Getrocknete Tomaten vorbereiten
Die Tomaten werden vor dem Hacken eingeweicht. Das Einweichwasser nicht vollständig verwerfen, da 50 ml davon in die Sauce kommen.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Kräftige sardische Sauce aus Alghero mit getrockneten Tomaten, Knoblauch, Tomatenmark, Chili und Weißweinessig.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Agliata algherese ist eine konzentrierte, würzig-säuerliche Sauce aus Sardinien. Getrocknete Tomaten, Knoblauch, Tomatenmark, Chili und Weißweinessig werden langsam eingekocht, bis eine dicke Sauce mit feinen Tomatenstückchen entsteht. Sie passt besonders gut zu Fisch, gekochtem Oktopus, geröstetem Brot und gegrilltem Gemüse.
Dunkelrote, dickflüssige Sauce mit sichtbaren feinen Tomatenstückchen; intensiv tomatig, knoblauch-würzig, leicht scharf und deutlich säuerlich.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Tomaten mit dem heißen Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. 50 ml des Einweichwassers auffangen, die Tomaten abtropfen lassen und fein hacken.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind weicher und lassen sich fein hacken.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit heißem Wasser.
Das Olivenöl in einem schweren Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch und Chili 2 bis 3 Minuten sanft anschwitzen, ohne sie dunkel werden zu lassen.
Daran erkennst du es: Knoblauch und Chili duften aromatisch, bleiben aber hell und werden nicht dunkel.
Die gehackten getrockneten Tomaten und das Tomatenmark einrühren und 2 Minuten mitrösten. Dabei stetig rühren, damit das Tomatenmark nicht am Topfboden anbrennt.
Daran erkennst du es: Das Tomatenmark ist gleichmäßig mit dem Öl und den Aromaten verbunden, ohne dunkle oder angebrannte Stellen.
Passierte Tomaten, Weißweinessig, Salz und die aufgefangenen 50 ml Einweichwasser hinzufügen. Alles gründlich verrühren und langsam zum Köcheln bringen.
Daran erkennst du es: Die Sauce beginnt sanft zu köcheln und ist gleichmäßig verrührt.
Wichtig: Beim Zugeben der Flüssigkeit vorsichtig arbeiten, da heißes Öl spritzen kann.
Die Sauce ohne Deckel 60 bis 75 Minuten bei sehr niedriger Hitze einkochen lassen. Gelegentlich umrühren, bis sie deutlich dicker und konzentriert ist. Die getrockneten Tomaten dürfen als feine Stückchen sichtbar bleiben.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist deutlich dicker und konzentriert; beim Umrühren bleibt kurz eine Spur am Topfboden sichtbar.
Wichtig: Die Sauce kann beim Köcheln spritzen; beim Umrühren vorsichtig vorgehen.
Den Topf vom Herd nehmen und die Agliata etwa 30 Minuten abkühlen lassen. Vor dem Servieren noch einmal umrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist abgekühlt und lässt sich gleichmäßig umrühren.
Gut zu wissen
Die Tomaten werden vor dem Hacken eingeweicht. Das Einweichwasser nicht vollständig verwerfen, da 50 ml davon in die Sauce kommen.
Die Rezeptgrundlage sieht 8 g Salz als dosierte Zutat vor. Diese Menge wird in Schritt 4 eingerührt und nicht mit einer zusätzlichen Abschmeckmenge vermischt.
Die Sauce bleibt säuerlich, wirkt aber etwas fruchtiger und weniger weinartig.
Den Weißweinessig im gleichen Volumen durch milden Apfelessig ersetzen.
Die Schärfe lässt sich leichter dosieren; frische, grüne Aromen fallen weg.
Die Chiliflocken zunächst sparsam zugeben und die Schärfe vor dem Einkochen prüfen.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze arbeiten und nur 2 bis 3 Minuten sanft anschwitzen.
Falls nur leichte Bräunung entstanden ist, sofort mit den weiteren Zutaten ablöschen; bei deutlich verbranntem Knoblauch die Aromaten besser entfernen und neu ansetzen.
Die Sauce 60 bis 75 Minuten offen einkochen und die Konsistenz gegen Ende prüfen.
Die Sauce bei sehr niedriger Hitze weiter einkochen, bis sie deutlich dicker ist.
Das Tomatenmark nur 2 Minuten mitrösten und dabei stetig rühren.
Nicht am Topfboden kratzen; die nicht angebrannte Masse in einen sauberen Topf umfüllen und dort fortfahren.
Die Rezeptgrundlage enthält keine belastbare Angabe zur Gefrierqualität oder geeigneten Auftaumethode.
Häufig gefragt
Das Rezept ergibt etwa 700 ml und reicht als Würzsauce für ungefähr 6 bis 8 Portionen.
Sie passt zu gebratenem, gedämpftem oder gekochtem Fisch, gekochtem Oktopus, geröstetem Brot und gegrilltem Gemüse.
Nein. Die Rezeptgrundlage beschreibt sie als eigenständige Sauce und nicht als vollständiges Pastagericht mit zweiter Hauptkomponente.
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