Kategorie: Zutaten & Lebensmittel

Rinderkeule

Die Rinderkeule ist der große Fleischbereich am Hinterbein des Rinds. Je nach Zerlegung umfasst sie mehrere Teilstücke wie Ober- und Unterschale, Nuss, Hüfte oder weitere angrenzende Partien. Die genaue Zusammensetzung hängt vom regionalen Zuschnitt und vom Verwendungszweck ab.

Bedeutung und Verwendung

Rinderkeule ist eine Sammelbezeichnung für den hinteren, fleischreichen Bereich des Rinderkörpers. Sie wird nicht überall in identischer Weise zerlegt; im deutschen Zuschnitt werden unter anderem Oberschale, Unterschale, Nuss beziehungsweise Kugel und Schwanzstück unterschieden. Das Fleisch ist im Vergleich zu stark marmorierten Rückenstücken meist magerer und kann je nach Muskel unterschiedlich zart sein. Geeignete Zubereitungen reichen deshalb von Braten und Schmoren bis zu Rouladen, Gulasch oder ausgewählten Kurzbratstücken. Eine konkrete Gartechnik lässt sich erst nach Bestimmung des einzelnen Teilstücks zuverlässig ableiten.

Varianten und Abgrenzung

  • Rinderkeule ist eine Sammelbezeichnung und kein einzelner Muskel.
  • Die Einteilung und Benennung der Teilstücke unterscheidet sich zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem internationalen Fleischhandel.
  • Rinderkeule darf nicht pauschal mit Rinderhüfte, Tafelspitz oder einem bestimmten Steakzuschnitt gleichgesetzt werden.