Geeignete Fleischalternative
Beim Metzger kann auch nach einem gut durchwachsenen Stück Schweinenacken ohne Knochen gefragt werden. Eine magere Schweineschulter ist möglich, wird beim Garen aber etwas fester.
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Passwort vergessen?Triestiner Panino
Herzhaftes Triester Panino mit sanft gegarter Schweinecoppa, kräftigem Senf und frisch geriebenem Kren im warmen Rosetta-Brötchen.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Der Panin de porzina con senape e kren bringt die herzhafte Buffetküche von Triest in ein warmes, knuspriges Brötchen. Die würzige Schweinecoppa wird sanft im aromatischen Sud gegart, warm aufgeschnitten und mit Senf sowie frisch geriebenem Kren serviert.
Saftige, würzige Fleischscheiben treffen auf kräftigen Senf und die frische, stechende Schärfe von Kren. Das warme Rosetta-Brötchen ist außen leicht knusprig und innen luftig.
Schritt für Schritt
Wasser, Weißwein, Salz, Lorbeerblätter, schwarze Pfefferkörner und leicht angedrückten Knoblauch in den ausreichend großen Topf geben und aufkochen.
Daran erkennst du es: Der Sud kocht deutlich auf und duftet würzig.
Wichtig: Beim Aufkochen vorsichtig mit heißer Flüssigkeit umgehen.
Die Schweinecoppa in den Sud legen. Die Flüssigkeit soll das Fleisch knapp bedecken. Die Hitze reduzieren, den Topf abdecken und die Coppa etwa 1 Stunde 45 Minuten sehr sanft garen. Nach ungefähr 50 Minuten einmal wenden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist vollständig durchgegart und lässt sich später sauber in Scheiben schneiden.
Wichtig: Schweinefleisch vollständig durchgaren und nicht roh servieren.
Den Topf vom Herd nehmen und die Coppa 10 Minuten im Sud ruhen lassen. Anschließend herausheben und kurz abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist saftig und das Fleisch lässt sich ohne großen Flüssigkeitsverlust herausheben.
Die Rosetta-Brötchen aufschneiden und mit der Schnittfläche nach unten 1 bis 2 Minuten in einer trockenen Pfanne erwärmen, bis sie außen leicht knusprig sind.
Daran erkennst du es: Die Schnittflächen sind warm und außen leicht knusprig, ohne dunkel zu werden.
Wichtig: Die Pfanne und die Brötchenhälften vorsichtig wenden, da sie heiß werden.
Die Coppa quer zur Faser in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Den Senf gleichmäßig auf die Schnittflächen der vier Brötchen streichen und jeweils mit warmen Fleischscheiben belegen.
Daran erkennst du es: Die Fleischscheiben sind warm, gleichmäßig geschnitten und liegen vollständig auf den bestrichenen Brötchenhälften.
Wichtig: Für rohes Fleisch und Brötchen möglichst getrennte Arbeitsbereiche oder ein gründlich gereinigtes Brett verwenden.
Die frische Krenwurzel fein reiben und auf die vier Panini verteilen. Die Brötchen sofort schließen und warm servieren.
Daran erkennst du es: Der frisch geriebene Kren ist gleichmäßig verteilt und die Panini werden noch warm geschlossen.
Wichtig: Beim Reiben die Finger von der Reibefläche fernhalten.
Gut zu wissen
Beim Metzger kann auch nach einem gut durchwachsenen Stück Schweinenacken ohne Knochen gefragt werden. Eine magere Schweineschulter ist möglich, wird beim Garen aber etwas fester.
Frische Meerrettichwurzel gibt es häufig auf Wochenmärkten, in gut sortierten Supermärkten oder im Gemüsefachhandel.
Rosetta-Brötchen sind rund und luftig. Wenn sie nicht erhältlich sind, passt ein knuspriges Kaiserbrötchen, das allerdings etwas kompakter ist.
Ähnlich saftig und würzig, abhängig vom Zuschnitt etwas anders strukturiert.
Ein gut durchwachsenes Stück Schweinenacken ohne Knochen wie die Coppa im Würzsud sanft garen. Die Garzeit nach der Größe des Stücks beurteilen.
Das Fleisch wird beim Garen etwas fester und wirkt weniger saftig.
Die magere Schweineschulter im selben Sud garen und vor dem Schneiden vollständig durchgaren lassen.
Milder und weniger frisch-scharf als frisch geriebener Kren.
Meerrettich aus dem Glas erst unmittelbar vor dem Servieren auf den fertigen Panini verteilen.
Etwas kompakter und weniger luftig als Rosetta, aber ebenfalls gut zum Erwärmen und Belegen geeignet.
Die Kaiserbrötchen aufschneiden und mit der Schnittfläche nach unten in der trockenen Pfanne erwärmen.
Nach dem Aufkochen die Hitze deutlich reduzieren und den Topf abdecken, sodass die Coppa nur sehr sanft gart.
Das Fleisch im Sud ruhen lassen und möglichst dünn quer zur Faser schneiden.
Den Kren erst im letzten Schritt fein reiben.
Frisch etwas Kren nachreiben und direkt vor dem Servieren ergänzen.
Die Schnittflächen trocken erwärmen und die Panini erst unmittelbar vor dem Servieren belegen.
Das geschlossene Panino kurz in der trockenen Pfanne erwärmen, ohne es zu stark zu pressen.
Die Faserrichtung vor dem Schneiden prüfen und quer dazu schneiden.
Die vorhandenen Scheiben dünner schneiden oder kleiner zerteilen.
Für eine zurückhaltendere Schärfe wird frischer Kren durch Meerrettich aus dem Glas ersetzt.
Ein knuspriges Kaiserbrötchen übernimmt die Rolle des Rosetta-Brötchens.
Die Coppa kann bis zu einen Tag vorher im Sud gegart werden. Zum Servieren im Sud oder vorsichtig in einer Pfanne erwärmen, dann Brötchen, Senf und Kren frisch ergänzen.
Übrig gebliebenes Fleisch vollständig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren gründlich erwärmen. Belegte Panini möglichst nicht lagern, da die Brötchen durchweichen.
Fleisch und fertige Panini nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das fertig belegte Panino verliert beim Einfrieren und Auftauen deutlich an Brötchenstruktur und Frische.
Häufig gefragt
Es ist ein warmes Triester Panino mit sanft gegarter Schweinecoppa, kräftigem Senf und frisch geriebenem Kren im Rosetta-Brötchen.
Ja. Ein gut durchwachsenes Stück Schweinenacken ohne Knochen ist eine passende Alternative. Magere Schweineschulter funktioniert ebenfalls, wird beim Garen aber etwas fester.
Am besten unmittelbar vor dem Servieren. So bleiben seine frische Schärfe und sein klares Aroma erhalten.
Aus unserer Küche
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