Grappa im Teig
Grappa gibt dem Gebäck ein traubiges Aroma. Wenn er nicht verfügbar ist, kann er im gleichen Volumen durch trockenen Brandy ersetzt werden.
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Passwort vergessen?Venetien · Hefefrittellen
Lockere venezianische Hefefrittelle mit Rosinen, Pinienkernen, Grappa und Vanille. Die kleinen Teigportionen werden goldbraun frittiert und warm mit Puderzucker serviert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fritole veneziane sind kleine, luftige Hefefrittelle aus Venetien. Rosinen und Pinienkerne geben dem weichen Teig süße Fruchtigkeit und feine Röstnoten, während Grappa und Vanille das Aroma abrunden. Nach einer langen Gehzeit werden die Fritole portionsweise frittiert und noch warm mit Puderzucker bestäubt.
Außen goldbraun und zart knusprig, innen weich, luftig und leicht feucht. Rosinen bringen süße Fruchtigkeit, Pinienkerne feine Röstnoten, während Vanille und Grappa für ein warmes, aromatisches Finish sorgen.
Schritt für Schritt
Die Rosinen in 250 ml warmem Wasser 15 Minuten einweichen. Anschließend abgießen und gut ausdrücken. Währenddessen die Butter schmelzen und anschließend abkühlen lassen.
Wichtig: Die geschmolzene Butter vor der Verwendung abkühlen lassen.
Etwa 100 ml der Milch lauwarm erwärmen, die Hefe darin auflösen und 5 Minuten stehen lassen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen.
Daran erkennst du es: Die Hefe ist vollständig in der Milch aufgelöst.
Mehl, Eier, abgekühlte Butter, die übrige Milch, Grappa, Zucker, Vanillemark, Salz und die Hefemilch in eine große Schüssel geben. Alles mit einem stabilen Kochlöffel oder den Knethaken 5 bis 7 Minuten zu einem weichen, glatten und leicht klebrigen Teig verrühren.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, weich und leicht klebrig.
Rosinen und Pinienkerne gleichmäßig unterheben. Die Schüssel abdecken und den Teig an einem zugfreien, warmen Ort 2 bis 3 Stunden gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat und fast das Dreifache seines Volumens erreicht.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert und fast das Dreifache seines Volumens erreicht.
Das Erdnussöl in einem schweren Topf auf 170 °C erhitzen. Die Temperatur mit einem Thermometer kontrollieren und während des Frittierens möglichst konstant halten.
Daran erkennst du es: Das Öl hat 170 °C erreicht und bleibt möglichst konstant.
Wichtig: Heißes Öl kann schwere Verbrennungen verursachen. Den Topf nicht überfüllen und niemals Wasser in heißes Öl geben.
Mit zwei leicht geölten Teelöffeln walnussgroße Portionen vom Teig abstechen und portionsweise ins 170 °C heiße Öl geben. Die Fritole etwa 2 bis 3 Minuten frittieren, dabei vorsichtig wenden, bis sie rundum goldbraun sind. Den Topf nicht zu voll machen, damit die Öltemperatur stabil bleibt.
Daran erkennst du es: Die Fritole sind rundum goldbraun.
Wichtig: Nur kleine Chargen frittieren und die Teigportionen vorsichtig ins Öl geben.
Die Fritole mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier oder einem Abtropfgitter abtropfen lassen. Noch warm mit Puderzucker bestäuben und möglichst frisch servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist nicht mehr stark fettglänzend und der Puderzucker haftet leicht.
Wichtig: Die Fritole vor dem Servieren kurz abkühlen lassen; sie sind direkt aus dem Öl sehr heiß.
Gut zu wissen
Grappa gibt dem Gebäck ein traubiges Aroma. Wenn er nicht verfügbar ist, kann er im gleichen Volumen durch trockenen Brandy ersetzt werden.
Die eingeweichten Rosinen bleiben saftig, während die Pinienkerne feine Röstnoten in den weichen Hefeteig bringen.
Das Aroma wird etwas runder und weniger traubig als mit Grappa.
Den Grappa im Teig durch 50 ml trockenen Brandy ersetzen und ihn an derselben Stelle zu den übrigen Teigzutaten geben.
Die Temperatur mit einem Thermometer kontrollieren und zwischen den Chargen wieder stabilisieren lassen.
Die Hitze reduzieren und die nächste Charge erst starten, wenn das Öl wieder im vorgesehenen Temperaturbereich liegt.
Nur portionsweise frittieren und genügend Platz zwischen den Fritole lassen.
Die laufende Charge vorsichtig fertig garen und anschließend kleinere Chargen frittieren.
Die Milch nur lauwarm verwenden und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort deutlich vergrößern lassen.
Den Teig länger an einem warmen Ort stehen lassen, sofern die Hefe noch aktiv ist.
Eine nahe am Ausgangsrezept bleibende Variante mit trockenem Brandy statt Grappa.
Nicht angegeben; frisch frittierte Fritole werden für die beste Textur möglichst unmittelbar serviert.
Häufig gefragt
Der Teig soll weich, glatt und leicht klebrig sein. Nicht unnötig viel Mehl ergänzen, sonst werden die Fritole schwerer.
Der Teig geht an einem warmen, zugfreien Ort etwa 2 bis 3 Stunden, bis er sich deutlich vergrößert hat und fast das Dreifache seines Volumens erreicht.
Ja. Im Rezept kann Grappa durch 50 ml trockenen Brandy ersetzt werden. Das Aroma wird dadurch etwas runder und weniger traubig.
Das Erdnussöl wird auf 170 °C erhitzt. Die Temperatur sollte während des Frittierens möglichst konstant bleiben.
Aus unserer Küche
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