Romanesco-Artischocken oder Mammole
Diese runden, zarten Artischocken sind vor allem im Frühjahr auf Wochenmärkten, in gut sortierten italienischen Lebensmittelgeschäften und an größeren Gemüseständen zu finden.
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Passwort vergessen?Antipasto aus Latium
Zarte Romanesco-Artischocken werden mit Petersilie, Mentuccia und Knoblauch gefüllt und kopfüber in Olivenöl und Wasser geschmort. Der aromatische Schmorfond macht sie warm oder lauwarm zu einem charakteristischen Antipasto.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Carciofi alla romana sind ein römischer Klassiker aus Latium: zarte Artischocken werden mit Petersilie, Knoblauch und Mentuccia gefüllt und im Topf langsam geschmort. Als Antipasto schmecken sie warm oder lauwarm, wenn der aromatische Schmorfond noch über den weichen Blättern liegt.
Die Artischocken werden weich und saftig, mit zarten Blättern und einem besonders weichen Herzen. Der Schmorfond schmeckt intensiv nach Olivenöl, Knoblauch und frischen Kräutern; Mentuccia bringt eine kühle, leicht erdige Minznote hinzu.
Schritt für Schritt
Das kalte Wasser in die große Schüssel geben. Die Zitrone halbieren, eine Hälfte auspressen und den Saft ins Wasser geben. Die andere Hälfte zum Einreiben bereitlegen.
Von den Artischocken die harten äußeren Blätter entfernen. Die oberen 2–3 cm abschneiden, die Stiele auf etwa 5–7 cm kürzen und dünn schälen. Mit einem kleinen Löffel das Heu aus dem Inneren lösen. Schnittflächen sofort mit der bereitgelegten Zitronenhälfte einreiben und die Artischocken bis zur weiteren Verarbeitung ins Zitronenwasser legen.
Petersilie, Mentuccia und Knoblauch fein hacken. Mit 20 ml Olivenöl, 2 g Salz und dem Pfeffer vermischen.
Die Artischocken abtropfen lassen und vorsichtig auseinanderziehen. Die Kräutermischung in die Mitte und zwischen einige der inneren Blätter verteilen.
Die gefüllten Artischocken mit der Schnittseite nach unten eng nebeneinander in den breiten Topf mit Deckel setzen, sodass die Stiele nach oben zeigen. Das restliche Olivenöl und das Wasser zum Schmoren angießen; die Flüssigkeit soll etwa 2–3 cm hoch stehen. Mit dem übrigen Salz würzen.
Das Wasser aufkochen lassen, dann die Hitze sofort reduzieren. Den Topf abdecken und die Artischocken 30–35 Minuten sanft schmoren, bis sich die Blätter leicht lösen und die Herzen weich sind.
Daran erkennst du es: Die Blätter lassen sich leicht lösen und die Herzen sind weich.
Die Artischocken 5 Minuten im Topf ruhen lassen. Mit etwas Schmorfond warm oder lauwarm servieren.
Daran erkennst du es: Die Artischocken sind warm oder lauwarm und der Schmorfond liegt noch im Topf.
Gut zu wissen
Diese runden, zarten Artischocken sind vor allem im Frühjahr auf Wochenmärkten, in gut sortierten italienischen Lebensmittelgeschäften und an größeren Gemüseständen zu finden.
Mentuccia ist eine aromatische römische Minze. Frische Mentuccia gibt es in italienischen Feinkostläden, auf gut sortierten Märkten oder im Kräutertopf.
Die Artischocken können etwas länger garen und schmecken meist kräftiger.
Die andere Sorte auf dieselbe Weise putzen, füllen und schmoren. Die Garprobe am Herzen entscheidet über die genaue Garzeit.
Das Aroma wird frischer und weniger erdig als mit Mentuccia.
Die Mentuccia durch dieselbe Menge milde Minze ersetzen und diese wie angegeben fein hacken.
Das Zitronenwasser vor dem Putzen vorbereiten und jede angeschnittene Fläche direkt behandeln.
Die dunklen Stellen dünn nachschneiden und die Artischocken anschließend weiterverarbeiten.
Nach dem Aufkochen sofort die Hitze reduzieren und den Topf abdecken.
Falls nötig etwas Wasser nachgießen und bei niedriger Hitze zugedeckt weitergaren.
Die Garprobe an einem Blatt und am Herzen durchführen, bevor serviert wird.
Zugedeckt in kurzen Abschnitten weiter schmoren, bis Blätter und Herzen weich sind.
Häufig gefragt
Beides ist möglich. Warm oder lauwarm schmecken sie besonders gut, wenn etwas vom aromatischen Schmorfond über den weichen Artischocken liegt.
Bei Bedarf kann Mentuccia durch dieselbe Menge milde Minze ersetzt werden. Das Aroma wird dann frischer und weniger erdig.
Aus unserer Küche
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