Kategorie: Zutaten & Lebensmittel
Pitina
Pitina ist eine traditionell halbkugelförmige, geräucherte Fleischspezialität aus den Tälern nördlich von Pordenone im Friaul. Das fein zerkleinerte Fleisch wird gewürzt, mit Maismehl umhüllt und gereift; heute gehört auch Schweinefett zur üblichen Zusammensetzung.
Bedeutung und Verwendung
Für Pitina werden je nach geschützter Ausführung magere Anteile von Schaf, Ziege oder Wild mit Salz, Knoblauch und schwarzem Pfeffer vermischt. Die Masse wird zu kleinen Kugeln geformt, in Maismehl gewälzt, geräuchert und mindestens mehrere Wochen gereift. Pitina kann dünn aufgeschnitten kalt gegessen oder erwärmt und mit Polenta, Suppen oder anderen regionalen Gerichten kombiniert werden. Die Bezeichnung steht insbesondere für die im westlichen Friaul hergestellte Spezialität mit geschützter geografischer Herkunft.
Herkunft
Pitina stammt aus den Tälern nördlich von Pordenone in der Region Friaul-Julisch Venetien. Die Spezialität entstand als traditionelle Methode zur Haltbarmachung von Fleisch in einer ländlich geprägten Bergregion.
Varianten und Abgrenzung
- Peta und petuccia gelten als verwandte regionale Formen, die sich unter anderem durch Größe oder verwendete Kräuter unterscheiden können.
- Pitina wird nicht in eine Wursthülle gefüllt, sondern typischerweise mit Maismehl ummantelt.
- Die geschützte Bezeichnung Pitina IGP ist an ein festgelegtes Herkunftsgebiet und eine definierte Herstellung gebunden.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.

