Bezugsquelle
Dünne Scheiben Pferdefleisch sind am ehesten in einer Pferdemetzgerei oder gut sortierten Metzgerei erhältlich; häufig ist eine Vorbestellung nötig.
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Passwort vergessen?Apulische Fleisch-Involtini
Gefüllte, fest verschlossene Scheiben Pferdefleisch werden mit Pecorino, Knoblauch und Petersilie gefüllt, angebraten und langsam in kräftigem Tomatensugo geschmort.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Braciole di cavallo al sugo sind gefüllte Fleisch-Involtini aus Apulien. Dünne Scheiben Pferdefleisch werden mit Pecorino, Knoblauch, Petersilie, Pfeffer und Salz gefüllt, fest verschlossen und anschließend langsam in Tomatensugo geschmort. Serviert werden die zarten Rollen mit reichlich Sugo und geröstetem Bauernbrot.
Die Braciole werden weich und saftig, mit einer würzigen Pecorino-Kräuter-Füllung im Inneren. Der lange geschmorte Sugo schmeckt intensiv tomatig und leicht süßlich, während geröstetes Bauernbrot für knusprigen Kontrast sorgt.
Schritt für Schritt
Die Fleischscheiben zwischen zwei Bögen Backpapier vorsichtig flach klopfen, bis sie etwa 2–3 mm dünn sind. Sehr feste Sehnen oder dicke Fettränder entfernen, ohne die Scheiben zu zerreißen.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind gleichmäßig dünn und bleiben intakt.
Petersilie fein hacken und den Knoblauch sehr fein schneiden. Jede Fleischscheibe mit etwas Knoblauch, Petersilie, Pecorino, Pfeffer und einem Teil der 4 g Salz bestreuen. Die Füllung vor allem in der Mitte und am schmaleren Ende verteilen.
Die Seitenränder der Fleischscheiben nach innen schlagen. Anschließend jede Scheibe vom schmalen Ende her eng aufrollen. Die Braciole mit je einem Zahnstocher verschließen, damit die Füllung beim Anbraten im Inneren bleibt.
Daran erkennst du es: Die Rollen sind kompakt und die Füllung ist vollständig eingeschlossen.
Wichtig: Die Zahnstocher werden vor dem Servieren vollständig entfernt.
Die Zwiebel fein würfeln. Das Olivenöl in einem großen schweren Topf erhitzen und die Zwiebel bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 8 Minuten weich dünsten. 50 ml Wasser hinzufügen und weitere 2 Minuten langsam einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich, aber nicht dunkel gebräunt.
Die Hitze erhöhen und die Braciole mit den Lorbeerblättern in den Topf legen. Die Rollen rundherum 5–6 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Mit dem Weißwein ablöschen und etwa 3 Minuten offen kochen lassen, bis der Alkoholgeruch verflogen ist.
Daran erkennst du es: Die Rollen sind rundherum leicht gebräunt und der Alkoholgeruch des Weins ist deutlich verflogen.
Passierte Tomaten, die zerdrückten geschälten Tomaten und die restlichen 100 ml Wasser einrühren. Den Sugo einmal aufkochen lassen, dann die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist vollständig vermischt und einmal aufgekocht.
Den Topf mit dem Deckel schließen und die Braciole etwa 4½ Stunden sehr sanft schmoren lassen. Die Rollen etwa alle 45 Minuten vorsichtig wenden. Der Sugo soll deutlich eingekocht sein und das Fleisch so zart werden, dass es sich leicht mit einer Gabel teilen lässt.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist deutlich eingekocht und das Fleisch lässt sich leicht mit einer Gabel teilen.
Gegen Ende der Garzeit den Sugo abschmecken. Falls die Tomaten bereits kräftig gewürzt sind, mit dem verbleibenden Salz nur vorsichtig nachjustieren. Die Lorbeerblätter entfernen und die Zahnstocher vor dem Servieren herausziehen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist ausgewogen gewürzt und enthält keine Lorbeerblätter oder Zahnstocher mehr.
Wichtig: Alle Zahnstocher und Lorbeerblätter vor dem Servieren vollständig entfernen.
Das Bauernbrot auf ein Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze 8–10 Minuten rösten. Die Braciole mit reichlich Sugo und dem gerösteten Brot servieren.
Daran erkennst du es: Das Brot ist an den Rändern knusprig und leicht gebräunt.
Wichtig: Das Backblech und das Brot vorsichtig aus dem heißen Ofen nehmen.
Gut zu wissen
Dünne Scheiben Pferdefleisch sind am ehesten in einer Pferdemetzgerei oder gut sortierten Metzgerei erhältlich; häufig ist eine Vorbestellung nötig.
Der Pecorino wird fein gerieben und zusammen mit Knoblauch, Petersilie, Pfeffer und Salz direkt auf die Fleischscheiben gestreut.
Geröstetes Bauernbrot nimmt den kräftigen Tomatensugo auf und gehört zur vorgesehenen Servierweise.
Das Fleisch schmeckt milder und kann schneller zart werden als Pferdefleisch.
Die Kalbfleischscheiben wie beschrieben füllen, rollen und anbraten. Die Schmordauer nach der tatsächlichen Zartheit des Fleisches richten, statt die 4½ Stunden starr einzuhalten.
Die Füllung vor allem in der Mitte verteilen, die Seitenränder einschlagen und jede Rolle mit einem Zahnstocher verschließen.
Ausgetretene Füllung im Sugo belassen und die Rollen vorsichtig weitergaren; vor dem Servieren die Zahnstocher entfernen.
Nach dem Aufkochen die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren und den Topf geschlossen halten.
Die Braciole vorsichtig in einen sauberen Topf umsetzen, ohne den angebrannten Bodensatz unterzurühren, und mit etwas Wasser weitergaren.
Den Sugo erst gegen Ende probieren und nur vorsichtig nachjustieren, da Pecorino und Tomaten bereits Würze beitragen.
Mit etwas Wasser und zusätzlichem ungesalzenem Tomatenanteil ausgleichen, falls vorhanden, und den Sugo kurz weiter einkochen lassen.
Die Textgrundlage enthält keine validierten Angaben zum Einfrieren.
Häufig gefragt
Ja. Dünne Kalbfleischscheiben eignen sich als Alternative. Sie schmecken milder und können schneller zart werden; die Garzeit sollte sich deshalb nach der tatsächlichen Zartheit richten.
Die Zahnstocher nach dem Schmoren und vor dem Servieren vollständig aus den Braciole ziehen.
Aus unserer Küche
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