Mehl schrittweise einarbeiten
Das Mehl nach und nach zugeben, weil die benötigte Menge von der Feuchtigkeit der Kartoffeln abhängen kann.
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Passwort vergessen?Herzhafte Kartoffel-Fritti
Herzhafte Kartoffel-Chifeletti aus Triest: Kartoffelteig aus mehligkochenden Kartoffeln, Mehl, Butter und Eiern wird zu Halbmondformen geformt und goldbraun frittiert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die kleinen Kartoffel-Halbmonde gehören zur triestinischen Küche in Friaul-Julisch Venetien. Ihr Teig erinnert an Gnocchi, wird jedoch zu länglichen Stücken geformt, zu Halbmonden gebogen und in heißem Öl frittiert. Außen werden die Chifeletti knusprig, während sie innen weich und herzhaft bleiben.
Außen goldbraun und knusprig, innen weich und zart. Butter, Muskatnuss und die abschließende Prise Salz verleihen den Chifeletti ein herzhaft-würziges Aroma.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in einem Topf mit reichlich Wasser 35 bis 40 Minuten gar kochen, bis sie sich leicht einstechen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht einstechen.
Die Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm pellen. Durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken und anschließend vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelmasse ist vollständig abgekühlt, bevor die übrigen Teigzutaten dazukommen.
Butter, Eier, Muskatnuss und 8 g Salz zu den abgekühlten Kartoffeln geben. Das Mehl nach und nach einarbeiten und alles rasch zu einem glatten, formbaren Teig verkneten. Nicht länger als nötig kneten, damit der Teig nicht zäh wird.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und formbar, ohne unnötig lange geknetet zu sein.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu fingerdicken Rollen formen. Die Rollen in etwa 12 cm lange Stücke schneiden und jedes Stück zu einem Halbmond biegen. Die Enden leicht andrücken.
Daran erkennst du es: Die Enden der Halbmonde halten zusammen und die Stücke sind gleichmäßig geformt.
Das Sonnenblumenöl in einem hohen, breiten Topf auf 170 °C erhitzen. Einen kleinen Teigrest hineingeben: Er soll sofort leicht sprudeln, aber nicht dunkel werden.
Daran erkennst du es: Ein kleiner Teigrest sprudelt sofort leicht, ohne schnell dunkel zu werden.
Wichtig: Vorsichtig mit heißem Öl arbeiten und kein Wasser in das Öl gelangen lassen.
Die Chifeletti portionsweise in das heiße Öl geben. Unter vorsichtigem Wenden 3 bis 4 Minuten frittieren, bis sie rundum goldbraun sind. Den Topf nicht überfüllen, damit die Temperatur des Öls möglichst stabil bleibt.
Daran erkennst du es: Die Chifeletti sind rundum goldbraun.
Wichtig: Die Chifeletti vorsichtig ins Öl geben, damit es nicht spritzt.
Die Chifeletti mit einer Schaumkelle herausheben, kurz abtropfen lassen und auf Küchenpapier legen. Noch heiß mit dem restlichen Salz bestreuen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist knusprig und das überschüssige Öl ist kurz abgetropft.
Gut zu wissen
Das Mehl nach und nach zugeben, weil die benötigte Menge von der Feuchtigkeit der Kartoffeln abhängen kann.
Mehligkochende Kartoffeln ergeben eine trockene, stärkehaltige Masse, die sich gut zu einem formbaren Teig verarbeiten lässt.
Das Salz für den Teig und das Salz zum Bestreuen sind eigene Zutaten mit unterschiedlichen Zeitpunkten und Funktionen.
Die Chifeletti werden etwas weniger buttrig, bleiben aber formbar und herzhaft.
Die weiche Butter im gleichen Mengenverhältnis durch weiche pflanzliche Margarine ersetzen.
Die Teigkonsistenz bleibt ähnlich, kann aber je nach Mehl etwas variieren.
Das Mehl ebenfalls nach und nach einarbeiten und die endgültige Teigkonsistenz beobachten.
Der Geschmack bleibt mild; die Frittierfunktion bleibt erhalten.
Das Rapsöl auf dieselbe Weise auf 170 °C erhitzen und portionsweise frittieren.
Die gepressten Kartoffeln vollständig abkühlen lassen, bevor der Teig angesetzt wird.
Etwas zusätzliches Mehl kann helfen, verändert aber die Zartheit des Teigs. Den Teig danach nur kurz bearbeiten.
Das Mehl rasch einarbeiten und nur bis zu einer glatten, formbaren Konsistenz kneten.
Den Teig nicht weiter auskneten; die geformten Stücke möglichst bald frittieren.
Das Öl auf 170 °C bringen und die Chifeletti portionsweise frittieren.
Die nächste Portion erst hineingeben, wenn das Öl wieder ausreichend heiß ist.
Den Teigrest als einfache Garprobe verwenden und die Temperatur möglichst bei 170 °C halten.
Die Hitze reduzieren und die nächste Portion erst bei stabiler Temperatur frittieren.
Eine herzhafte Variante mit fein gehackten frischen Kräutern im Kartoffelteig.
Eine mildere Variante, bei der die Muskatnuss weggelassen wird.
Das Einfrieren ist im Ausgangsrezept nicht beschrieben.
Häufig gefragt
Die Halbmondform ist ein prägendes Merkmal der Chifeletti und gibt den frittierten Kartoffelstücken ihre typische Gestalt.
Mehligkochende Kartoffeln eignen sich am besten, weil sie eine trockene, stärkehaltige Grundlage für den formbaren Teig ergeben.
Ein kleiner Teigrest soll im Öl sofort leicht sprudeln, aber nicht schnell dunkel werden.
Wenn der Topf nicht überfüllt wird, bleibt die Öltemperatur stabiler und die Chifeletti können rundum knusprig und gleichmäßig goldbraun werden.
Aus unserer Küche
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