Kategorie: Gerichte & Spezialitäten
Förtchen
Förtchen sind eine traditionelle Mehlspeise aus Schleswig-Holstein. Der meist gelockerte Teig wird in einer speziellen Pfanne mit mehreren runden Vertiefungen portionsweise gebacken. Je nach regionaler und familiärer Ausprägung können Förtchen ungefüllt bleiben oder eine Füllung erhalten.
Bedeutung und Verwendung
Im kulinarischen Sprachgebrauch bezeichnet Förtchen ein kleines, rund gebackenes Gebäck aus Hefeteig. Typisch ist die Zubereitung in einer Förtchenpfanne, wodurch einzelne kugelartige oder leicht abgeflachte Portionen entstehen. Das Gebäck wird besonders mit der schleswig-holsteinischen Küche verbunden und wurde traditionell unter anderem zu Weihnachten und Silvester gegessen. Die konkrete Teigführung, Form und Füllung kann regional oder innerhalb von Familienrezepten variieren. Förtchen sind nicht mit Futtjes gleichzusetzen: Futtjes werden eher dem nordfriesischen Fettgebäck zugeordnet.
Herkunft
Förtchen gehören zur traditionellen Küche Schleswig-Holsteins, insbesondere Holsteins. Die Bezeichnung und das Gebäck sind regional überliefert; eine weitergehende Etymologie wird hier nicht behauptet.
Varianten und Abgrenzung
- Förtchen werden in einer speziellen Pfanne mit mehreren Vertiefungen gebacken, nicht als flacher Pfannkuchen.
- Je nach Rezept können sie gefüllt oder ungefüllt zubereitet werden.
- Futtjes sind ein verwandtes norddeutsches Gebäck, gelten jedoch als eigenständige regionale Spezialität.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.

