Anislikör
Anislikör gibt dem Teig sein charakteristisches würziges Anisaroma. Er ist meist in gut sortierten Spirituosenabteilungen, italienischen Feinkostläden oder größeren Supermärkten erhältlich.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Warme Frittelle aus der Romagna
Kleine, ungefüllte Castagnole aus der Romagna mit weichem Anisteig, Zitronenabrieb und goldbrauner Hülle. Die 32 Kugeln werden frittiert, noch warm abgetropft und in Zucker gewälzt.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Castagnole sind kleine, runde Frittelle aus der Romagna: außen goldbraun, innen weich und fein nach Anis und Zitrone duftend. Diese einfache, ungefüllte Variante verbindet Weizenmehl, Eier, Zucker, Schweineschmalz und Anislikör und passt besonders gut zur Karnevalszeit. Nach einer kurzen Ruhezeit im Kühlschrank lassen sich die Teigkugeln leicht formen und frisch warm servieren.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und locker. Anis und Zitrone prägen den Duft, während die warme Zuckerschicht für eine feine Süße sorgt.
Schritt für Schritt
Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Zitronenabrieb in einer großen Schüssel mischen.
Eier, weiches Schweineschmalz und Anislikör hinzufügen. Alles zunächst mit einem Kochlöffel, anschließend mit den Händen 6–8 Minuten zu einem glatten, weichen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und weich.
Den Teig abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dadurch lässt er sich leichter portionieren und rollen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gut gekühlt und lässt sich portionieren.
Den Teig in 32 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zwischen den Handflächen zu einer glatten Kugel rollen.
Daran erkennst du es: Alle Kugeln sind möglichst gleich groß und glatt.
Das Erdnussöl in einem hohen Topf auf 170–175 °C erhitzen. Nur wenige Kugeln auf einmal hineingeben, damit die Temperatur nicht zu stark sinkt.
Daran erkennst du es: Das Öl hat 170–175 °C erreicht.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben und kein Wasser in den Topf gelangen lassen.
Die Castagnole unter vorsichtigem Wenden 3–4 Minuten goldbraun frittieren. Sie sollen außen gleichmäßig Farbe annehmen und innen vollständig durchgaren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig goldbraun und das Innere vollständig durchgegart.
Wichtig: Beim Wenden und Herausheben vorsichtig arbeiten, um Spritzer mit heißem Öl zu vermeiden.
Die Castagnole mit einer Schaumkelle herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm im Zucker wälzen und frisch servieren.
Daran erkennst du es: Die Castagnole sind abgetropft und gleichmäßig mit Zucker überzogen.
Wichtig: Vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, da das Innere sehr heiß sein kann.
Gut zu wissen
Anislikör gibt dem Teig sein charakteristisches würziges Anisaroma. Er ist meist in gut sortierten Spirituosenabteilungen, italienischen Feinkostläden oder größeren Supermärkten erhältlich.
Der Anisgeschmack wird etwas kräftiger und weniger süß.
Den Anislikör durch trockenen Anisbrand ersetzen. Die übrige Rezeptur unverändert zubereiten.
Nur wenige Kugeln pro Durchgang frittieren und das Öl wieder auf 170–175 °C kommen lassen.
Die nächste Charge erst einlegen, wenn die Öltemperatur wieder im angegebenen Bereich liegt.
Den Teig in 32 möglichst gleich große Stücke teilen und gleichmäßig rund rollen.
Die Frittiertemperatur im Bereich von 170–175 °C halten und die Kugeln vorsichtig wenden.
Die Hitze reduzieren und die restlichen Kugeln erst bei stabiler Temperatur frittieren.
Keine belastbare Einfrier- und Auftauanleitung ist in der Rezeptgrundlage angegeben.
Häufig gefragt
Du kannst trockenen Anisbrand verwenden. Der Anisgeschmack wird dadurch etwas kräftiger und weniger süß.
Damit die Öltemperatur beim Einlegen nicht zu stark sinkt und die Castagnole außen gleichmäßig bräunen sowie innen vollständig durchgaren.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
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