Mehl Type 00
Fein gemahlenes Weizenmehl ergibt einen geschmeidigen Pastateig, der sich dünn ausrollen und sauber um das Garganelli-Brett rollen lässt.
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Passwort vergessen?Ofenpasta aus der Gegend um Imola
Garganelli al forno verbinden frisch geformte geriffelte Eierpasta aus Imola mit langsam geschmortem Fleischragù und Parmigiano-Reggiano. In der Auflaufform gebacken, entsteht eine saftige Pasta mit goldbrauner Käsekruste.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Garganelli sind geriffelte, handgerollte Eiernudeln aus Imola in der Emilia-Romagna. Für diese Ofenvariante werden die frischen Garganelli zunächst bissfest gekocht, mit kräftigem Ragù und Parmigiano vermengt und anschließend in der Form überbacken.
Herzhaftes, langsam geschmortes Ragù umhüllt die geriffelten Garganelli. Die Oberfläche wird goldbraun und leicht knusprig, während die Pasta darunter saftig, würzig und noch angenehm bissfest bleibt.
Schritt für Schritt
Mehl, Eier, 20 g Parmigiano-Reggiano, Muskatnuss und 2 g Salz zu einem festen Teig verkneten. Den Teig 8 bis 10 Minuten weiterkneten, bis er glatt und elastisch ist. In ein Tuch wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und nicht mehr klebrig.
Den Teig portionsweise auf etwa 1 mm Stärke ausrollen und in Quadrate von ungefähr 4 x 4 cm schneiden. Jedes Quadrat diagonal um einen Holzstab oder das Stäbchen eines Garganelli-Bretts legen und über die geriffelte Fläche rollen, sodass kleine, gerippte Röhren entstehen. Mit dem restlichen Mehl bestäuben und 20 Minuten auf einem bemehlten Tuch antrocknen lassen.
Daran erkennst du es: Die Garganelli fühlen sich außen trocken an, bleiben aber biegsam.
Die Butter in einem schweren Topf zerlassen. Pancetta, Zwiebel, Möhre und Sellerie bei mittlerer Hitze 8 Minuten anschwitzen, ohne sie dunkel werden zu lassen. Rinder- und Schweinehackfleisch zugeben und 8 bis 10 Minuten unter Rühren braten, bis es krümelig ist.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, aber nicht gebräunt, und das Hackfleisch ist krümelig gegart.
Wichtig: Rohes Hackfleisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Den Weißwein angießen und 3 Minuten offen einkochen lassen. Passierte Tomaten, Rinderbrühe und Lorbeerblatt einrühren. Das Ragù 45 Minuten bei kleiner Hitze offen köcheln lassen, bis es sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Lorbeerblatt entfernen.
Daran erkennst du es: Das Ragù ist sämig und haftet am Kochlöffel, ohne wässrig zu wirken.
Einen großen Topf Wasser mit 10 g Salz zum Kochen bringen. Die frischen Garganelli portionsweise hineingeben und 2 Minuten kochen, sodass sie noch deutlich bissfest sind. Etwa 100 ml Kochwasser abschöpfen, dann die Pasta abgießen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist durchgegart, aber im Kern noch deutlich bissfest.
Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.
Die Garganelli mit zwei Dritteln des Ragùs und 40 g Parmigiano-Reggiano vermengen. Falls die Mischung trocken wirkt, esslöffelweise etwas Kochwasser unterheben. Währenddessen den Backofen auf 200 °C statisch vorheizen. Die Auflaufform mit 10 g Butter ausstreichen und die Pasta darin verteilen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist gleichmäßig mit Ragù überzogen und liegt locker in der Form.
Das übrige Ragù auf der Oberfläche verstreichen. Mit den restlichen 20 g Parmigiano-Reggiano bestreuen und die 20 g Butter in kleinen Flöckchen daraufsetzen. Im vorgeheizten statischen Ofen bei 200 °C auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen. Für Umluft 180 °C einstellen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Sauce blubbert an den Rändern.
Wichtig: Die Auflaufform ist sehr heiß; zum Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Die Garganelli 5 Minuten ruhen lassen, damit sich die Sauce setzt. Direkt aus der Auflaufform portionieren und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce hat sich leicht gesetzt, bleibt aber noch cremig und heiß.
Gut zu wissen
Fein gemahlenes Weizenmehl ergibt einen geschmeidigen Pastateig, der sich dünn ausrollen und sauber um das Garganelli-Brett rollen lässt.
Der Käse wird sowohl im Teig als auch in der Pasta-Mischung und auf der Oberfläche verwendet. Die 60 g zum Fertigstellen werden auf 40 g für die Mischung und 20 g für die Kruste verteilt.
Sehr fein gewürfelte Pancetta gibt dem Ragù Salz, Fett und herzhafte Tiefe, bevor Fleisch und Tomaten hinzukommen.
Staudensellerie gehört zur klassischen Gemüse-Aromabasis des Ragùs und wird fein gewürfelt mit Zwiebel und Möhre angeschwitzt.
Der Geschmack wird etwas milder und weniger würzig, die gratinierte Oberfläche funktioniert weiterhin gut.
Parmigiano-Reggiano im Teig, in der Pasta-Mischung und auf der Oberfläche vollständig durch fein geriebenen Grana Padano ersetzen.
Das Ragù erhält eine deutlich rauchigere Note und kann salziger werden.
Speck sehr fein würfeln und wie die Pancetta mit dem Gemüse anschwitzen. Das Ragù erst am Ende vorsichtig salzen.
Das Ragù wird magerer und milder; bei Bedarf etwas länger einkochen lassen.
Rinder- und Schweinehackfleisch durch insgesamt 450 g Geflügelhackfleisch ersetzen und im gleichen Schritt krümelig braten.
Die Weinsäure fehlt, das Ragù schmeckt runder und weniger komplex.
Den Weißwein durch 100 ml zusätzliche Rinderbrühe ersetzen und die Flüssigkeit vor dem Zugeben der Tomaten kurz einkochen lassen.
Die Garganelli nur deutlich bissfest vorkochen und den Auflauf erst danach in den heißen Ofen geben.
Den Auflauf sofort servieren und die Ruhezeit kurz halten, damit die Pasta nicht weiter nachgart.
Das Ragù offen bis zu einer sämigen Konsistenz einkochen und Kochwasser nur esslöffelweise unterheben.
Den Auflauf einige Minuten länger backen, bis überschüssige Flüssigkeit sichtbar reduziert ist.
Die Pasta gründlich mit zwei Dritteln des Ragùs vermengen und bei Bedarf wenig Kochwasser ergänzen.
Vor dem Servieren etwas heißes Ragù über die Portionen geben.
Die mittlere Schiene verwenden und die Oberfläche gegen Ende beobachten.
Die Form mit Backpapier oder Folie locker abdecken und den Auflauf fertig garen.
Die frische Pasta wird durch gekaufte Garganelli ersetzt, wodurch die Teigzubereitung und das Formen entfallen.
Die Oberfläche wird mit etwas mehr Käse und Butter besonders kräftig gratiniert.
Für die Qualität der frisch geformten Pasta und der gratinierten Oberfläche liegt keine belastbare vorbereitungsbezogene Angabe in der Grundlage vor.
Häufig gefragt
Ja. Die frische Pasta kann durch gekaufte Garganelli ersetzt werden. Die Schritte zum Kneten, Ausrollen und Formen entfallen; die Pasta wird nach Packungsangabe, aber weiterhin deutlich bissfest gekocht.
Garganelli sind geriffelte, handgerollte Eiernudeln. Die Rillen und die röhrenartige Form halten das Ragù besonders gut fest.
Das Ragù soll vor dem Vermengen dicklich und haftend sein. Es darf nicht wässrig aus dem Kochlöffel laufen, sollte aber noch genug Feuchtigkeit für das Überbacken behalten.
Im statischen Ofen wird der Auflauf bei 200 °C gebacken. Bei Umluft sind 180 °C vorgesehen.
Aus unserer Küche
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