Reife Aprikosen
Reife, aromatische Aprikosen liefern ausreichend Fruchtaroma und eine weichere Struktur nach dem Einkochen. Das Fruchtfleisch nach dem Entsteinen abwiegen.
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Leuchtend goldene Aprikosenkonfitüre aus reifen Aprikosen, Zucker und Zitronensaft – eingekocht, bis sie streichfähig bleibt.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Reife Aprikosen, Zucker und Zitronensaft werden zunächst mazeriert und anschließend offen zu einer samtigen, aromatischen Confettura eingekocht. Die fertige Aprikosenkonfitüre schmeckt auf geröstetem Brot ebenso gut wie als Füllung für eine Crostata.
Leuchtend goldgelb, fruchtig und intensiv nach reifen Aprikosen duftend. Die Konsistenz ist samtig und streichfähig, mit je nach Stückelung kleinen weichen Fruchtstückchen; der Geschmack verbindet konzentrierte Süße mit einer frischen Zitronennote.
Schritt für Schritt
Aprikosen gründlich waschen, trocken tupfen, halbieren und entsteinen. Das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden und etwa 1 kg abwiegen.
Aprikosenstücke, Zucker und Zitronensaft in einer großen Schüssel oder einem großen Topf vermengen. Abdecken und 3–4 Stunden kühl ruhen lassen; dabei ein- bis zweimal umrühren. Während dieser Zeit ziehen die Früchte Saft und der Zucker löst sich zunehmend auf.
Daran erkennst du es: Die Aprikosen sind saftig und die Zuckerkristalle weitgehend aufgelöst.
Für das Abfüllen vier kleine Gläser und passende neue Deckel vollständig mit Wasser bedecken und 10 Minuten sprudelnd kochen. Mit einer sauberen Zange herausheben, auf einem sauberen Tuch abtropfen lassen und warm halten.
Daran erkennst du es: Gläser und Deckel sind vollständig erhitzt und bis zum Befüllen sauber bereitgestellt.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit sprudelndem Wasser und heißen Gläsern.
Die Aprikosenmischung in den breiten Topf geben und unter Rühren langsam zum Kochen bringen. Bei mittlerer bis niedriger Hitze 30–40 Minuten offen einkochen lassen. Häufig umrühren, damit nichts ansetzt, und entstehenden Schaum abnehmen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist sichtbar eingedickt, blubbert schwerer und läuft nicht mehr wässrig vom Löffel.
Wichtig: Die heiße Fruchtmasse kann spritzen; langsam rühren und den Topf nicht unbeaufsichtigt lassen.
Nach etwa 30 Minuten einen kleinen Klecks auf einen kalten Teller geben und den Teller leicht neigen. Die Confettura ist fertig, wenn sie langsam läuft und streichfähig bleibt. Falls du ein Thermometer verwendest, liegt der Endpunkt meist bei etwa 105 °C.
Daran erkennst du es: Der Klecks läuft langsam und bleibt streichfähig, statt dünn über den Teller zu fließen.
Die heiße Confettura sofort in die warmen Gläser füllen und dabei etwa 1 cm Abstand zum Rand lassen. Glasränder sorgfältig sauber wischen, Deckel auflegen und fest verschließen.
Daran erkennst du es: Die Gläser sind gleichmäßig befüllt, die Ränder sauber und die Deckel fest verschlossen.
Wichtig: Vorsicht beim Einfüllen der heißen Confettura und beim Verschließen der warmen Gläser.
Die Gläser vollständig abkühlen lassen und beschriften. Für eine längere Aufbewahrung ausschließlich ein geprüftes Verfahren für häusliche Fruchtkonserven verwenden; nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren. Die Confettura auf geröstetem Brot genießen oder für eine Crostata verwenden.
Daran erkennst du es: Die Gläser sind vollständig abgekühlt und beschriftet.
Gut zu wissen
Reife, aromatische Aprikosen liefern ausreichend Fruchtaroma und eine weichere Struktur nach dem Einkochen. Das Fruchtfleisch nach dem Entsteinen abwiegen.
Der Zitronensaft ergänzt die Süße durch Säure und hält das Aroma der Aprikosen klar und fruchtig.
Die Confettura im breiten Topf einkochen und die Gelierprobe auf einem kalten Teller durchführen.
Die Confettura erneut offen erhitzen und portionsweise weiter einkochen, bis die Gelierprobe passt.
Ab etwa 30 Minuten regelmäßig prüfen und den Topf vom Herd nehmen, sobald die Confettura langsam läuft und streichfähig bleibt.
Die Confettura vorsichtig erwärmen und mit wenig Wasser oder zusätzlichem Zitronensaft lockern; anschließend die Konsistenz erneut prüfen.
Bei mittlerer bis niedriger Hitze einkochen und den Topfboden häufig mit dem Rührlöffel lösen.
Nicht am Boden haftende Confettura vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und dort weiterkochen.
Etwa 1 cm Abstand zum Rand lassen und den Rand vor dem Auflegen des Deckels sorgfältig sauber wischen.
Im Ausgangstext ist kein geprüftes Einfrierverfahren für diese Confettura angegeben.
Häufig gefragt
Die 1,2 kg beziehen sich auf ganze Aprikosen. Nach dem Halbieren und Entsteinen bleiben ungefähr 1 kg Fruchtfleisch für die Confettura übrig.
Einen kleinen Klecks auf einen kalten Teller geben und den Teller leicht neigen. Die Confettura ist fertig, wenn sie langsam läuft und streichfähig bleibt. Optional kann der Endpunkt bei etwa 105 °C liegen.
Für eine längere Aufbewahrung ausschließlich ein geprüftes Verfahren für häusliche Fruchtkonserven verwenden. Nach dem Öffnen die Confettura im Kühlschrank aufbewahren.
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