Kategorie: Zutaten & Lebensmittel
Leinöl
Leinöl, auch Leinsamenöl genannt, wird aus den reifen Samen des Gemeinen Leins gewonnen. Als Speiseöl wird es meist kaltgepresst verwendet und besitzt einen ausgeprägten, nussig bis krautig wirkenden Geschmack. Es ist sehr oxidationsempfindlich und wird deshalb vor allem frisch und in kleinen Mengen eingesetzt.
Bedeutung und Verwendung
In der Küche dient Leinöl vor allem als kaltes Würz- und Ergänzungsöl, etwa für Salate, Kartoffelgerichte, Quarkzubereitungen oder kalte Saucen. Wegen seiner Empfindlichkeit gegenüber Sauerstoff, Licht und Wärme eignet es sich nicht für jede Art des Erhitzens und kann bei längerer Lagerung bitter oder ranzig werden. Der Begriff Leinöl kann auch technische Produkte bezeichnen; diese sind nicht ohne Weiteres als Lebensmittel geeignet. Für die kulinarische Verwendung ist daher die ausdrückliche Kennzeichnung als Speiseöl maßgeblich.
Varianten und Abgrenzung
- Speiseleinöl wird für Lebensmittelzwecke gewonnen und häufig kaltgepresst; technisches Leinöl kann anders behandelt sein und ist nicht zum Verzehr bestimmt.
- Leinöl und Leinsamenöl bezeichnen im Lebensmittelkontext dasselbe Pflanzenöl.
- Lausitzer Leinöl ist eine geschützte geografische Bezeichnung und nicht mit jedem Leinöl gleichzusetzen.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.








