, dem restlichen Basilikum und der frisch geriebenen Ricotta salata vollenden. Sofort servieren.

    Daran erkennst du es: Die Pasta wird heiß serviert und mit den Toppings sichtbar vollendet.

    • Die Ricotta salata erst kurz vor dem Servieren reiben.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Auberginen aufteilen: Etwa zwei Drittel der frittierten Auberginen werden unter die Pasta gehoben. Die übrigen Streifen kommen erst beim Anrichten auf den Teller und behalten so mehr von ihrer goldbraunen Oberfläche.
  • Kochwasser zurückbehalten: Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser auffangen. Es kann esslöffelweise verwendet werden, falls der Tomatensugo beim Vermengen zu fest ist.
  • Basilikum in mehreren Phasen: Die Hälfte des Basilikums kommt in den Sugo. Der Rest wird teilweise unter die Pasta gehoben und teilweise frisch zum Servieren verwendet.

Zutatenwissen

Ricotta salata

Ricotta salata ist ein fester, gesalzener Ricotta. Er wird fein gerieben und bringt eine kräftige, salzige Käsenote ein. Ricotta infornata ist laut Rezept eine mögliche sizilianische Alternative mit stärker geröstetem Aroma.

Auberginen für das Frittieren

Das Salzen und anschließende gründliche Trocknen bereitet die Auberginen auf das Frittieren vor. Portionsweises Arbeiten unterstützt eine gleichmäßige goldbraune Oberfläche.

Sinnvolle Alternativen

Ricotta infornata

Der Käse schmeckt kräftiger und stärker geröstet, zugleich weniger milchig als Ricotta salata.

Ricotta infornata fein reiben und in derselben Menge zum Fertigstellen über die Pasta geben.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Öl spritzt stark und die Auberginen bräunen ungleichmäßig.

Die Streifen nach dem Abspülen mit einem sauberen Küchentuch sehr gründlich trocknen.

Öltemperatur kontrollieren, Spritzer abwarten und die nächste Portion erst einlegen, wenn die Streifen trocken sind.

Der Tomatensugo schmeckt bitter.

Den Knoblauch bei mittlerer Hitze nur etwa 1 Minute anrösten und nicht dunkel werden lassen.

Falls der Knoblauch deutlich verbrannt ist, ihn entfernen und den Sugo ohne die verbrannten Stücke weiterkochen.

Die Rigatoni verlieren ihren Biss.

Rigatoni nach Packungsangabe al dente garen und nach dem Vermengen sofort anrichten.

Etwas frisch geriebene Ricotta salata und die verbliebenen knusprigeren Auberginen darübergeben, um den Texturkontrast zu verstärken.

Die Pasta wirkt trocken oder der Sugo verteilt sich nicht gleichmäßig.

Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser auffangen und bei Bedarf esslöffelweise einarbeiten.

Nach und nach etwas aufgefangenes Kochwasser unter die Pasta rühren.

Servieren und kombinieren

  • Sofort servieren: Die Pasta direkt nach dem Anrichten heiß servieren, damit die frittierten Auberginen möglichst viel von ihrer goldbraunen Oberfläche behalten.
  • Ricotta salata frisch reiben: Die Ricotta salata erst beim Anrichten frisch über die Teller reiben, damit ihre salzige Würze und feste Struktur deutlich zur Geltung kommen.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Nicht angegeben; die Qualität von Pasta und frittierten Auberginen nach dem Einfrieren ist daher nicht bewertet.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Die Rigatoni bestehen aus getrocknetem Hartweizengrieß.
  • Milch: enthält · Ricotta salata ist ein Milchprodukt.
  • Erdnüsse: enthält · Das Rezept verwendet Erdnussöl zum Frittieren.

Lebensmittelsicherheit

  • Heißes Öl: Das heiße Erdnussöl vorsichtig handhaben und die Auberginenstreifen vor dem Einlegen gründlich trocknen, damit das Öl weniger spritzt.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Soll ich die Auberginen in Streifen oder Würfel schneiden?

Für dieses Rezept werden die Auberginen längs in etwa 1 cm breite Streifen geschnitten. So lassen sie sich portionsweise frittieren und später sichtbar auf der Pasta verteilen.

Kann ich Ricotta salata ersetzen?

Als im Rezept genannte sizilianische Alternative eignet sich Ricotta infornata. Er wird ebenfalls frisch gerieben, schmeckt aber kräftiger und stärker geröstet.

Warum soll ich Kochwasser auffangen?

Das stärkehaltige Kochwasser kann esslöffelweise zum Sugo gegeben werden, wenn er beim Vermengen mit den Rigatoni zu fest ist.

Warum müssen die Auberginen vor dem Frittieren trocken sein?

Gründliches Trocknen reduziert Spritzer im heißen Öl und unterstützt eine gleichmäßigere Bräunung.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

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