Kalbfleisch aus der Keule
Würfel von etwa 2 cm Größe garen beim sanften Schmoren gleichmäßig und bleiben bei niedriger Hitze zart.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Frische Pasta aus Trentino-Südtirol
Hausgemachte trentinische Tagliatelle werden frisch geschnitten, kurz gekocht und in einer buttrigen, cremigen Sauce mit zart geschmortem Kalbfleisch geschwenkt.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tagliatelle smalzade verbinden frische, breite Bandnudeln mit einem langsam geschmorten Kalbsragout. Der Pastateig ruht zunächst, wird dünn ausgerollt und in 6 bis 8 mm breite Streifen geschnitten. Während das Ragout sanft gart, entsteht eine kräftige Sauce aus Weißwein, Brühe, Sahne und Butter, die die frisch gekochte Pasta rundum überzieht.
Die Tagliatelle sind weich und elastisch mit leichtem Biss. Das Kalbfleisch ist zart, die Sauce cremig und buttrig, mit milden Wein- und Brühenoten sowie einem warmen Pfefferakzent.
Schritt für Schritt
Das Weizenmehl auf die saubere Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Eier, Wasser und 2 g Salz hineingeben, mit einer Gabel verrühren und nach und nach das Mehl einarbeiten. Alles zu einem festen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist fest verbunden und weist keine trockenen Mehlnester mehr auf.
Den Teig 8 bis 10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist. Zu einer Kugel formen, abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit lässt sich der Teig gleichmäßiger ausrollen.
Den Pastateig in vier Stücke teilen. Jedes Stück zunächst mit dem Nudelholz flach drücken und anschließend mit der Nudelmaschine stufenweise bis etwa 1,5 mm dünn ausrollen. Die Teigplatten leicht bemehlen, locker aufrollen und in 6 bis 8 mm breite Streifen schneiden. Die Tagliatelle auseinanderziehen und 10 Minuten antrocknen lassen.
Daran erkennst du es: Die geschnittenen Nudeln kleben nicht mehr leicht aneinander.
Während der Teig ruht, 25 g Butter in einem breiten Topf erhitzen. Das Kalbfleisch portionsweise rundum anbraten, damit es nicht im eigenen Saft kocht. Die Zwiebel zugeben und 3 Minuten glasig dünsten.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist außen gebräunt, die Zwiebel glasig.
Wichtig: Rohes Kalbfleisch und benutzte Arbeitsgeräte getrennt von verzehrfertigen Zutaten halten.
Mit dem Weißwein ablöschen und 2 Minuten einkochen lassen. Die heiße Brühe angießen, den Topf abdecken und das Fleisch bei niedriger Hitze etwa 45 Minuten sanft schmoren, bis es zart ist.
Daran erkennst du es: Das Kalbfleisch lässt sich leicht mit einer Gabel teilen.
Die Sahne einrühren und das Ragout ohne Deckel weitere 10 bis 12 Minuten leicht einkochen lassen. Mit 5 g Salz und dem frisch gemahlenen Pfeffer abschmecken und warm halten.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist cremig und haftet leicht am Kochlöffel.
Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen, 10 g Salz hineingeben und die frischen Tagliatelle 2 bis 3 Minuten garen. Vor dem Abgießen etwa 100 ml Kochwasser abschöpfen.
Daran erkennst du es: Die Nudeln sind gar, aber noch leicht bissfest.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit kochendem Wasser und heißem Kochdampf.
Die Pasta direkt zum Ragout geben und mit der restlichen Butter gründlich durchschwenken. Falls die Sauce zu fest ist, nach und nach etwas Kochwasser einarbeiten. Sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce umhüllt die Tagliatelle gleichmäßig und bleibt cremig.
Gut zu wissen
Würfel von etwa 2 cm Größe garen beim sanften Schmoren gleichmäßig und bleiben bei niedriger Hitze zart.
Eine milde Fleisch- oder Kalbsbrühe unterstützt das Ragout, ohne die Sahne und das Kalbfleisch geschmacklich zu überdecken.
Von den 40 g Butter werden 25 g zum Anbraten verwendet; der Rest kommt erst beim abschließenden Schwenken zur Pasta.
Das Ragout wird kräftiger und etwas rustikaler; die Garzeit kann je nach Würfelgröße abweichen.
In etwa 2 cm große Würfel schneiden, wie das Kalbfleisch portionsweise anbraten und schmoren, bis es vollständig durchgegart und zart ist.
Die Sauce wird etwas säuerlicher und dicker.
Crème fraîche erst gegen Ende des Einkochens einrühren und die Sauce danach nur kurz erwärmen, damit sie cremig bleibt.
Das Fleisch portionsweise in einem breiten, gut vorgeheizten Topf anbraten.
Das Fleisch herausnehmen, die Flüssigkeit etwas verdampfen lassen und die Stücke portionsweise nachbräunen.
Vor dem Abgießen etwa 100 ml Kochwasser abschöpfen und die Pasta direkt zum Ragout geben.
Kochwasser esslöffelweise einarbeiten und die Pasta nochmals gründlich schwenken.
Die geschnittenen Tagliatelle auseinanderziehen, kurz antrocknen lassen und erst in sprudelndes Wasser geben.
Die Nudeln vorsichtig trennen und sofort in ausreichend kochendem Wasser weitergaren.
Das Ragout wird durch gebratene Pilze ergänzt und erhält eine erdigere, herzhafte Note.
Frische Petersilie oder Kerbel bringt am Ende einen hellen, kräuterigen Akzent in die cremige Sauce.
Das Kalbsragout kann bis zu 12 Stunden im Voraus zubereitet, rasch abgekühlt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die frischen Tagliatelle möglichst erst kurz vor dem Servieren schneiden und kochen.
Übrig gebliebene Pasta mit Ragout rasch abkühlen lassen und innerhalb von zwei Tagen im Kühlschrank aufbewahren.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen; vor dem Verzehr vollständig durcherhitzen.
Die cremige Sauce und die gekochten frischen Nudeln können nach dem Einfrieren an Qualität und Bindung verlieren.
Häufig gefragt
Die Rezeptgrundlage sieht 6 bis 8 mm breite Streifen vor. Diese Breite hält die cremige Sauce gut fest und bleibt beim kurzen Garen formstabil.
Ja. Das Ragout kann während der 30-minütigen Ruhezeit des Teigs angesetzt und anschließend sanft geschmort werden.
Das stärkehaltige Kochwasser lockert eine zu feste Sauce und hilft, Ragout und Pasta beim Schwenken zu verbinden.
Aus unserer Küche
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