Hähnchenstücke mit Knochen
Keulen und Oberkeulen eignen sich für das langsame Schmoren und werden nach der Garzeit bis zum Knochen geprüft.
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Passwort vergessen?Toskanisches Schmorgericht
Goldbraun angebratene Hähnchenstücke schmoren mit Wurzelgemüse, Rotwein, Tomaten und Rosmarin zu einem kräftigen, aromatischen Tomatensugo.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pollo alla cacciatora in rosso bringt Hähnchenstücke, Wurzelgemüse und Tomaten in einem kräftigen, aromatischen Sugo zusammen. Das Fleisch wird erst goldbraun angebraten und schmort dann langsam mit Rotwein und Rosmarin, bis es zart ist. Die rote Variante ist eng mit der toskanischen Küche verbunden; zugleich kennt Italien mehrere regionale und familiäre Ausprägungen des Gerichts. Dieses Rezept hält die Struktur bewusst schlicht und alltagstauglich.
Zartes, aromatisches Hähnchen mit goldbraunen Stellen, einer sämigen Tomatensauce, würzigem Rosmarin und einer leichten Tiefe vom trockenen Rotwein.
Schritt für Schritt
Die Hähnchenstücke mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen und mit etwa der Hälfte des Salzes sowie dem Pfeffer würzen. Zwiebel, Karotte und Sellerie fein würfeln. Knoblauch hacken, Petersilie fein schneiden und die Tomaten mit einem Kochlöffel zerkleinern.
Das Olivenöl in einem breiten Schmortopf erhitzen. Die Hähnchenstücke mit der Hautseite nach unten hineinlegen und bei mittlerer bis hoher Hitze 6 bis 8 Minuten anbraten. Wenden und weitere 4 bis 5 Minuten bräunen, bis alle Seiten Farbe angenommen haben. Das Fleisch aus dem Topf nehmen.
Daran erkennst du es: Die Hähnchenstücke haben an allen Seiten eine goldbraune Farbe.
Zwiebel, Karotte und Sellerie im verbliebenen Bratfett 7 bis 8 Minuten weich dünsten. Den Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitdünsten, ohne ihn dunkel werden zu lassen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, der Knoblauch bleibt hell und duftet aromatisch.
Mit dem Rotwein ablöschen und 2 bis 3 Minuten einkochen lassen. Tomaten, Tomatenmark und Rosmarin einrühren. Die Sauce einmal aufkochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Rotwein ist leicht reduziert und die Sauce beginnt zu blubbern.
Die Hähnchenstücke mit dem ausgetretenen Saft zurück in den Topf legen. Den Deckel auflegen und alles bei niedriger Hitze 35 bis 40 Minuten sanft schmoren lassen. Das Fleisch zwischendurch einmal wenden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist bis zum Knochen durchgegart und lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Wichtig: Das Hähnchen erst servieren, wenn es bis zum Knochen durchgegart ist.
Den Deckel abnehmen und die Sauce bei Bedarf noch 5 Minuten offen einkochen lassen, bis sie den Löffel sämig überzieht. Den Rosmarinzweig entfernen, mit dem restlichen Salz abschmecken und die Petersilie unterheben.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und überzieht den Löffel.
Das Gericht 5 Minuten ruhen lassen und heiß mit seinem eingekochten Tomatensugo servieren.
Gut zu wissen
Keulen und Oberkeulen eignen sich für das langsame Schmoren und werden nach der Garzeit bis zum Knochen geprüft.
Die geschälten Tomaten werden direkt im Topf mit dem Kochlöffel zerkleinert, sodass keine zusätzliche Schüssel nötig ist.
Der Rosmarinzweig gibt während des Schmorens Aroma ab und wird vor dem Abschmecken wieder aus der Sauce genommen.
Die Stücke mit Küchenpapier trocknen und bei Bedarf portionsweise anbraten.
Die Hähnchenstücke herausnehmen, die Flüssigkeit kurz reduzieren und das Fleisch anschließend wieder in den Topf geben.
Den Knoblauch erst nach dem weich gedünsteten Gemüse zugeben und nur etwa 1 Minute mitdünsten.
Bei stark bitterem Geschmack den Ansatz nicht weiterverwenden; bei leichter Bräunung mit dem Rotwein ablöschen und den Geschmack prüfen.
Den Deckel abnehmen und die Sauce bei Bedarf bis zur sämigen Konsistenz einkochen.
Die Sauce ohne Deckel einige Minuten weiter einkochen lassen, ohne das Hähnchen unnötig lange weiterzugaren.
Im Ausgangstext ist keine belastbare Angabe zur Einfrierqualität enthalten.
Häufig gefragt
Das Rezept ist für 4 Personen ausgelegt. Die Portionszahl kann innerhalb der angegebenen Grenzen angepasst werden.
Der Sugo ist fertig, wenn er sämig den Löffel überzieht und nicht mehr wässrig wirkt.
Das Fleisch ist fertig, wenn es bis zum Knochen durchgegart ist und sich leicht mit einer Gabel einstechen lässt.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
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