Gemüse Wurzeln und Knollen Braten in wenig Fett Vegetarisch (Ei und Milch möglich) Als Hauptgericht vorgesehen

Pipi e patate: Kalabriens Kartoffel-Paprika-Pfanne

Kalabrisches Pfannengericht

Ein eigenständiges vegetarisches Pfannengericht aus goldbraun gebratenen Kartoffeln, milden Paprika, roter Zwiebel und reifen Tomaten.

Zum Rezept
Pipi e patate: Kalabriens Kartoffel-Paprika-Pfanne
Vorbereitung 50 Minuten
Kochen / Backen 35 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 25 Minuten
Gesamtzeit ca. 70 Minuten
Menge Hauptportionen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Kartoffeln werden vor dem Braten eingeweicht und gründlich getrocknet, wodurch sie besser braten können.
  • Das schrittweise Garen verhindert, dass Kartoffeln und Gemüse gleichzeitig zu viel Flüssigkeit abgeben.
  • Milde Paprika, rote Zwiebel und reife Tomaten ergänzen die Kartoffeln mit Süße und Saftigkeit.
  • Das kurze Ruhen in der Pfanne verbindet die Aromen, ohne die goldene Oberfläche der Kartoffeln vollständig aufzuweichen.

Pipi e patate bringt Kartoffeln und milde Paprika in einer großen Pfanne zusammen. Die Kartoffeln werden zunächst separat gebraten, damit ihre Ränder goldbraun bleiben; anschließend kommen Zwiebel, Paprika und Tomaten dazu. So entsteht eine unkomplizierte, warme Hauptportion mit süßlich-weichem Gemüse und einer kräftigen Kartoffelbasis.

Goldbraune Kartoffelränder treffen auf weiche, mild-süßliche Paprika, zarte Zwiebel und saftige Tomaten. Das Gericht schmeckt warm, herzhaft und unkompliziert; die Kartoffeln bleiben im Inneren weich und behalten an den Rändern etwas Biss.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Kartoffeln einweichen und trocknen

    Kartoffeln schälen, längs halbieren und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. In kaltem Wasser 20 Minuten einweichen, anschließend in einem Sieb abgießen und sehr gründlich mit einem sauberen Küchentuch trocken tupfen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffelscheiben sind nach dem Abgießen möglichst trocken.

    • Gründliches Trocknen hilft, dass die Kartoffeln in der Pfanne braten statt durch überschüssiges Wasser zu dünsten.
  2. Gemüse vorbereiten

    Paprika waschen, Stielansätze und Kerne entfernen und in breite Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und in Spalten teilen. Tomaten grob würfeln.

    Daran erkennst du es: Das Gemüse ist gleichmäßig vorbereitet und kann nacheinander in die Pfanne gegeben werden.

  3. Kartoffeln goldbraun braten

    Eine große, breite Pfanne mit mindestens 30 cm Durchmesser erhitzen. 50 ml Olivenöl hineingeben und die Kartoffeln bei mittlerer bis hoher Hitze 10–12 Minuten braten. Mehrmals wenden, bis die Ränder goldbraun sind. Bei Bedarf in zwei Portionen arbeiten, damit die Scheiben braten und nicht dünsten.

    Daran erkennst du es: Die Kartoffelränder sind goldbraun, während die Scheiben noch stabil bleiben.

    • Die Kartoffeln möglichst nicht übereinander stapeln.
    • Nur so oft wenden, dass beide Seiten bräunen, ohne die Scheiben zu zerbrechen.

    Wichtig: Beim Wenden auf heißes Öl und mögliche Spritzer achten.

  4. Paprika und Zwiebel garen

    Das restliche Olivenöl zugeben. Paprikastreifen und Zwiebel unterheben und alles weitere 10–12 Minuten braten. Zwischendurch vorsichtig wenden, damit die Kartoffeln nicht zerfallen.

    Daran erkennst du es: Paprika und Zwiebel sind weich geworden, behalten aber noch etwas Struktur.

    • Vorsichtig wenden, statt kräftig zu rühren.
    • Die Kartoffeln sollen ihre goldene Oberfläche möglichst behalten.

    Wichtig: Vorsichtig wenden, damit heißes Öl nicht aus der Pfanne spritzt.

  5. Tomaten und Gewürze einarbeiten

    Tomaten, Salz und Pfeffer einarbeiten. Die Pfanne weitere 5–8 Minuten offen garen, bis die Tomaten weich sind und die Kartoffeln vollständig durchgegart bleiben. Nicht zu häufig rühren, damit die Kartoffeln ihre goldene Oberfläche behalten.

    Daran erkennst du es: Die Tomaten sind weich und die Kartoffeln vollständig durchgegart, ohne zu zerfallen.

    • Die Pfanne offen lassen, damit überschüssige Flüssigkeit entweichen kann.
    • Nur behutsam wenden, damit die Kartoffelscheiben ganz bleiben.
  6. Ruhen lassen und servieren

    Pipi e patate 5 Minuten in der Pfanne ruhen lassen und anschließend warm als eigenständiges vegetarisches Hauptgericht servieren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Gericht ist warm und die Aromen haben sich kurz verbunden.

    • Direkt warm aus der Pfanne servieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kartoffeln gründlich trocknen: Nach dem Einweichen sollten die Kartoffelscheiben sehr gründlich trocken getupft werden. Restwasser erschwert das Bräunen und kann in heißem Öl spritzen.
  • Nicht zu dicht braten: Wenn die Kartoffeln nicht ausreichend Platz haben, bei Bedarf in zwei Portionen arbeiten. So braten die Scheiben, statt durch die entstehende Feuchtigkeit zu dünsten.
  • Kartoffeln schonen: Das Gemüse vorsichtig unterheben und wenden. Häufiges oder kräftiges Rühren kann die Kartoffelscheiben zerbrechen und ihre goldene Oberfläche abtragen.

Zutatenwissen

Geeignete Paprika

Traditionell werden dünnschalige, milde Peperoni reggini genannt. Im Alltag eignen sich auch milde Paprika oder rote und grüne Spitzpaprika. Spitzpaprika kann etwas süßer sein und mehr Flüssigkeit abgeben.

Wochenmarkt oder mediterraner Markt

Dünnschalige milde Paprika oder Peperoni sind am ehesten auf Wochenmärkten, in italienischen Lebensmittelgeschäften oder in gut sortierten mediterranen Märkten zu finden.

Sinnvolle Alternativen

Rote und grüne Spitzpaprika

Die Paprika schmeckt meist etwas süßer und kann etwas mehr Flüssigkeit abgeben.

Die Spitzpaprika waschen, entkernen, in breite Streifen schneiden und im gleichen Schritt wie die ursprüngliche Paprika zugeben. Bei stärkerer Flüssigkeitsabgabe die Pfanne offen weitergaren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Kartoffeln werden blass oder weich statt goldbraun.

Kartoffeln nach dem Abgießen sorgfältig mit einem sauberen Küchentuch trocken tupfen.

Die Kartoffeln weiter offen braten und erst wenden, wenn die Unterseite wieder sichtbar bräunt.

Kartoffeln und Gemüse dünsten und geben viel Flüssigkeit ab.

Eine breite Pfanne verwenden und die Kartoffeln bei Bedarf in zwei Portionen braten.

Die Zutaten möglichst verteilen und offen weiterbraten, bis überschüssige Flüssigkeit reduziert ist.

Die Kartoffelscheiben brechen beim Fertigstellen auseinander.

Das Gemüse vorsichtig unterheben und die Kartoffeln nur behutsam wenden.

Nicht weiter rühren, sondern die Pfanne vorsichtig schwenken oder die Zutaten mit einem breiten Wender wenden.

Varianten

Mit roten und grünen Spitzpaprika

Milde rote und grüne Spitzpaprika ersetzen die dünnschaligen milden Peperoni. Die Variante bleibt vegetarisch und erhält eine etwas süßere Paprikanote.

Servieren und kombinieren

  • Direkt aus der Pfanne: Pipi e patate warm und ohne besondere Servierbeilage als eigenständige vegetarische Hauptportion servieren.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Keine belastbare Angabe zur Gefrierqualität im Ausgangstext.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welche Paprika eignet sich für Pipi e patate?

Geeignet sind milde, dünnschalige Paprika oder Peperoni. Rote und grüne Spitzpaprika sind eine ausdrücklich genannte Alternative.

Warum werden die Kartoffeln eingeweicht?

Die Kartoffelscheiben werden 20 Minuten in kaltem Wasser eingeweicht und danach gründlich getrocknet. So können sie in der Pfanne besser braten und an den Rändern goldbraun werden.

Was tun, wenn die Pfanne für alle Kartoffeln zu klein ist?

Die Kartoffeln bei Bedarf in zwei Portionen braten. Sie sollten möglichst Platz haben, damit sie braten und nicht durch die entstehende Feuchtigkeit dünsten.

Ist Pipi e patate vegetarisch?

Ja. Die angegebene Zutatenliste enthält Kartoffeln, Paprika, Zwiebel, Tomaten, Olivenöl, Salz und schwarzen Pfeffer und ist als vegetarische Hauptportion beschrieben.

Aus unserer Küche

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