Wildhasenstücke einkaufen
Küchenfertige, bereits zerlegte Wildhasenstücke sind am zuverlässigsten bei Wildmetzgereien, gut sortierten Metzgereien oder auf Vorbestellung im Wildhandel erhältlich.
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Passwort vergessen?Wildschmorgericht aus den Abruzzen
Kräftiges Schmorgericht aus den Abruzzen mit küchenfertigen Wildhasenstücken, Knoblauch, Rosmarin, Majoran, Peperoncino, Weißwein und Tomaten.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Lepre alla cacciatora ist ein würziges Wildhasengericht aus der Marsica in den Abruzzen. Die portionierten Wildhasenstücke werden zunächst kräftig angebraten und anschließend mit Kräutern, Weißwein und Wasser langsam geschmort. Die Tomaten kommen erst nach der Hälfte der Garzeit dazu, sodass ein aromatischer Schmorsugo mit klar erkennbarem Wildgeschmack entsteht.
Zart geschmortes Wildhasenfleisch in einem würzigen, leicht pikanten Schmorsugo mit Kräuterduft, dezenter Weinnote und konzentrierter Tomatentiefe.
Schritt für Schritt
Die Wildhasenstücke mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen und mit etwa der Hälfte des Salzes und des schwarzen Pfeffers würzen.
Das Olivenöl in einem schweren Schmortopf erhitzen. Die Fleischstücke portionsweise rundum kräftig anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Das Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche der Stücke ist rundum leicht gebräunt.
Knoblauch, Rosmarin, Majoran und Chilischote in den Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 1 Minute aromatisieren. Das Fleisch wieder einlegen und mit dem Weißwein ablöschen. Den Wein 2 bis 3 Minuten sprudelnd einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Der scharfe Alkoholgeruch des Weins ist deutlich zurückgegangen.
Das Wasser und das restliche Salz hinzufügen. Der Sud soll das Fleisch etwa zur Hälfte umgeben. Den Topf abdecken und die Wildhasenstücke bei sehr niedriger Hitze 60 Minuten sanft schmoren lassen. Die Stücke nach etwa 30 Minuten vorsichtig wenden.
Daran erkennst du es: Der Sud bewegt sich nur sanft und das Fleisch bleibt teilweise von Flüssigkeit umgeben.
Die zerdrückten Tomaten einrühren und den Topf wieder schließen. Weitere 65 bis 75 Minuten schmoren, bis sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lässt. Zwischendurch prüfen, ob noch genügend Flüssigkeit im Topf ist, und die Stücke bei Bedarf vorsichtig wenden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich leicht vom Knochen lösen und der Schmorsugo ist aromatisch verbunden.
Den Deckel für die letzten 10 bis 15 Minuten abnehmen, damit der Schmorsugo leicht eindickt. Mit dem restlichen Pfeffer abschmecken und, falls nötig, vorsichtig nachsalzen.
Daran erkennst du es: Der Schmorsugo haftet leicht an den Fleischstücken, bleibt aber saftig.
Den Topf vom Herd nehmen und das Gericht 10 Minuten ruhen lassen. Die Wildhasenstücke im eigenen würzigen Schmorsugo servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce hat sich gesetzt und die Fleischstücke lassen sich vorsichtig portionieren.
Gut zu wissen
Küchenfertige, bereits zerlegte Wildhasenstücke sind am zuverlässigsten bei Wildmetzgereien, gut sortierten Metzgereien oder auf Vorbestellung im Wildhandel erhältlich.
Ein trockener Weißwein unterstützt die würzige Sauce, ohne zusätzliche Süße einzubringen.
Rosmarin, Majoran, Knoblauch und die kleine rote Chilischote geben dem Schmorsugo sein kräftiges, leicht pikantes Aroma.
Die geschälten Tomaten grob zerdrücken und erst nach der ersten Schmorphase einrühren.
Das Gericht wird milder und weniger wildaromatisch; die Sauce bleibt grundsätzlich ähnlich.
Kaninchenstücke wie die Wildhasenstücke portionieren, anbraten und nach dem angegebenen Ablauf schmoren. Die Garzeit nach der Zartheit des Fleisches beurteilen.
Die Weinnote ist meist etwas milder und weniger komplex.
Den Weißwein im gleichen Schritt und in gleicher Menge verwenden. Vor dem weiteren Schmoren kurz einkochen lassen.
Das Gericht bleibt aromatisch, wird aber weniger scharf.
Die Chilischote in gleicher Menge fein hacken und mit den Kräutern aromatisieren.
Das Fleisch trocken tupfen und portionsweise in heißem Öl anbraten.
Die bereits angebratenen Stücke herausnehmen und die nächste Portion mit mehr Abstand bräunen.
Nach dem Ablöschen auf sehr niedrige Hitze zurückschalten und den Flüssigkeitsstand kontrollieren.
Etwas Wasser ergänzen, die Hitze reduzieren und zugedeckt weitergaren.
Die Tomaten erst nach den ersten 60 Minuten einrühren.
Zugedeckt bei sehr niedriger Hitze weitergaren und die Zartheit des Fleisches prüfen.
Die 10 g Salz auf die im Rezept genannten Würzphasen verteilen und am Ende nur vorsichtig abschmecken.
Falls möglich mit etwas ungesalzener Flüssigkeit strecken und den Sugo kurz weiter reduzieren.
Eine deutlich pikante Variante mit stärker hervortretender Chiliwürze.
Eine aromatischere Variante mit stärkerem Rosmarin- und Majoranprofil.
Das Gericht kann bis zu 24 Stunden im Voraus geschmort werden. Nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, abgedeckt kühlen und vor dem Servieren langsam erwärmen.
Reste nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.
Nicht länger als 2 Stunden ungekühlt bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das vollständig abgekühlte Gericht portionsweise mit ausreichend Schmorsugo in gefriergeeignete, gut verschließbare Behälter geben.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam im geschlossenen Schmortopf erwärmen.
Die Sauce kann nach dem Einfrieren etwas an Struktur verlieren; der Geschmack bleibt bei luftdichter Verpackung gut erhalten.
Häufig gefragt
Am zuverlässigsten bei Wildmetzgereien, gut sortierten Metzgereien oder auf Vorbestellung im Wildhandel.
Die erste Schmorphase im Wein-Wasser-Sud macht das Fleisch zart und baut das Aroma auf. Die Tomaten werden danach eingerührt, damit der Schmorsugo Farbe und Tiefe erhält, ohne den Ablauf zu verändern.
Der Sud soll die Wildhasenstücke ungefähr zur Hälfte umgeben. Während des Schmorens sollte der Flüssigkeitsstand regelmäßig kontrolliert werden.
Ja. Für mehr Schärfe kann eine größere oder schärfere rote Chilischote verwendet werden. Die Schärfe am Ende vor dem Nachsalzen prüfen.
Aus unserer Küche
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