Lardo einkaufen
Lardo ist luftgetrockneter, gewürzter Rückenspeck. Du findest ihn am ehesten an der italienischen Feinkosttheke, in gut sortierten Metzgereien oder in größeren italienischen Lebensmittelgeschäften.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Herzhafte Hefefladen
Kleine, runde Hefefladen aus Weizenmehl, die in der Pfanne oder Tigelliera beidseitig goldbraun gebacken und warm mit würziger Cunza aus Lardo, Knoblauch, Rosmarin und Parmigiano Reggiano gefüllt werden.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Crescentine modenesi sind kleine, runde Hefefladen aus dem Apennin der Emilia-Romagna. Für die Zubereitung zu Hause genügt eine schwere beschichtete Pfanne, solange beide Seiten Kontakt zur heißen Fläche bekommen. Warm halbiert und mit Cunza und Parmigiano Reggiano gefüllt, werden sie zu einem herzhaften, aromatischen Imbiss.
Außen goldbraun und leicht fest, innen weich und luftig. Die warme Cunza schmeckt herzhaft und würzig, mit deutlichen Noten von Lardo, Knoblauch und Rosmarin; der Parmigiano Reggiano bringt eine salzige, nussige Tiefe hinzu.
Schritt für Schritt
Wasser und Zucker in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Trockenhefe einstreuen und 10 Minuten stehen lassen, bis sich erste Bläschen bilden.
Daran erkennst du es: Erste Bläschen sind an der Oberfläche sichtbar.
Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Milch, Hefewasser und 25 ml Olivenöl hinzufügen. Alles zunächst mit einem Löffel mischen, dann 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Eine saubere Schüssel mit den übrigen 5 ml Olivenöl ausstreichen. Den Teig hineinlegen, abdecken und an einem zugfreien, warmen Ort etwa 2 Stunden gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist deutlich aufgegangen.
Während der Teig geht, Knoblauch und Rosmarinnadeln sehr fein hacken. Beides mit dem Lardo vermengen und die Cunza bis zum Füllen kühl stellen.
Daran erkennst du es: Knoblauch und Rosmarin sind gleichmäßig im fein gewürfelten Lardo verteilt.
Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 14 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück rundwirken und 10 Minuten entspannen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge lassen sich anschließend leichter ausrollen.
Die Teigkugeln mit dem Nudelholz zu etwa 8 cm großen, ungefähr 5 mm dicken Scheiben ausrollen. Die zugeschnittenen Scheiben auf Backpapier legen und mit einem Tuch abdecken.
Daran erkennst du es: Alle Scheiben sind ungefähr gleich groß und etwa 5 mm dick.
Die Scheiben weitere 45 Minuten gehen lassen. Inzwischen die Tigelliera nach Herstellerangabe vorheizen. Alternativ eine schwere beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze gut vorheizen und nicht einfetten.
Daran erkennst du es: Die Scheiben haben nochmals sichtbar an Volumen gewonnen und die Pfanne oder Tigelliera ist gleichmäßig heiß.
Wichtig: Die Pfanne und die Tigelliera werden sehr heiß; beim Vorheizen und Wenden vorsichtig arbeiten.
Die Crescentine portionsweise backen. In der Tigelliera die Form schließen und die Fladen backen, bis sie aufgegangen und beidseitig goldbraun sind. In der Pfanne jede Seite etwa 4 bis 5 Minuten backen und einmal wenden. Die Hitze bei zu schneller Bräunung etwas reduzieren.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind aufgegangen und auf beiden Seiten goldbraun.
Wichtig: Beim Wenden und Herausnehmen auf die heiße Pfanne oder Tigelliera achten.
Die heißen Fladen waagerecht aufschneiden. Cunza und Parmigiano Reggiano gleichmäßig auf die 14 Crescentine verteilen, jeweils etwa 7 g Cunza und knapp 3 g Käse, und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist gleichmäßig verteilt und die Crescentine werden noch warm serviert.
Wichtig: Die frisch gebackenen Fladen sind innen sehr heiß; kurz vorsichtig abkühlen lassen, bevor sie aufgeschnitten werden.
Gut zu wissen
Lardo ist luftgetrockneter, gewürzter Rückenspeck. Du findest ihn am ehesten an der italienischen Feinkosttheke, in gut sortierten Metzgereien oder in größeren italienischen Lebensmittelgeschäften.
Parmigiano Reggiano wird fein gerieben und erst beim Füllen auf die heißen Crescentine verteilt.
Die Füllung wird milder und weniger würzig, da die typische Würzung und das Aroma des Lardo fehlen.
Das ungesalzene Schweineschmalz wie den Lardo sehr fein würfeln und mit Knoblauch und Rosmarin vermengen. Bei Bedarf erst am Ende vorsichtig abschmecken.
Die erste Gehzeit abwarten, bis der Teig deutlich aufgegangen ist, und auch die geformten Scheiben 45 Minuten ruhen lassen.
Die Scheiben vor dem Backen länger ruhen lassen, sofern sie noch nicht in der Pfanne sind.
Bei mittlerer Hitze backen und die Hitze bei zu schneller Bräunung reduzieren.
Die Hitze sofort reduzieren und die Fladen bei geringerer Temperatur fertig backen.
Die Arbeitsfläche nur leicht bemehlen und die Fladen direkt nach dem Backen füllen.
Die Fladen noch warm mit der Cunza füllen und sofort servieren.
Häufig gefragt
Im Ausgangstext werden Crescentine modenesi beschrieben; außerhalb der Provinz Modena werden sie häufig Tigelle genannt. Für die Hauszubereitung wird hier eine schwere beschichtete Pfanne als Alternative zur Tigelliera verwendet.
Ja. Eine schwere beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze gut vorheizen und nicht einfetten. Die Fladen auf beiden Seiten jeweils etwa 4 bis 5 Minuten backen und einmal wenden.
Ungesalzenes Schweineschmalz kann in gleicher Menge verwendet werden. Die Cunza schmeckt dann milder und weniger würzig.
Die heißen Fladen waagerecht aufschneiden, mit Cunza und Parmigiano Reggiano füllen und sofort servieren.
Aus unserer Küche
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