Weizenmehl Type 550
Type 550 eignet sich für einen elastischen Hefeteig mit guter Struktur und einer luftigen Krume.
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Luftige italienische Rosmarin-Focaccia mit weich-elastischem Hefeteig, aromatischem Olivenöl, frischem Rosmarin und grobem Salz.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Focaccia al rosmarino verbindet einen weichen, gut gegangenen Hefeteig mit einer goldbraunen, knusprigen Oberfläche. Typisch sind die mit den Fingerspitzen eingedrückten Mulden, in denen sich die Öl-Wasser-Mischung sammelt. Warm aus dem Ofen passt sie auf den Brotteller oder zu einem einfachen Antipasti-Abend.
Innen weich, elastisch und luftig, außen goldbraun mit leicht knuspriger Kruste. Olivenöl sorgt für saftige Mulden, während Rosmarin würzig duftet und grobes Salz punktuelle Knusprigkeit und Würze bringt.
Schritt für Schritt
Verrühre die Trockenhefe mit dem lauwarmen Wasser. Gib das Weizenmehl in eine große Schüssel, gieße die Hefemischung dazu und vermenge alles zunächst grob.
Arbeite das feine Salz und 30 ml Olivenöl ein. Knete den Teig von Hand etwa 8 bis 10 Minuten, bis er glatt und elastisch ist, aber noch leicht klebt.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und noch leicht klebrig.
Decke die Schüssel ab und lasse den Teig bei Raumtemperatur etwa 90 Minuten gehen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert.
Öle die Form mit 10 ml Olivenöl. Gib den Teig hinein und ziehe ihn vorsichtig mit geölten Händen in Richtung der Ecken. Falls er sich zusammenzieht, lasse ihn 10 Minuten entspannen und ziehe ihn danach weiter aus.
Daran erkennst du es: Der Teig liegt möglichst gleichmäßig in der Form und reicht in die Ecken.
Decke die Form ab und lasse den Teig weitere 45 Minuten gehen. Heize den Backofen während der letzten 20 Minuten auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor.
Daran erkennst du es: Der Teig wirkt sichtbar aufgegangen und entspannt.
Wichtig: Beim Öffnen des heißen Backofens vorsichtig vorgehen.
Zupfe die Rosmarinnadeln von den Zweigen. Verrühre 40 ml Olivenöl mit 20 ml Wasser. Drücke mit den Fingerspitzen gleichmäßig Mulden in den Teig, verteile die Öl-Wasser-Mischung darauf und streue Rosmarin sowie grobes Salz darüber.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig eingedrückt und mit Öl, Rosmarin und grobem Salz bedeckt.
Backe die Focaccia im unteren Drittel des Ofens bei 220 °C Ober-/Unterhitze 20 bis 25 Minuten, bis die Oberfläche goldbraun ist. Lasse sie 10 Minuten abkühlen, schneide sie in Stücke und serviere sie am besten noch warm.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Focaccia lässt sich in Stücke schneiden.
Wichtig: Die Form und die Focaccia sind direkt nach dem Backen sehr heiß; Ofenhandschuhe verwenden.
Gut zu wissen
Type 550 eignet sich für einen elastischen Hefeteig mit guter Struktur und einer luftigen Krume.
Das Olivenöl wird bewusst auf Teig, Form und Oberfläche verteilt. Diese Mengen sollten nicht zu einer einzigen Zutat zusammengefasst werden.
Feines Salz würzt den Teig gleichmäßig. Grobes Salz bleibt auf der Oberfläche als sichtbare, punktuelle Würze und sorgt für zusätzlichen Biss.
Das Ergebnis bleibt ähnlich; Instanthefe kann direkt mit dem Mehl vermischt werden.
Instanthefe in gleicher Menge verwenden und wie im Grundrezept mit den übrigen Zutaten verarbeiten.
Die Focaccia kann etwas zarter und weniger elastisch werden.
Dinkelmehl verwenden und den Teig nur so lange kneten, bis er glatt und elastisch ist. Bei Bedarf die Teigkonsistenz während des Knetens beobachten.
Das Aroma wird etwas weniger frisch und die Oberfläche weniger grün.
Getrockneten Rosmarin sparsam auf der Oberfläche verteilen, da sein Aroma konzentrierter sein kann als das von frischem Rosmarin.
Den Teig ausreichend kneten und die Hände sowie die Form leicht ölen, statt viel Mehl einzuarbeiten.
Wenn der Teig noch nicht gebacken ist, ihn mit geölten Händen weiter dehnen und länger gehen lassen.
Auf eine deutliche Vergrößerung und eine entspannte Teigstruktur achten.
Vor dem Backen eine zusätzliche Ruhezeit bei Raumtemperatur einplanen, sofern der Teig noch nicht im Ofen ist.
Die Mulden gleichmäßig über die gesamte Fläche setzen.
Die Oberfläche vor dem Backen vorsichtig erneut eindrücken und die Öl-Wasser-Mischung verteilen.
Im unteren Drittel backen und die Oberfläche gegen Ende beobachten.
Die Focaccia gegebenenfalls locker abdecken und bis zur goldbraunen, durchgebackenen Krume weiterbacken.
Die Oberfläche erhält zusätzlich ein mildes Knoblaucharoma.
Dünne rote Zwiebelringe sorgen für zusätzliche Süße und eine aromatische Oberfläche.
Ein Teil des Weizenmehls wird durch Weizenvollkornmehl ersetzt.
Den Teig bis nach der ersten Gehzeit vorbereiten, abgedeckt im Kühlschrank lagern und vor dem Weiterverarbeiten wieder auf Raumtemperatur kommen lassen. Alternativ die fertig gebackene Focaccia einige Stunden vor dem Servieren backen.
Nach dem vollständigen Abkühlen luftdicht verpacken. Bei Raumtemperatur bleibt die Kruste am besten erhalten; im Kühlschrank wird die Focaccia schneller fester.
Vor der Lagerung vollständig abkühlen lassen und nicht warm luftdicht verpacken.
Die vollständig abgekühlte Focaccia in Stücke schneiden, luftdicht verpacken und einfrieren.
Bei Raumtemperatur auftauen lassen und anschließend kurz im Ofen erwärmen.
Die Kruste kann nach dem Einfrieren etwas weniger knusprig sein; kurzes Aufbacken verbessert die Textur.
Häufig gefragt
Das ist beabsichtigt. Ein leicht klebriger, gut gekneteter Teig kann nach dem Gehen eine luftigere und weichere Krume ergeben. Die Hände und die Form werden für das Ausziehen leicht geölt.
Ja. Die angegebenen Zeiten sind Richtwerte. Entscheidend ist, dass sich der Teig deutlich vergrößert und sichtbar entspannt hat. Bei kühler Raumtemperatur kann die Gehzeit länger dauern.
Die Mischung verteilt sich in den Fingermulden und trägt zu einer aromatischen, saftigen Oberfläche mit goldener Kruste bei.
Das feine Salz würzt den Teig gleichmäßig. Das grobe Salz bleibt als sichtbare punktuelle Würze auf der Oberfläche und sorgt dort für zusätzlichen Biss.
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