Mostarda mantovana
Die fruchtig-scharfe Mostarda wird abgetropft und sehr fein gehackt. Sie liefert die charakteristische süß-würzige Komponente der Füllung.
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Passwort vergessen?Gefüllte Pasta, Lombardei
Handgeformte gefüllte Pasta mit weichem Ofenkürbis, Amaretti, Mostarda mantovana und Grana Padano, serviert mit Salbeibutter und weiterem Käse.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tortelli di zucca mantovani verbinden süßen Ofenkürbis mit der würzigen Fruchtigkeit von Mostarda, der mandeligen Note harter Amaretti und der herzhaften Tiefe von Grana Padano. Der dünne Eierteig wird um die formbare Füllung gelegt, rechteckig verschlossen und anschließend portionsweise gegart. Das Rezept ergibt etwa 36 Tortelli für 4 Portionen.
Die Tortelli haben einen zarten, elastischen Teig und eine weiche, cremige Füllung. Der Geschmack reicht von süßem Kürbis und Mandel über fruchtig-würzige Mostarda bis zu salzig-würzigem Käse; Salbeibutter bringt warme Kräuteraromen und einen glänzenden Überzug.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Kürbis halbieren, Kerne und faseriges Inneres entfernen, in Spalten schneiden und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 30 bis 35 Minuten backen, bis das Fruchtfleisch weich ist. Kurz abkühlen lassen, das Fruchtfleisch aus der Schale lösen und fein zerdrücken.
Daran erkennst du es: Das Fruchtfleisch lässt sich leicht einstechen und aus der Schale lösen.
Wichtig: Blech und Kürbis vor dem Herauslösen kurz abkühlen lassen.
Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde formen. Eier, Olivenöl und Salz hineingeben, zunächst mit einer Gabel und anschließend mit den Händen zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig abdecken und 45 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich ohne Risse zusammenfalten.
Die Amaretti fein zerbröseln und die Mostarda sehr fein hacken. Kürbispüree, Amaretti, Mostarda, 120 g Grana Padano, Eigelb, Paniermehl, Muskatnuss, Salz und Pfeffer gründlich vermengen. Die Füllung 15 Minuten ruhen lassen. Sie soll weich, aber formbar sein; falls sie noch zu feucht wirkt, esslöffelweise weiteres Paniermehl einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Füllung hält beim Abstechen ihre Form, ohne trocken zu wirken.
Den Teig in vier Stücke teilen. Jedes Stück mit einem Nudelholz oder einer Nudelmaschine dünn ausrollen, etwa 1 bis 1,5 mm stark. Die Teigbahnen in etwa 7 cm breite Streifen schneiden.
Daran erkennst du es: Die Teigbahnen sind dünn, gleichmäßig und lassen sich anheben, ohne zu reißen.
Auf jede Teigbahn im Abstand von etwa 4 cm jeweils einen gehäuften Teelöffel Füllung setzen. Die Teigbahn längs über die Füllung klappen, die Zwischenräume und Außenränder andrücken und dabei möglichst die Luft herausstreichen. Die einzelnen Tortelli mit einem Teigrad oder Messer rechteckig abtrennen und die Ränder nochmals fest verschließen.
Daran erkennst du es: Die Ränder haften rundum und es sind möglichst keine Luftblasen neben der Füllung eingeschlossen.
Wasser mit 30 g Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Gleichzeitig die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen, die Salbeiblätter zugeben und die Butter nur leicht aufschäumen lassen.
Daran erkennst du es: Die Butter ist geschmolzen und schäumt leicht, ohne dunkel zu werden.
Wichtig: Heiße Butter kann spritzen; die Pfanne nicht unbeaufsichtigt lassen.
Die Tortelli portionsweise in das siedende Salzwasser geben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch etwa 1 bis 2 Minuten garen. Mit einer Schaumkelle direkt in die Salbeibutter heben und vorsichtig schwenken. Bei Bedarf 2 bis 3 EL Kochwasser unterheben.
Daran erkennst du es: Die Tortelli steigen auf, der Teig ist gar und bleibt dennoch bissfest.
Wichtig: Die Tortelli vorsichtig aus dem kochenden Wasser heben, um Spritzer zu vermeiden.
Die Tortelli auf vorgewärmte Teller verteilen und mit den 60 g fein geriebenem Grana Padano bestreuen. Sofort mit der Salbeibutter servieren.
Daran erkennst du es: Die Tortelli sind heiß, glänzen leicht von der Salbeibutter und werden unmittelbar serviert.
Gut zu wissen
Die fruchtig-scharfe Mostarda wird abgetropft und sehr fein gehackt. Sie liefert die charakteristische süß-würzige Komponente der Füllung.
Harte Amaretti lassen sich fein zerbröseln und binden Feuchtigkeit besser als weiche Amaretti, die die Füllung feuchter machen können.
Das Backen konzentriert das Kürbisaroma und verhindert, dass zusätzliches Kochwasser in die Füllung gelangt.
Die Füllung wird weniger fruchtig und weniger komplex als mit Mostarda mantovana.
Apfelaufstrich und milden Senf gründlich verrühren und anstelle der Mostarda verwenden. Die Mischung ebenfalls fein und gleichmäßig in die Füllung einarbeiten.
Kürbis im Ofen garen, Mostarda gut abtropfen lassen und die Füllung vor dem Formen ruhen lassen.
Esslöffelweise weiteres Paniermehl einarbeiten, bis die Masse weich, aber formbar ist.
Füllung mit Abstand aufsetzen, Luft herausstreichen und die Ränder rundum fest andrücken.
Kleine Risse vor dem Garen mit einem dünnen Teigstück abdecken und gut andrücken.
Die Butter nur leicht aufschäumen lassen und die Pfanne bei mittlerer Hitze führen.
Bei deutlicher Bitterkeit eine neue Portion Butter mit frischem Salbei ansetzen.
Nach dem Aufsteigen nur noch etwa 1 bis 2 Minuten garen und vorsichtig mit der Schaumkelle umsetzen.
Beschädigte Tortelli aussortieren und die übrigen sofort in der Salbeibutter schwenken.
Wenn Mostarda mantovana nicht erhältlich ist, kann die dokumentierte Apfelaufstrich-Senf-Mischung verwendet werden.
Die Rezeptgrundlage nennt Delica oder Muskatkürbis als bevorzugte Sorten. Die Füllung bleibt bei gleicher Backmethode weich und aromatisch.
Für die Qualität ungegarter gefüllter Tortelli liegen in der Rezeptgrundlage keine belastbaren Einfrier- und Auftauangaben vor.
Häufig gefragt
Die dokumentierte Alternative sind 100 g süßer Apfelaufstrich mit ½ TL mildem Senf. Die Füllung wird dadurch weniger fruchtig und weniger komplex.
Harte Amaretti sind besser geeignet, weil sie sich fein zerbröseln und Feuchtigkeit binden. Weiche Amaretti können die Füllung feuchter machen.
Sie soll weich, aber formbar sein. Falls sie zu feucht wirkt, esslöffelweise weiteres Paniermehl einarbeiten.
Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch etwa 1 bis 2 Minuten garen und anschließend vorsichtig in die Salbeibutter heben.
Aus unserer Küche
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