Kategorie: Gerichte & Spezialitäten

Stippgrütze

Stippgrütze ist eine regionale westfälische Spezialität aus gekochter Gerstengrütze, Fleischbestandteilen, Fett und Gewürzen. Die krümelig-breiige Masse wird meist erhitzt und häufig zu Brot serviert.

Bedeutung und Verwendung

Für Stippgrütze werden Gerstengrütze und Fleischbestandteile, regional auch Innereien, in Brühe gegart und anschließend zerkleinert. Fett und Gewürze prägen Geschmack und Konsistenz. Nach dem Abkühlen kann die Masse fest werden; zum Servieren wird sie üblicherweise wieder in der Pfanne erwärmt. In westfälischen Regionen gehört sie zur traditionellen Haus- und Wurstküche und wird oft mit kräftigem Roggen- oder Schwarzbrot gegessen. Die Zusammensetzung ist nicht vollständig einheitlich und hängt von der jeweiligen Region und Metzgerei ab.

Herkunft

Stippgrütze ist als regionale Spezialität der westfälischen, besonders der ostwestfälischen Küche belegt. Die Bezeichnung und Zusammensetzung können regional unterschiedlich verwendet werden.

Varianten und Abgrenzung

  • Wurstebrei wird in Teilen Westfalens als Bezeichnung für eine verwandte oder gleiche Spezialität verwendet, ist regional jedoch nicht völlig deckungsgleich.
  • Neben Gerstengrütze können je nach Rezept verschiedene Fleischstücke, Innereien, Speck oder Schmalz enthalten sein.