Ei abwiegen
Die Rezeptgrundlage gibt 100 g verquirltes Ei an. Das entspricht ungefähr zwei mittelgroßen Eiern, die vor dem Abwiegen verquirlt werden.
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Passwort vergessen?Süßes Hefegebäck aus dem Aostatal
Weiches, reichhaltiges Festtagsbrot aus Cogne im Aostatal mit Milch, Eiern, Butter, Rosinen und Zitronenschale. Diese vereinfachte Hausversion wird mit Trockenhefe und einem einmalig geführten Teig zubereitet.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Der Mécoulin di Cogne ist ein weiches, reichhaltiges Hefegebäck aus Cogne im Aostatal. Milch, Eier, Butter, Rosinen und Zitronenschale geben dem Laib seine goldene Krume und fruchtige Würze. Diese Hausversion arbeitet mit Trockenhefe und einer einzigen Teigführung, ohne den Anspruch zu erheben, jede lokale Zubereitungsweise unverändert abzubilden.
Die Kruste ist goldbraun und leicht glänzend, die Krume weich und reichhaltig. Rosinen sorgen für fruchtige, saftige Akzente, während Zitronenschale eine frische Würze beisteuert.
Schritt für Schritt
Die Rosinen mit dem Rum in eine Schale geben und 2 Stunden quellen lassen. Für eine alkoholfreie Variante die Rosinen 30 Minuten in warmem Wasser einweichen. Anschließend gründlich abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Rosinen sind weich und anschließend möglichst trocken getupft.
Milch, Eier, geschmolzene Butter und Öl verrühren. Die Mischung soll nur lauwarm sein. Mehl, Trockenhefe und Zucker in die Schüssel einer Küchenmaschine mit Knethaken geben.
Daran erkennst du es: Die flüssigen Zutaten sind gleichmäßig vermischt und nur lauwarm.
Etwa die Hälfte der Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten gießen und auf niedriger Stufe verkneten. Die restliche Flüssigkeit langsam dazugießen und jeweils vollständig einarbeiten lassen. Den Teig insgesamt etwa 15–20 Minuten kneten. Er bleibt zunächst weich und klebrig, wird aber zunehmend elastisch. Kein zusätzliches Mehl einarbeiten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, klebrig und zunehmend elastisch, ohne zusätzliches Mehl.
Den Teig abdecken und 10 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig hat kurz entspannt und lässt sich anschließend weiterbearbeiten.
Rosinen, Zitronenschale und Salz zugeben. Auf niedrigster Stufe nur so lange kneten, bis alles gleichmäßig verteilt ist und die Rosinen möglichst ganz bleiben.
Daran erkennst du es: Rosinen, Zitronenschale und Salz sind gleichmäßig verteilt, die Rosinen bleiben möglichst unbeschädigt.
Den Teig mit einem Teigschaber zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen. Abdecken und bei Raumtemperatur etwa 3 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.
Daran erkennst du es: Das Teigvolumen hat sich ungefähr verdoppelt.
Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und vorsichtig flach drücken. Die untere Teighälfte zur Mitte falten, anschließend die obere Hälfte darüberlegen. Den Teig um 90 Grad drehen und die Faltung wiederholen. Danach zu einem runden Laib formen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist zu einem runden, gestrafften Laib geformt.
Den Laib auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Mit einem glatten Messer einen etwa 2 cm tiefen Spiralschnitt in die Oberfläche schneiden. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Währenddessen den Teig etwa 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Laib hat vor dem Backen etwa 20 Minuten geruht und der Ofen ist vollständig vorgeheizt.
Ein kleines ofenfestes Gefäß mit kochendem Wasser auf den unteren Rost stellen und das Blech auf der mittleren Schiene einschieben. Den Mécoulin 45–50 Minuten backen. Nach 20 Minuten das Gefäß mit Wasser vorsichtig herausnehmen. Wird die Oberfläche zu dunkel, den Laib für die letzten 15 Minuten locker mit Alufolie abdecken.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und der Laib vollständig durchgebacken.
Wichtig: Beim Herausnehmen des Gefäßes besteht Verbrühungsgefahr durch kochendes Wasser und heißen Dampf.
Für den Sirup Zucker und Wasser in einem kleinen Topf unter Rühren etwa 2 Minuten erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Den warmen Mécoulin aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und die Oberfläche dünn mit dem Sirup bestreichen. Vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig gelöst und die Oberfläche dünn überzogen; der Laib wird erst nach vollständigem Auskühlen angeschnitten.
Wichtig: Topf, Blech und Laib sind heiß; beim Bestreichen vorsichtig arbeiten.
Gut zu wissen
Die Rezeptgrundlage gibt 100 g verquirltes Ei an. Das entspricht ungefähr zwei mittelgroßen Eiern, die vor dem Abwiegen verquirlt werden.
Für eine frische Zitrusnote nur die gelbe äußere Schale einer unbehandelten Zitrone abreiben, nicht die bittere weiße Schicht.
Die Rosinen können entweder 2 Stunden in Rum oder 30 Minuten in warmem Wasser eingeweicht werden. Die beiden Flüssigkeiten sind Alternativen und werden nicht gemeinsam verwendet.
Die Rosinen werden alkoholfrei und mit einer kürzeren Einweichzeit vorbereitet.
Die Rosinen 30 Minuten in 60 ml warmem Wasser einweichen, anschließend gründlich abtropfen lassen und trocken tupfen. Das Wasser für diese Variante ist als eigene alternative Zutatenzeile angegeben.
Die Flüssigkeit langsam einarbeiten und den Teig insgesamt etwa 15–20 Minuten kneten, ohne zusätzliches Mehl zuzugeben.
Den Teig weiter auf niedriger Stufe kneten, bis er zunehmend elastisch wird.
Die Verdopplung des Volumens als Reifezeichen abwarten und nicht ausschließlich nach der Uhr entscheiden.
Wenn der Teig noch nicht ausreichend aufgegangen ist, die Gehzeit bei Raumtemperatur verlängern.
Die Oberfläche beobachten und den Laib für die letzten 15 Minuten locker mit Alufolie abdecken, falls nötig.
Den Laib locker abdecken und die Backzeit im vorgesehenen Rahmen beenden.
Den Sirup nur dünn auf die warme Oberfläche streichen.
Den Laib offen weiter auskühlen lassen, damit die Oberfläche abtrocknen kann.
Die Rosinen werden statt in Rum in warmem Wasser eingeweicht. Der Teig und die übrige Zubereitung bleiben unverändert.
Für das Einfrieren liegen in der Rezeptgrundlage keine Angaben zur geeigneten Dauer oder zur Qualität nach dem Auftauen vor.
Häufig gefragt
Ja. Die Rosinen können statt 2 Stunden in Rum 30 Minuten in warmem Wasser eingeweicht werden.
Das ist bei diesem reichhaltigen Teig zunächst normal. Er wird beim längeren Kneten zunehmend elastisch. Kein zusätzliches Mehl einarbeiten.
Der Teig sollte sein Volumen ungefähr verdoppelt haben. Dieses Zeichen ist wichtiger als eine exakt eingehaltene Gehzeit.
Zucker und Wasser werden etwa 2 Minuten erhitzt, bis sich der Zucker gelöst hat. Den warmen Laib kurz abkühlen lassen und anschließend dünn bestreichen.
Erst nach dem vollständigen Auskühlen, damit sich die Krume stabilisiert.
Aus unserer Küche
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