Nudelgerichte Salate Fleisch Gemüse Weizen Kochen in Flüssigkeit

Fusilloni con Mortadella Bologna IGP

Pasta fredda aus Emilia-Romagna

Bunte Pasta fredda mit bissfesten Fusilloni, würziger Mortadella Bologna IGP, gelben Kirschtomaten, gegrillter Paprika, weißem Spargel, Mais und Oliven.

Zum Rezept
Fusilloni con Mortadella Bologna IGP
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 14 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 60 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Nudelgerichte, Salate
Prägende Zutatenfamilie Fleisch, Gemüse, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Fusilloni nehmen durch ihre Spiralform Öl und Gewürze gut auf.
  • Mortadella, Oliven und Kräutersalz bringen würzige Tiefe, während Tomaten und Paprika für Süße und Frische sorgen.
  • Spargel, Mais und Basilikum ergänzen die Pasta um unterschiedliche Texturen und Aromen.
  • Das rasche Abkühlen bewahrt die Bissfestigkeit und macht das Gericht angenehm frisch.

Diese Pasta fredda verbindet bissfeste Fusilloni mit würziger Mortadella Bologna, süßen gelben Kirschtomaten, gegrillter Paprika, weißem Spargel, Mais und schwarzen Oliven. Nach dem kurzen Abkühlen werden alle Zutaten mit Olivenöl und Kräutersalz vermengt und kalt ziehen gelassen.

Kalt serviert ist die Pasta frisch, bunt und aromatisch: bissfeste Fusilloni treffen auf zarte Mortadellawürfel, knackig-saftige Tomaten, milden Spargel, süßen Mais und würzige Oliven.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Spargel blanchieren

    Den weißen Spargel schälen, die holzigen Enden entfernen und die Stangen schräg in dünne Scheiben schneiden. In einem kleinen Topf Wasser aufkochen, den Spargel 2 Minuten blanchieren, abgießen und mit kaltem Wasser abkühlen lassen.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Spargelscheiben sollen gegart, aber noch leicht bissfest sein.

    • Nach dem Blanchieren sofort kalt abkühlen, damit der Spargel seine Struktur behält.
  2. Zutaten vorbereiten

    Die Mortadella in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Kirschtomaten halbieren, gegrillte Paprika in Streifen schneiden, Oliven in Ringe teilen und das Basilikum grob zupfen. Mais und Spargel gut abtropfen lassen.

    • Die Mortadellawürfel nicht zu klein schneiden, damit sie in der fertigen Pasta deutlich zur Geltung kommen.
  3. Fusilloni bissfest kochen

    4 l Wasser mit 40 g Salz aufkochen. Die Fusilloni nach Packungsangabe bissfest garen und möglichst 1 Minute vor Ende der angegebenen Zeit probieren. Die Pasta abgießen, kurz in sehr kaltem Wasser abkühlen, erneut gut abtropfen lassen und mit 15 ml Olivenöl vermengen.

    14 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Fusilloni sollen im Kern noch einen leichten Biss haben.

    • Die Pasta kurz, aber gründlich abkühlen und anschließend gut abtropfen lassen, damit die Salatzutaten nicht verwässern.
  4. Pasta fredda vermengen

    Fusilloni, Mortadella, Tomaten, Paprika, Spargel, Mais, Oliven und Basilikum in einer großen Schüssel mischen. Das restliche Olivenöl, Kräutersalz und den schwarzen Pfeffer dazugeben und alles vorsichtig vermengen.

    Daran erkennst du es: Alle Zutaten sollen gleichmäßig verteilt sein, ohne dass die Pasta zerdrückt wird.

    • Vorsichtig von unten nach oben heben, damit die Tomaten und Spargelstücke intakt bleiben.
  5. Kalt ziehen lassen

    Die Pasta mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt ziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal vorsichtig durchheben und abschmecken.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Pasta ist gut durchgekühlt und die Aromen haben sich verbunden.

    • Vor dem Servieren prüfen, ob die Pasta etwas zusätzliches Olivenöl oder Würze benötigt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Bissfestigkeit bewahren: Die Fusilloni möglichst eine Minute vor Ende der Packungszeit probieren. Durch das Abkühlen gart die Pasta nicht wesentlich weiter und bleibt formstabil.
  • Zwei Salzquellen getrennt halten: Das Salz für das Kochwasser und das Kräutersalz werden als eigene Zutaten verwendet. Das Kräutersalz erst beim kalten Vermengen zugeben.
  • Zeit zum Durchziehen einplanen: Die mindestens 30 Minuten Kühlzeit sind wichtig, damit sich Öl, Kräutersalz und die Aromen der Zutaten verbinden.

Zutatenwissen

Mortadella Bologna IGP

Die möglichst dick geschnittene Mortadella lässt sich sauber würfeln und bleibt in der Pasta als eigene, würzige Komponente erkennbar. Normale Mortadella funktioniert ebenfalls, schmeckt meist etwas weniger würzig.

Weißer Spargel

Durch Schälen und kurzes Blanchieren wird der weiße Spargel zart, ohne seine Struktur für die kalte Pasta zu verlieren.

Olivenöl aufteilen

Ein Teil des Öls verhindert nach dem Abkühlen das Zusammenkleben der Pasta. Der Rest wird erst beim Vermengen unter die übrigen Zutaten gehoben.

Sinnvolle Alternativen

normale Mortadella

Die Pasta bleibt in ihrer Struktur gleich, schmeckt aber meist etwas weniger würzig.

Die normale Mortadella in derselben Menge verwenden und wie beschrieben würfeln.

grüner Spargel

Das Ergebnis wird kräftiger und etwas grüner im Geschmack.

Grünen Spargel ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und kurz blanchieren; die Schälphase kann entfallen, wenn die Stangen zart sind.

Erbsen

Die Pasta erhält eine weichere, leicht süßliche Gemüsekomponente.

Abgetropfte gegarte Erbsen in derselben Menge verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Fusilloni werden weich oder zerfallen beim Vermengen.

Etwa 1 Minute vor Ende der Packungszeit probieren, anschließend kurz kalt abkühlen und gut abtropfen lassen.

Die Pasta gut durchkühlen und beim Vermengen besonders vorsichtig heben; vollständig rückgängig machen lässt sich die weiche Struktur nicht.

Die Pasta fredda schmeckt dünn und wässrig.

Alle feuchten Zutaten gründlich abtropfen lassen und die abgekühlte Pasta vor dem Mischen gut ausschütteln.

Mit etwas zusätzlichem Kräutersalz und einem kleinen Anteil des zurückbehaltenen Olivenöls nachwürzen.

Tomaten und Spargel werden beim Mischen zerdrückt.

Mit einem großen Löffel oder Salatbesteck vorsichtig von unten nach oben heben.

Die sichtbaren Stücke vorsichtig wieder verteilen und die Pasta vor dem Servieren vollständig durchkühlen.

Varianten

Mediterrane Artischocken-Variante

Die Pasta wird durch Artischockenherzen und rote Paprika aromatischer und noch mediterraner.

Vegetarische Variante

Die Mortadella wird durch eine pflanzliche oder gemüsige Komponente ersetzt, sodass die Pasta ohne Fleisch zubereitet werden kann.

Leicht temperierte Servierung

Die Pasta wird nach der Kühlzeit kurz stehen gelassen und nicht eiskalt serviert.

Servieren und kombinieren

  • Gut gekühlt servieren: Die Pasta fredda direkt aus dem Kühlschrank oder nach kurzer Ruhezeit gut gekühlt servieren. So bleiben Frische und Biss besonders deutlich.
  • Leicht temperiert genießen: Wer intensive Aromen bevorzugt, kann die Pasta nach der Kühlzeit kurz temperieren lassen, bevor sie noch einmal durchgehoben wird.
  • Mit knusprigem Brot ergänzen: Ein schlichtes, knuspriges Brot passt als zusätzliche Beilage zu den würzigen und frischen Komponenten der Pasta.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die Pasta kann bis zu einen Tag im Voraus zubereitet, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt und vor dem Servieren nochmals vorsichtig durchgehoben werden.

Aufbewahren

Reste abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren kurz durchheben. Bei längerer Lagerung können Pasta und Gemüse an Biss verlieren.

Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.

Einfrieren

Das Einfrieren wird wegen der empfindlichen Textur von Pasta, Tomaten und Spargel nicht empfohlen.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Fusilloni werden üblicherweise aus Weizen hergestellt; die konkrete Produktkennzeichnung sollte geprüft werden.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich normale Mortadella statt Mortadella Bologna IGP verwenden?

Ja. Normale Mortadella funktioniert ebenfalls in derselben Menge, schmeckt meist aber etwas weniger würzig.

Wie bleibt die Pasta bissfest?

Die Fusilloni möglichst eine Minute vor Ende der Packungszeit probieren, nach dem Abgießen kurz kalt abkühlen und anschließend gut abtropfen lassen.

Muss die Pasta wirklich 30 Minuten kalt ziehen?

Die mindestens 30 Minuten Kühlzeit helfen dabei, die Pasta vollständig zu kühlen und die Aromen von Öl, Kräutersalz und Gemüse miteinander zu verbinden.

Kann die Pasta auch leicht temperiert serviert werden?

Ja. Nach der Kühlzeit kann sie kurz außerhalb des Kühlschranks stehen, bevor sie noch einmal vorsichtig durchgehoben und serviert wird.

Aus unserer Küche

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