Fladenbrote Kräuter und Gewürze Weizen Backen Fermentieren Vegan Vegetarisch (Ei und Milch möglich) Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich) Abendmahlzeit Als Beilage vorgesehen

Focaccia al rosmarino mit goldener Kruste

Italienweit verbreitete Küche

Luftige italienische Rosmarin-Focaccia mit weich-elastischem Hefeteig, aromatischem Olivenöl, frischem Rosmarin und grobem Salz.

Zum Rezept
Focaccia al rosmarino mit goldener Kruste
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 25 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 2 Std. 25 Min.
Gesamtzeit ca. 3 Std. 10 Min.
Menge 8 Stücke
Gerichtsform und Gerichtsart Fladenbrote
Prägende Zutatenfamilie Kräuter und Gewürze, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen, Fermentieren
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Verzehrkontext Abendmahlzeit
Servierrolle Als Beilage vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die lange Gehzeit entwickelt Aroma und sorgt für eine luftige Krume.
  • Die Fingermulden halten Olivenöl und Wasser auf der Oberfläche und fördern eine aromatische, goldene Kruste.
  • Die getrennte Verwendung von feinem Salz im Teig und grobem Salz auf der Oberfläche schafft ausgewogene Würze und Biss.
  • Rosmarin und Olivenöl prägen den klaren, mediterranen Geschmack ohne die lockere Teigstruktur zu überdecken.

Diese Focaccia al rosmarino verbindet einen weichen, gut gegangenen Hefeteig mit einer goldbraunen, knusprigen Oberfläche. Typisch sind die mit den Fingerspitzen eingedrückten Mulden, in denen sich die Öl-Wasser-Mischung sammelt. Warm aus dem Ofen passt sie auf den Brotteller oder zu einem einfachen Antipasti-Abend.

Innen weich, elastisch und luftig, außen goldbraun mit leicht knuspriger Kruste. Olivenöl sorgt für saftige Mulden, während Rosmarin würzig duftet und grobes Salz punktuelle Knusprigkeit und Würze bringt.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Hefe anrühren

    Verrühre die Trockenhefe mit dem lauwarmen Wasser. Gib das Weizenmehl in eine große Schüssel, gieße die Hefemischung dazu und vermenge alles zunächst grob.

    5 Minuten
    • Das Wasser sollte nur lauwarm sein, damit die Hefe aktiv bleibt.
  2. Teig kneten

    Arbeite das feine Salz und 30 ml Olivenöl ein. Knete den Teig von Hand etwa 8 bis 10 Minuten, bis er glatt und elastisch ist, aber noch leicht klebt.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und noch leicht klebrig.

    • Nicht vorschnell zusätzliches Mehl einarbeiten; ein leicht klebriger Teig ergibt eine luftigere Focaccia.
  3. Teig gehen lassen

    Decke die Schüssel ab und lasse den Teig bei Raumtemperatur etwa 90 Minuten gehen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

    90 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert.

    • Die genaue Gehzeit hängt von der Raumtemperatur und der Hefemenge ab.
  4. Teig in die Form geben

    Öle die Form mit 10 ml Olivenöl. Gib den Teig hinein und ziehe ihn vorsichtig mit geölten Händen in Richtung der Ecken. Falls er sich zusammenzieht, lasse ihn 10 Minuten entspannen und ziehe ihn danach weiter aus.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig liegt möglichst gleichmäßig in der Form und reicht in die Ecken.

    • Den Teig nicht gewaltsam auseinanderziehen; kurze Entspannung erleichtert das Ausziehen.
  5. Zweite Gehzeit und Ofen vorheizen

    Decke die Form ab und lasse den Teig weitere 45 Minuten gehen. Heize den Backofen während der letzten 20 Minuten auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor.

    45 Minuten 220 °C

    Daran erkennst du es: Der Teig wirkt sichtbar aufgegangen und entspannt.

    • Das Vorheizen kann während der letzten 20 Minuten der Gehzeit erfolgen.

    Wichtig: Beim Öffnen des heißen Backofens vorsichtig vorgehen.

  6. Oberfläche würzen

    Zupfe die Rosmarinnadeln von den Zweigen. Verrühre 40 ml Olivenöl mit 20 ml Wasser. Drücke mit den Fingerspitzen gleichmäßig Mulden in den Teig, verteile die Öl-Wasser-Mischung darauf und streue Rosmarin sowie grobes Salz darüber.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig eingedrückt und mit Öl, Rosmarin und grobem Salz bedeckt.

    • Die Mulden gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilen, damit sich das Öl dort sammelt.
  7. Backen und abkühlen

    Backe die Focaccia im unteren Drittel des Ofens bei 220 °C Ober-/Unterhitze 20 bis 25 Minuten, bis die Oberfläche goldbraun ist. Lasse sie 10 Minuten abkühlen, schneide sie in Stücke und serviere sie am besten noch warm.

    25 Minuten 220 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Focaccia lässt sich in Stücke schneiden.

    • Die Focaccia vor dem Schneiden kurz abkühlen lassen, damit die Krume stabiler bleibt.

    Wichtig: Die Form und die Focaccia sind direkt nach dem Backen sehr heiß; Ofenhandschuhe verwenden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Teigkonsistenz: Der Teig darf nach dem Kneten noch leicht klebrig sein. Zusätzliches Mehl macht die Focaccia schnell kompakter.
  • Gehzeit nach Volumen beurteilen: Die Gehzeiten sind Richtwerte. Entscheidend ist, dass sich der Teig deutlich vergrößert und sichtbar entspannt hat.
  • Mulden für die Oberfläche: Die Fingermulden sind charakteristisch für die Focaccia und helfen dabei, die Öl-Wasser-Mischung gleichmäßig auf der Oberfläche zu halten.

Zutatenwissen

Weizenmehl Type 550

Type 550 eignet sich für einen elastischen Hefeteig mit guter Struktur und einer luftigen Krume.

Olivenöl getrennt verwenden

Das Olivenöl wird bewusst auf Teig, Form und Oberfläche verteilt. Diese Mengen sollten nicht zu einer einzigen Zutat zusammengefasst werden.

Zwei Salzsorten

Feines Salz würzt den Teig gleichmäßig. Grobes Salz bleibt auf der Oberfläche als sichtbare, punktuelle Würze und sorgt für zusätzlichen Biss.

Sinnvolle Alternativen

Instanthefe

Das Ergebnis bleibt ähnlich; Instanthefe kann direkt mit dem Mehl vermischt werden.

Instanthefe in gleicher Menge verwenden und wie im Grundrezept mit den übrigen Zutaten verarbeiten.

Dinkelmehl Type 630

Die Focaccia kann etwas zarter und weniger elastisch werden.

Dinkelmehl verwenden und den Teig nur so lange kneten, bis er glatt und elastisch ist. Bei Bedarf die Teigkonsistenz während des Knetens beobachten.

Getrockneter Rosmarin

Das Aroma wird etwas weniger frisch und die Oberfläche weniger grün.

Getrockneten Rosmarin sparsam auf der Oberfläche verteilen, da sein Aroma konzentrierter sein kann als das von frischem Rosmarin.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Focaccia wird kompakt und wenig luftig.

Den Teig ausreichend kneten und die Hände sowie die Form leicht ölen, statt viel Mehl einzuarbeiten.

Wenn der Teig noch nicht gebacken ist, ihn mit geölten Händen weiter dehnen und länger gehen lassen.

Die Krume bleibt dicht und die Focaccia geht im Ofen nur wenig auf.

Auf eine deutliche Vergrößerung und eine entspannte Teigstruktur achten.

Vor dem Backen eine zusätzliche Ruhezeit bei Raumtemperatur einplanen, sofern der Teig noch nicht im Ofen ist.

Die Oberfläche bleibt trocken und das Öl verteilt sich ungleichmäßig.

Die Mulden gleichmäßig über die gesamte Fläche setzen.

Die Oberfläche vor dem Backen vorsichtig erneut eindrücken und die Öl-Wasser-Mischung verteilen.

Die Focaccia wird außen zu dunkel, bevor die Krume ausreichend durchgebacken ist.

Im unteren Drittel backen und die Oberfläche gegen Ende beobachten.

Die Focaccia gegebenenfalls locker abdecken und bis zur goldbraunen, durchgebackenen Krume weiterbacken.

Varianten

Rosmarin-Knoblauch-Focaccia

Die Oberfläche erhält zusätzlich ein mildes Knoblaucharoma.

Focaccia mit roten Zwiebeln

Dünne rote Zwiebelringe sorgen für zusätzliche Süße und eine aromatische Oberfläche.

Focaccia mit Vollkornanteil

Ein Teil des Weizenmehls wird durch Weizenvollkornmehl ersetzt.

Servieren und kombinieren

  • Zu Antipasti: Die noch warme Focaccia zu Oliven, gegrilltem Gemüse, eingelegten Zutaten oder anderen Antipasti reichen.
  • Auf dem Brotteller: In Stücke schneiden und als aromatisches Brot zu einer Mahlzeit auf dem Brotteller servieren.
  • Warm und pur: Die Focaccia direkt nach dem kurzen Abkühlen pur genießen, damit Olivenöl, Rosmarin und grobes Salz im Vordergrund stehen.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Den Teig bis nach der ersten Gehzeit vorbereiten, abgedeckt im Kühlschrank lagern und vor dem Weiterverarbeiten wieder auf Raumtemperatur kommen lassen. Alternativ die fertig gebackene Focaccia einige Stunden vor dem Servieren backen.

Aufbewahren

Nach dem vollständigen Abkühlen luftdicht verpacken. Bei Raumtemperatur bleibt die Kruste am besten erhalten; im Kühlschrank wird die Focaccia schneller fester.

Vor der Lagerung vollständig abkühlen lassen und nicht warm luftdicht verpacken.

Einfrieren

Die vollständig abgekühlte Focaccia in Stücke schneiden, luftdicht verpacken und einfrieren.

Bei Raumtemperatur auftauen lassen und anschließend kurz im Ofen erwärmen.

Die Kruste kann nach dem Einfrieren etwas weniger knusprig sein; kurzes Aufbacken verbessert die Textur.

Aufwärmen

  • Backofen: Stücke im vorgeheizten Ofen kurz erwärmen, bis sie wieder weich und an der Oberfläche leicht knusprig sind.
  • Toaster oder Pfanne: Einzelne Stücke kurz im Toaster oder in einer trockenen Pfanne erwärmen und dabei aufmerksam beobachten.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Die Zutatenliste enthält Weizenmehl Type 550.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum ist der Focaccia-Teig noch leicht klebrig?

Das ist beabsichtigt. Ein leicht klebriger, gut gekneteter Teig kann nach dem Gehen eine luftigere und weichere Krume ergeben. Die Hände und die Form werden für das Ausziehen leicht geölt.

Kann die Gehzeit variieren?

Ja. Die angegebenen Zeiten sind Richtwerte. Entscheidend ist, dass sich der Teig deutlich vergrößert und sichtbar entspannt hat. Bei kühler Raumtemperatur kann die Gehzeit länger dauern.

Warum wird Wasser mit Olivenöl für die Oberfläche vermischt?

Die Mischung verteilt sich in den Fingermulden und trägt zu einer aromatischen, saftigen Oberfläche mit goldener Kruste bei.

Warum wird das Salz für den Teig nicht mit dem groben Salz zusammengegeben?

Das feine Salz würzt den Teig gleichmäßig. Das grobe Salz bleibt als sichtbare punktuelle Würze auf der Oberfläche und sorgt dort für zusätzlichen Biss.

Aus unserer Küche

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