Marsala finden
Marsala ist ein italienischer Likörwein aus Sizilien. Er ist meist bei Dessert- und Likörweinen größerer Supermärkte, in italienischen Feinkostgeschäften oder im Weinhandel zu finden.
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Passwort vergessen?Süße ligurische Frittelle
Warme ligurische Frisciêu dòçi sind kleine, aufgegangene Hefeteig-Frittelle mit Apfel, Sultaninen und Marsala. Sie werden portionsweise goldbraun frittiert und noch warm mit Puderzucker serviert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Frisciêu dòçi sind eine süße ligurische Variante der genuesischen Frisceu: kleine, aufgegangene Teigportionen, die in heißem Öl goldbraun ausgebacken werden. Der Hefeteig wird mit Apfelwürfeln, Sultaninen und Marsala verfeinert und anschließend warm mit einer feinen Schicht Puderzucker serviert.
Außen sind die Frisciêu dòçi goldbraun und zart knusprig, innen weich, luftig und durch die Apfelwürfel saftig. Sultaninen sorgen für kleine süße Akzente, Marsala für ein feines weinartiges Aroma und der Puderzucker für eine schmelzende Süße.
Schritt für Schritt
Die Sultaninen mit warmem Wasser bedecken und 15 Minuten quellen lassen. Anschließend in einem Sieb abgießen und gründlich trocken tupfen. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Daran erkennst du es: Die Sultaninen sind weich und gut abgetropft.
Die Hefe in etwa 100 ml vom lauwarmen Wasser auflösen. Mehl und Zucker in der großen Schüssel mischen. Eier, aufgelöste Hefe, das übrige Wasser und den Marsala nach und nach einarbeiten, bis ein zäher, klebriger Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist zäh und klebrig, aber gleichmäßig vermischt.
Apfelwürfel und Sultaninen unterheben. Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort 90 bis 120 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Das Teigvolumen hat sich deutlich vergrößert.
Das Olivenöl in einem hohen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Es sollte so hoch stehen, dass die Frittelle frei schwimmen können. Einen kleinen Teigklecks hineingeben: Er soll sofort sanft aufsteigen und gleichmäßig brutzeln, ohne rasch dunkel zu werden.
Daran erkennst du es: Ein kleiner Teigklecks steigt sanft auf und brutzelt gleichmäßig, ohne schnell dunkel zu werden.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und Wasser nicht direkt in das heiße Öl geben.
Mit zwei leicht geölten Teelöffeln kleine Portionen vom Teig abstechen und vorsichtig ins Öl gleiten lassen. Den Topf nicht überfüllen. Die Frisciêu dòçi portionsweise etwa 3 bis 4 Minuten frittieren und dabei mehrmals wenden, bis sie rundum goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Frittelle sind rundum goldbraun und durchgegart.
Wichtig: Den Teig vorsichtig ins Öl gleiten lassen, um Spritzer zu vermeiden. Den Topf nicht überfüllen.
Die Frittelle mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft und der Puderzucker haftet leicht auf der warmen Oberfläche.
Wichtig: Schaumlöffel und Frittelle können sehr heiß sein; vorsichtig aus dem Topf heben.
Gut zu wissen
Marsala ist ein italienischer Likörwein aus Sizilien. Er ist meist bei Dessert- und Likörweinen größerer Supermärkte, in italienischen Feinkostgeschäften oder im Weinhandel zu finden.
Die Apfelwürfel klein schneiden, damit sie in den kleinen Frittelle gleichmäßig garen. Die Sultaninen nach dem Quellen gründlich trocken tupfen, bevor sie in den Teig kommen.
Die Gehzeit kann sich leicht verändern; die Teiggröße sollte sich dennoch deutlich vergrößern.
Trockenhefe mit dem Mehl vermischen oder nach Packungsangabe aktivieren und anschließend wie beschrieben in den Teig einarbeiten.
Der Geschmack wird neutraler als mit mildem Olivenöl.
Das Öl im selben Temperaturbereich erhitzen und die Frittelle portionsweise darin ausbacken.
Die Frittelle werden fruchtiger und verlieren die weinartige Aromatik des Marsala.
Apfelsaft in gleicher Menge verwenden. Bei Bedarf einen Teil der Süße im Teig geringfügig reduzieren.
Den Teig abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort ruhen lassen und auf eine deutliche Volumenvergrößerung achten.
Wenn der Teig noch nicht frittiert wurde, ihm zusätzliche Gehzeit an einem warmen Ort geben.
Die Öltemperatur im Bereich von 170 bis 175 °C halten und kleine Portionen abstechen.
Die Temperatur senken und die nächsten Portionen kleiner formen; bereits gebräunte Stücke können bei niedrigerer Hitze kurz nachgaren.
Das Öl vor jeder Portion ausreichend erhitzen und nur wenige Frittelle gleichzeitig ausbacken.
Die fertigen Frittelle unmittelbar auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Die Sultaninen gründlich trocken tupfen und die Teigportionen vorsichtig ins Öl gleiten lassen.
Die Hitze kurz reduzieren und erst weiterarbeiten, wenn sich das Öl beruhigt hat.
Die Äpfel durch aromatische, nicht zu weiche Birnen ersetzen. Die süße, saftige Struktur bleibt erhalten, der Geschmack wird etwas blumiger.
Marsala durch Apfelsaft ersetzen. So bleibt die fruchtige Richtung erhalten, ohne Likörwein zu verwenden.
Am besten noch am selben Tag verzehren. Vollständig abgekühlte Frittelle locker abdecken und nicht warm oder luftdicht verschlossen stapeln, damit die Oberfläche nicht unnötig weich wird.
Vor der Lagerung vollständig abkühlen lassen und nicht längere Zeit lauwarm stehen lassen.
Das Einfrieren ist für die Textur nicht empfohlen; die Frittelle können nach dem Auftauen an Knusprigkeit verlieren.
Häufig gefragt
Marsala gibt es meist bei den Dessert- und Likörweinen größerer Supermärkte, in italienischen Feinkostgeschäften oder im Weinhandel.
Sie werden nach dem Abtropfen noch warm mit Puderzucker bestäubt und sofort serviert.
Das Öl sollte etwa 170 bis 175 °C heiß sein. Ein kleiner Teigklecks soll sanft aufsteigen und gleichmäßig brutzeln, ohne rasch dunkel zu werden.
Aus unserer Küche
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