Kategorie: Zutaten & Lebensmittel
Saure Sahne
Saure Sahne entsteht durch die Säuerung von Milch mit Milchsäurebakterien und hat eine dickflüssige bis feste Konsistenz. Sie enthält meist etwa zehn Prozent Fett und eignet sich besonders für kalte Speisen, Dressings und zum Verfeinern fertiger Gerichte.
Bedeutung und Verwendung
Saure Sahne wird aus pasteurisierter Milch hergestellt, die mit Milchsäurebakterien versetzt wird. Dabei wird Milchzucker zu Milchsäure abgebaut und das Milcheiweiß gerinnt. Das Ergebnis ist ein säuerliches, cremiges Milchprodukt mit vergleichsweise niedrigem Fettgehalt. In der Küche wird Saure Sahne für Salatdressings, Dips, kalte Saucen, Suppen und zum Abrunden von Gemüse- oder Kartoffelgerichten verwendet. Bei starker Hitze kann sie ausflocken. Deshalb wird sie häufig erst nach dem Kochen eingerührt oder für kalte Zubereitungen eingesetzt. In Österreich und Teilen der Schweiz ist auch die Bezeichnung Sauerrahm gebräuchlich. Saure Sahne ist nicht automatisch dasselbe wie die in den USA verbreitete Sour Cream, deren Fettgehalt meist höher liegt.
Varianten und Abgrenzung
- Saure Sahne enthält typischerweise etwa zehn Prozent Fett und ist damit leichter als Schmand oder Crème fraîche.
- Bei hoher Temperatur kann Saure Sahne ausflocken; Crème fraîche ist dagegen hitzebeständiger.
- Sauerrahm ist eine regionale Bezeichnung, während Sour Cream je nach Land ein anderes Produkt mit anderem Fettgehalt bezeichnen kann.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.
Frankfurter Kräuteromelett mit Schnittlauchquark
Zwiebelkuchen-Häppchen mit Speck
Rahmschwammerl mit Semmelknödeln
Pfälzer Zwiebelkuchen
Frankfurter Grüne Soße mit Kartoffeln und Eiern
Bibbelsches Bohnesupp mit Dörrfleisch
Traditioneller mecklenburgischer Heringssalat
Knuspriger Flammkuchen aus Baden mit Sauerrahm, Zwiebeln und Speck
Sächsische Soljanka
