Nudelgerichte Fleisch Kräuter und Gewürze Milchprodukte Weizen Braten in wenig Fett Kochen in Flüssigkeit Sanftes Köcheln Als Hauptgericht vorgesehen

Pasta alla monzese

Lombardische Pasta mit Safran

Kurze Penne mit würziger Luganega, cremiger Safransauce, Parmigiano Reggiano und schwarzem Pfeffer – ein unkompliziertes lombardisches Hauptgericht aus dem Raum Monza und Brianza.

Zum Rezept
Goldgelbe Penne mit Luganega
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Menge Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Fleisch, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die gerillten Penne halten die cremige Safransauce besonders gut fest.
  • Luganega bringt Würze und herzhafte Tiefe in die milde Sahnesauce.
  • Safran, Parmigiano Reggiano und schwarzer Pfeffer sorgen für ein aromatisches, ausgewogenes Finish.
  • Etwas Kochwasser verbindet Pasta und Sauce zu einer gleichmäßigen, glänzenden Konsistenz.

Diese Pasta alla monzese verbindet goldgelben Safran mit der herzhaften Würze von Luganega und einer cremigen Sahnesauce. Penne rigate nehmen die Sauce besonders gut auf und werden mit Parmigiano Reggiano und Petersilie sofort heiß serviert. Die Zubereitung ist auf eine schnelle, warme Mahlzeit ausgelegt und lehnt sich geschmacklich an die Kombination des Risotto alla monzese an, setzt aber getrocknete Pasta in den Mittelpunkt.

Goldgelbe, cremige Sauce mit würzigen Wurststückchen, herzhaftem Parmigiano und einem warmen Safranaroma. Die Penne bleiben bissfest, während schwarzer Pfeffer und Petersilie frische, pikante Akzente setzen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Kochwasser erhitzen

    Das Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und das Salz erst kurz vor dem Aufkochen hineingeben.

    8 Minuten 100 °C

    Daran erkennst du es: Das Wasser sprudelt deutlich.

    • Das Salz erst kurz vor dem Aufkochen zugeben.

    Wichtig: Beim Aufkochen und beim Hantieren mit dem heißen Topf vorsichtig arbeiten.

  2. Luganega und Safran vorbereiten

    Die Luganega aus dem Darm lösen und in kleine Stücke zupfen. Den Safran mit 2 Esslöffeln heißem Wasser aus dem Topf verrühren und beiseitestellen.

    5 Minuten
    • Das heiße Wasser für den Safran aus dem bereits erhitzten Topf schöpfen.

    Wichtig: Das heiße Wasser vorsichtig entnehmen, damit keine Verbrühungsgefahr entsteht.

  3. Luganega anbraten

    Eine große Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erwärmen. Die Luganega ohne zusätzliches Fett hineingeben und 5 bis 6 Minuten braten, bis sie vollständig durchgegart und leicht gebräunt ist.

    6 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Wurststücke sind vollständig durchgegart und leicht gebräunt.

    • Die Luganega erst wenden und rühren, wenn sie an den Kontaktflächen leicht gebräunt ist.

    Wichtig: Frische Wurst vollständig durchgaren.

  4. Safransauce ansetzen

    Die Sahne zur Luganega gießen und die Sauce bei niedriger Hitze 4 bis 5 Minuten sanft köcheln lassen. Den aufgelösten Safran und den schwarzen Pfeffer einrühren. Nur bei Bedarf vorsichtig mit Salz abschmecken.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist cremig und gleichmäßig mit Safran vermischt, ohne stark zu sprudeln.

    • Die Sauce nur sanft köcheln lassen, damit sie nicht unnötig stark reduziert.

    Wichtig: Heiße Sahnesauce kann spritzen; langsam einrühren.

  5. Penne kochen

    Die Penne ins kochende Salzwasser geben und nach Packungsangabe bissfest garen. Etwa 150 ml Kochwasser abschöpfen, bevor die Pasta abgegossen wird.

    100 °C

    Daran erkennst du es: Die Penne sind bissfest und nicht weichgekocht.

    • Während die Sauce köchelt, kann die Pasta parallel garen.
    • Das Kochwasser vor dem Abgießen zurückbehalten.

    Wichtig: Beim Abgießen des kochenden Nudelwassers vorsichtig vorgehen.

  6. Pasta mit der Sauce verbinden

    Die Penne 1 bis 2 Minuten vor Ende der angegebenen Garzeit abgießen und in die Pfanne zur Sauce geben. Mit 50 bis 100 ml Kochwasser vermengen und bei mittlerer Hitze fertig garen, bis die Sauce die Nudeln gleichmäßig umhüllt.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce haftet gleichmäßig an den Penne und die Pasta bleibt bissfest.

    • Zunächst weniger Kochwasser zugeben und bei Bedarf nachgießen.
  7. Vollenden und servieren

    Die Pfanne vom Herd nehmen. Parmigiano Reggiano und Petersilie unterheben, sofort auf Teller verteilen und heiß servieren.

    1 Minute

    Daran erkennst du es: Käse und Petersilie sind gleichmäßig untergehoben und die Pasta wird sofort serviert.

    • Die Pfanne vor dem Käse vom Herd nehmen, damit der Parmigiano cremig bleibt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Pasta und Sauce parallel zubereiten: Die Sauce kann während des Garens der Penne köcheln. So bleibt die Gesamtzubereitung trotz mehrerer Arbeitsschritte bei ungefähr 30 Minuten.
  • Kochwasser zurückbehalten: Das stärkehaltige Kochwasser hilft, die Sahnesauce mit den Penne zu verbinden und die gewünschte Konsistenz einzustellen.
  • Direkt servieren: Die Pasta nach dem Unterheben von Parmigiano Reggiano und Petersilie sofort heiß servieren.

Zutatenwissen

Luganega finden

Luganega monzese ist am ehesten in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder größeren Supermärkten mit italienischem Sortiment erhältlich.

Geschmack der Wurst

Eine mild gewürzte frische Schweinswurst kann die Luganega ersetzen; die Sauce schmeckt dann etwas kräftiger und weniger fein abgestimmt.

Zwei Salzverwendungen

Das Salz für das Kochwasser ist eine feste Menge. Salz zum Abschmecken wird nur bei Bedarf und vorsichtig verwendet, weil Wurst und Käse bereits Würze mitbringen.

Sinnvolle Alternativen

Mild gewürzte frische Schweinswurst

Die Sauce schmeckt etwas kräftiger und weniger fein abgestimmt als mit Luganega monzese.

Die Luganega im gleichen Arbeitsschritt durch eine mild gewürzte frische Schweinswurst ersetzen, aus dem Darm lösen und vollständig durchgaren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Luganega bleibt innen roh oder wird nur oberflächlich gebräunt.

Die Wurst in kleine Stücke zupfen und 5 bis 6 Minuten braten, bis sie vollständig durchgegart ist.

Die Wurststücke bei mittlerer Hitze weiterbraten, bevor Sahne und Pasta hinzukommen.

Die Sauce haftet nicht an den Penne.

Das Kochwasser portionsweise zugeben und die Penne 1 bis 2 Minuten in der Sauce fertig garen.

Die Pasta bei mittlerer Hitze kurz weiter in der Pfanne schwenken, bis die Sauce stärker anhaftet.

Das Gericht wird zu salzig.

Nur bei Bedarf vorsichtig nachsalzen und erst nach dem Vermengen mit Käse abschmecken.

Mit etwas ungesalzener Sahne oder zurückbehaltenem Kochwasser vorsichtig ausgleichen.

Servieren und kombinieren

  • Heiß mit Parmigiano servieren: Die Pasta direkt nach dem Unterheben von Parmigiano Reggiano und Petersilie auf Teller verteilen und mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer servieren.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Die cremige Sauce und die Pasta können beim Einfrieren an Qualität und Konsistenz verlieren.

Allergene und Nährwerte

  • Gluten: enthält · Die verwendeten Penne sind als Weizenpasta angegeben.
  • Milch: enthält · Sahne und Parmigiano Reggiano sind Milchprodukte.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wodurch kann ich Luganega monzese ersetzen?

Als Ersatz eignet sich eine mild gewürzte frische Schweinswurst in gleicher Menge. Die Sauce schmeckt dann etwas kräftiger und weniger fein abgestimmt.

Wie viel Kochwasser soll ich zur Sauce geben?

Mit 50 ml beginnen und bei Bedarf bis zu 100 ml einarbeiten, bis die Sauce die Penne gleichmäßig umhüllt.

Muss die Sauce zusätzlich gesalzen werden?

Nur bei Bedarf vorsichtig nachsalzen, da Luganega und Parmigiano Reggiano bereits Würze mitbringen.

Kann die Pasta während der Sauce kochen?

Ja. Die Sauce kann während des Garens der Penne sanft köcheln, sodass die Arbeitsschritte parallel ablaufen.

Aus unserer Küche

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