Kaninchen mit Leber beschaffen
Ein ganzes küchenfertiges Kaninchen samt Leber kann meist beim Metzger oder Geflügelhändler vorbestellt werden.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Kaninchenbraten aus den Marken
Ganzes Kaninchen aus den Marken, gefüllt mit Kaninchenleber, Pancetta, wildem Fenchel und Knoblauch, im Ofen gebraten und mit Bratensaft serviert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Bei diesem Kaninchengericht aus den Marken wird das Fleisch mit Pancetta, Kaninchenleber, Knoblauch und wildem Fenchel gefüllt, verschnürt und im Ofen gebraten. Die kräftige Fenchelnote erinnert an Porchetta, die Zubereitung bleibt jedoch ein eigenständiger Kaninchenbraten.
Außen goldbraun und würzig, innen saftig und aromatisch. Die Füllung schmeckt herzhaft nach Pancetta und Leber, während wilder Fenchel und Fenchelsamen eine intensive, leicht anisartige Note beisteuern.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Kaninchen innen und außen trocken tupfen. Die Kaninchenleber von sichtbaren Sehnen befreien und fein würfeln.
Wilden Fenchel waschen, gründlich trocknen und fein hacken. Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken. Fenchelsamen im Mörser leicht zerstoßen.
Kaninchenleber, Pancetta, wilden Fenchel, Knoblauch und Fenchelsamen vermengen. Mit 2 g Salz und der Hälfte des Pfeffers würzen.
Wichtig: Rohe Kaninchenleber und Pancetta nach der Verarbeitung hygienisch handhaben und Arbeitsflächen gründlich reinigen.
Das Kaninchen innen mit der Füllung belegen. Die Bauchöffnung mit Küchengarn schließen und Vorder- sowie Hinterläufe dicht am Körper festbinden, damit das Fleisch gleichmäßig gart.
Das Kaninchen außen mit dem Olivenöl einreiben und mit den restlichen 6 g Salz sowie dem übrigen Pfeffer würzen. Mit der geschlossenen Bauchseite nach oben in einen passenden Bräter legen. Den Weißwein seitlich angießen.
Das Kaninchen auf der mittleren Schiene etwa 70 Minuten braten. Nach 30 und 50 Minuten mit dem Bratensaft begießen. Wird die Oberfläche zu dunkel, den Braten für die restliche Garzeit locker mit einem Deckel abdecken.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche soll gebräunt sein; bei zu starker Bräunung locker abdecken.
Ab Minute 65 den Garzustand prüfen. Das Kaninchen ist fertig, wenn sowohl die dickste Stelle einer Hinterkeule als auch die Mitte der Füllung mindestens 72 °C erreicht haben. Falls nötig, weitere 5 bis 10 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Mindestens 72 °C an der dicksten Stelle einer Hinterkeule und in der Mitte der Füllung.
Wichtig: Das Kaninchen erst aus dem Ofen nehmen, wenn beide Messstellen mindestens 72 °C erreicht haben.
Das Kaninchen aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Küchengarn entfernen, das Fleisch in Portionsstücke teilen und mit dem Bratensaft anrichten.
Gut zu wissen
Ein ganzes küchenfertiges Kaninchen samt Leber kann meist beim Metzger oder Geflügelhändler vorbestellt werden.
Frische Triebe von wildem Fenchel gibt es gelegentlich auf Wochenmärkten, in italienischen Lebensmittelgeschäften oder bei spezialisierten Gemüsehändlern.
Wilder Fenchel bringt eine kräftige, charakteristische Fenchelnote. Für ein zurückhaltenderes Aroma kann die Ersatzvariante mit Fenchelgrün verwendet werden.
Die Füllung schmeckt milder und weniger kaninchentypisch.
Die Kaninchenleber im gleichen Arbeitsschritt durch 60 g Hühnerleber ersetzen und diese ebenfalls von sichtbaren Sehnen befreien und fein würfeln.
Das Fenchelaroma wird weniger intensiv und etwas milder.
Den wilden Fenchel durch 15 g Fenchelgrün ersetzen und die Fenchelsamenmenge auf 2 TL erhöhen.
Die Oberfläche während des Bratens beobachten und bei Bedarf locker abdecken.
Den Braten locker abdecken und weitergaren, bis beide Kerntemperaturmessungen mindestens 72 °C anzeigen.
Sowohl die dickste Stelle einer Hinterkeule als auch die Mitte der Füllung prüfen.
Das Kaninchen zurück in den Ofen geben und in kurzen Abständen nachmessen.
Die Bauchöffnung schließen und Vorder- sowie Hinterläufe dicht am Körper festbinden.
Ausgetretene Füllung beim Anrichten mit dem Bratensaft servieren.
Die Kerntemperatur ab Minute 65 prüfen und das Fleisch anschließend 10 Minuten ruhen lassen.
Die Portionsstücke großzügig mit dem Bratensaft anrichten.
Eine zurückhaltendere Variante mit Fenchelgrün statt wildem Fenchel und einer leicht erhöhten Menge Fenchelsamen.
Eine mildere Füllung, wenn keine Kaninchenleber erhältlich ist.
Im Ausgangstext liegen keine Angaben zur Gefrierqualität oder zum Auftauen vor.
Häufig gefragt
Ja. 60 g Hühnerleber sind eine mögliche Alternative. Die Füllung schmeckt dadurch milder.
15 g Fenchelgrün sind eine weniger intensive Alternative. In diesem Fall die Fenchelsamenmenge auf 2 TL erhöhen.
Die dickste Stelle einer Hinterkeule und die Mitte der Füllung müssen mindestens 72 °C erreichen. Falls nötig, den Braten weitere 5 bis 10 Minuten garen.
Aus unserer Küche
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