Pane carasau finden
Das sardische, hauchdünne Fladenbrot ist in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten und teilweise an Käse- oder Brottheken erhältlich.
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Passwort vergessen?Sardische Ofenlasagne
Eine sardische Lasagnevariante mit hauchdünnem Pane carasau, sämigem Ragù, Mozzarella und Pecorino sardo. Das knusprige Brot übernimmt die Schichten und wird im Ofen an den Rändern kross, während es sich in der Mitte mit Tomatensauce vollsaugt.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Lasagne di pane carasau al ragù verbindet die vertraute Idee einer Ofenlasagne mit einer sardischen Besonderheit: Pane carasau ersetzt die klassischen Lasagneblätter. Zwischen den Brotschichten liegen ein kräftiges Ragù aus Rind- und Schweinehackfleisch, Mozzarella und fein geriebener Pecorino sardo. Die letzte Brotschicht wird kurz befeuchtet, damit sie im Ofen saftig bleibt und zugleich knusprige Ränder entwickelt.
Heiß serviert ist die Lasagne an den Rändern knusprig und in der Mitte saftig. Das Ragù schmeckt tomatig und herzhaft, der Mozzarella schmilzt weich, und der Pecorino sardo setzt salzige, würzige Akzente.
Schritt für Schritt
Zwiebel, Karotte und Sellerie sehr fein würfeln. Das Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten weich dünsten, ohne es dunkel werden zu lassen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und bleibt hell.
Rinderhackfleisch und Schweinehackfleisch dazugeben. Mit dem Kochlöffel zerteilen und etwa 8 Minuten braten, bis das Fleisch krümelig und leicht gebräunt ist.
Daran erkennst du es: Das Hackfleisch ist krümelig, leicht gebräunt und nicht mehr roh.
Wichtig: Hackfleisch vollständig durchgaren und rohe Fleischreste nicht mit gegarten Zutaten in Kontakt bringen.
Passierte Tomaten, Wasser, Salz und Pfeffer einrühren. Das Ragù offen etwa 25 Minuten sanft köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Die Basilikumblätter in den letzten 5 Minuten einlegen und vor dem Schichten wieder herausnehmen.
Daran erkennst du es: Das Ragù ist sämig, aber noch gut verteilbar.
Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Die Form von 20 × 26 cm mit dem Olivenöl ausstreichen. Mozzarella in kleine Würfel schneiden und den Pecorino sardo reiben.
Etwa ein Fünftel des Ragù auf dem Boden der Form verstreichen. Das Pane carasau grob in vier gleich große Portionen teilen. Nacheinander vier Schichten aus Pane carasau, Ragù, Mozzarella und Pecorino sardo aufbauen. Die letzte Portion Pane carasau vor dem Auflegen 5 bis 10 Sekunden im bereitgestellten warmen Wasser befeuchten und gut abtropfen lassen. Mit dem restlichen Ragù und dem restlichen Käse abschließen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig verteilt und die letzte Brotschicht ist nur leicht befeuchtet.
Die Lasagne auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Der Käse zeigt goldbraune Stellen und die Ränder werden knusprig.
Die Lasagne vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Schichten setzen. Anschließend heiß aus der Form in Stücke schneiden und servieren.
Daran erkennst du es: Die Schichten halten beim Anschneiden besser zusammen.
Gut zu wissen
Das sardische, hauchdünne Fladenbrot ist in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten und teilweise an Käse- oder Brottheken erhältlich.
Pecorino sardo ist an italienischen Käsetheken und in Feinkostläden erhältlich. Pecorino romano kann als Alternative verwendet werden, schmeckt jedoch meist salziger und kräftiger.
Die Lasagne wird weicher und weniger knusprig; die charakteristische Variante mit Pane carasau geht verloren.
Pane carasau durch sehr dünne Lasagneblätter ersetzen und die Schichten wie im Rezept aufbauen. Die Befeuchtung der letzten Brotschicht entfällt.
Der Geschmack wird meist salziger und kräftiger.
Pecorino sardo in gleicher Funktion fein reiben und für die Käseschichten sowie den Abschluss verwenden.
Das Ragù offen köcheln lassen, bis es sämig, aber noch gut verteilbar ist.
Das Ragù vor dem Schichten noch etwas weiter einkochen lassen.
Das Ragù gleichmäßig verstreichen und die letzte Brotschicht kurz im warmen Wasser befeuchten.
Die Lasagne nach dem Backen einige Minuten länger ruhen lassen; vollständig harte Schichten lassen sich nur begrenzt ausgleichen.
Mozzarella vor dem Würfeln gut abtropfen lassen.
Die Lasagne weiterbacken, bis überschüssige Flüssigkeit weitgehend verdampft ist, ohne die Oberfläche zu stark zu bräunen.
Pane carasau kann durch sehr dünne Lasagneblätter ersetzt werden. Das Ergebnis ist weicher und weniger knusprig als die charakteristische sardische Version.
Das Ragù kann bis zu 24 Stunden vorher zubereitet, abgedeckt gekühlt und vor dem Schichten wieder erwärmt werden. Die Lasagne möglichst erst kurz vor dem Backen schichten, damit das Pane carasau nicht vorzeitig durchweicht.
Übrig gebliebene Lasagne nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Beim Einfrieren kann Pane carasau seine charakteristische Knusprigkeit verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Als Ersatz eignen sich sehr dünne Lasagneblätter. Das Ergebnis wird weicher und weniger knusprig und ist nicht mehr die charakteristische Variante mit Pane carasau.
Ja. Pecorino romano ist eine sinnvolle Alternative, schmeckt jedoch meist salziger und kräftiger.
Die kurze Befeuchtung macht die letzte Schicht formbarer und verhindert, dass sie im Ofen zu trocken bleibt. Sie sollte trotzdem nur 5 bis 10 Sekunden im warmen Wasser liegen und gut abtropfen.
Aus unserer Küche
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