Kategorie: Gerichte & Spezialitäten

Thüringer Klöße

Thüringer Klöße sind Kartoffelklöße der thüringischen Küche, deren Masse je nach Region aus unterschiedlichen Anteilen roher und gekochter Kartoffeln besteht. Häufig enthalten sie geröstete Brotwürfel und werden als Beilage zu herzhaften Gerichten serviert.

Bedeutung und Verwendung

Die Bezeichnung steht für eine regionale Gruppe von Kartoffelklößen und nicht für ein überall identisches Rezept. Typisch ist die Verbindung von geriebenen rohen Kartoffeln mit gekochten Kartoffeln; das genaue Verhältnis unterscheidet sich regional. In vielen Zubereitungen werden geröstete Brotwürfel in die Mitte eingeschlossen. Thüringer Klöße werden vor allem als Beilage zu Braten, Geflügel, Wild oder kräftigen Saucen gereicht und gehören traditionell zur Sonntags- und Festtagsküche. Regionale Namen wie Knölla, Hütes, Hebes oder Kließ können auf örtliche Formen und Sprachgewohnheiten verweisen.

Herkunft

Thüringer Klöße sind eine regionale Spezialität aus Thüringen. Die Kartoffelklöße entwickelten sich als eigenständige Speise im Zusammenhang mit der verbreiteten Kartoffelküche Thüringens.

Varianten und Abgrenzung

  • Je nach Region werden unterschiedliche Anteile roher und gekochter Kartoffeln verwendet.
  • Kloß und Knödel sind regional unterschiedlich gebrauchte Bezeichnungen; in Thüringen wird für reine Kartoffelprodukte traditionell Kloß bevorzugt.
  • Grüne Klöße oder Griene Kließ können sich durch die unveränderte, grünlich verfärbende Kartoffelmasse unterscheiden.