Semola rimacinata
Semola rimacinata ist fein gemahlener Hartweizengrieß. Sie ist in italienischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Supermärkten oder größeren Backabteilungen erhältlich.
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Passwort vergessen?Focaccia aus Apulien
Apulische Focaccia mit Kartoffel und Hartweizengrieß im Teig, belegt mit aufgebrochenen Kirschtomaten, grünen Oliven und Oregano. Ergibt 6 Stücke mit goldbrauner Kruste, knusprigem Boden und weicher, elastischer Krume.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Focaccia barese ist ein apulischer Ofenklassiker aus einem weichen Kartoffelteig mit Semola rimacinata. Nach zwei Gehphasen wird der Teig in einer gut geölten runden Form mit Tomaten, grünen Oliven, Oregano und grobem Salz belegt und heiß gebacken. Am besten schmeckt sie lauwarm direkt aus der Form.
Außen kräftig goldbraun mit knusprigem, ölgeröstetem Boden; innen weich, luftig und leicht klebrig. Die Tomaten bringen saftige Süße, die grünen Oliven salzige Würze und der Oregano eine herbe Kräuternote.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln mit ausreichend Wasser bedecken und 20–25 Minuten weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm fein zerdrücken.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einer Gabel oder dem Stampfer zerdrücken.
100 ml Wasser auf etwa 28–30 °C erwärmen. Die frische Hefe darin auflösen und 5 Minuten stehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Hefe ist vollständig verteilt und das Wasser wirkt leicht trüb.
Semola in die große Schüssel geben. Kartoffel und Hefewasser hinzufügen. Das übrige Wasser nach und nach einarbeiten. Danach 50 ml Olivenöl und das feine Salz zugeben. Den Teig 8–10 Minuten kneten, bis er weich, elastisch und leicht klebrig ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, elastisch und leicht klebrig, bleibt aber als zusammenhängende Masse in der Schüssel.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und bei Raumtemperatur etwa 2 Stunden gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sein Volumen deutlich vergrößert.
Die Form mit etwa 30 ml aus der Belag- und Formöl-Menge ausstreichen. Den Teig hineingeben und 15 Minuten entspannen lassen. Mit geölten Fingerspitzen vorsichtig bis zum Rand drücken, ohne die Luft vollständig herauszuarbeiten.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich ohne starkes Zurückziehen bis zum Rand der Form drücken.
Die Form abdecken und den Teig weitere 45 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen; alternativ 210 °C Umluft einstellen.
Daran erkennst du es: Der Teig wirkt sichtbar aufgegangen und federnd.
Die Kirschtomaten mit den Fingern aufbrechen und direkt auf dem Teig verteilen, dabei leicht in die Oberfläche drücken. Die Oliven dazwischen setzen. Oregano und grobes Salz darüberstreuen und die restlichen 20 ml Olivenöl darüberträufeln.
Die Focaccia 25–30 Minuten auf der unteren bis mittleren Schiene backen, bis der Rand kräftig goldbraun und der Boden knusprig ist. Vor dem Anschneiden etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Rand ist kräftig goldbraun und der Boden knusprig.
Wichtig: Die Form und das Öl bleiben nach dem Backen sehr heiß; beim Herausnehmen geeignete Ofenhandschuhe verwenden.
Gut zu wissen
Semola rimacinata ist fein gemahlener Hartweizengrieß. Sie ist in italienischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Supermärkten oder größeren Backabteilungen erhältlich.
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen nach dem Garen leichter und fügen sich dadurch gleichmäßiger in den Teig ein.
Das Olivenöl für Teig sowie Form und Belag sind getrennte Zutatenmengen. Vom Belag- und Formöl werden etwa 30 ml für die Form und die restlichen 20 ml zum Beträufeln verwendet.
Die Krume kann etwas weniger körnig und der Teig etwas anders bindend werden.
Im gleichen Ausgangsgewicht verwenden und das Wasser weiterhin nach und nach einarbeiten; die endgültige Teigkonsistenz ist maßgeblich.
Das Aroma bleibt ähnlich, sofern die Hefe aktiv ist.
Mit dem Mehl vermischen oder nach Packungsangabe verwenden; die Gehzeit nach dem Volumen des Teigs beurteilen.
Größere Tomatenstücke können mehr Saft abgeben und den Belag etwas feuchter machen.
In mundgerechte Stücke schneiden und wie die Kirschtomaten auf dem Teig verteilen.
Das Wasser schrittweise zugeben und den Teig erst nach dem vollständigen Kneten beurteilen.
Den Teig kurz weiterkneten und, falls er eindeutig trocken bleibt, mit wenig Wasser an den Händen weiterarbeiten.
Beide Gehzeiten einhalten und den Teig mit geölten Fingerspitzen vorsichtig ausbreiten.
Bei noch ungebackenem Teig die zweite Gehzeit verlängern, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Die Form gründlich ölen, den Ofen vollständig vorheizen und auf der unteren bis mittleren Schiene backen.
Die Focaccia bei Bedarf einige Minuten länger backen und den Boden kontrollieren.
Tomaten nur leicht aufbrechen, gleichmäßig verteilen und auf den kräftig goldbraunen Rand sowie den knusprigen Boden achten.
Noch einige Minuten weiterbacken, bis der Boden knusprig ist.
Eine kräuterbetonte Variante mit frischem Rosmarin statt oder zusätzlich zum getrockneten Oregano.
Rote Zwiebeln ergänzen die süß-säuerlichen Tomaten und geben dem Belag mehr Tiefe.
Eine schärfere Version mit Chiliflocken im Belag.
Nach dem vollständigen Abkühlen luftdicht verpacken. Für den besten Geschmack möglichst am selben Tag verzehren; gekühlte Stücke vor dem Servieren wieder erwärmen.
Nicht länger als angegeben bei Raumtemperatur stehen lassen, besonders wenn die Küche warm ist.
Die vollständig abgekühlte Focaccia in Stücke schneiden, luftdicht verpacken und einfrieren.
Im Kühlschrank auftauen lassen oder direkt aus dem Gefrierfach im Ofen erwärmen.
Der Boden kann nach dem Einfrieren etwas weniger knusprig sein als frisch gebacken.
Aus der Region
Focaccia barese gehört zur apulischen Backtradition und wird im Eingangstext als traditionelles Erzeugnis der Region Puglia eingeordnet. Die regionale Zuordnung ist über die offizielle PAT-Liste der Region Puglia abgesichert; Zutaten, Teigführung und Backprinzip wurden laut Ausgangstext mit Rezeptdarstellungen von La Cucina Italiana und Gambero Rosso abgeglichen.
Focaccia barese ist als traditionelles Erzeugnis der Region Puglia verzeichnet.
Die dokumentierte Zubereitung verbindet Hartweizengrieß und Kartoffel im Teig mit Tomaten, Oliven und einer heißen Backphase in geölter Form.
Häufig gefragt
Dabei handelt es sich um fein gemahlenen Hartweizengrieß aus wiedervermahlenem Hartweizen. Er ist in italienischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Supermärkten und größeren Backabteilungen erhältlich.
Die 200 g beziehen sich auf die geschälte Kartoffelmenge vor dem Kochen. Nach dem Garen, Abgießen und Ausdampfen verliert sie Wasser und wiegt ungefähr 150 g.
Ja. Eine schwere runde Form ähnlicher Größe ist geeignet. Bei einer deutlich kleineren oder größeren Form verändert sich die Teigdicke und damit wahrscheinlich auch die Backzeit.
Vorgesehen sind 230 °C Ober-/Unterhitze oder alternativ 210 °C Umluft.
Sie wird in Stücke geschnitten und lauwarm aus der Form serviert, wenn der Boden noch knusprig und die Krume weich ist.
Aus unserer Küche
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