Kategorie: Zutaten & Lebensmittel
Kräuterseitling
Der Kräuterseitling ist ein Speisepilz aus der Gattung Pleurotus, meist Pleurotus eryngii. Er besitzt einen hellbraunen Hut, einen dicken weißen Stiel und bleibt auch nach dem Garen vergleichsweise fest und bissfest.
Bedeutung und Verwendung
Kräuterseitlinge werden überwiegend kultiviert und sind ganzjährig erhältlich, während die wild vorkommenden Formen an den Wurzeln bestimmter Doldenblütler wachsen. In der Küche wird der gesamte Pilz verwendet: Der feste Stiel kann in Scheiben oder längs geteilt gebraten, gegrillt oder geschmort werden, der Hut eignet sich ebenfalls zum Kurzbraten und für Pilzgerichte. Das Aroma wird häufig als würzig und nussig beschrieben und erinnert teilweise an Steinpilz. Kräuterseitlinge passen zu Gemüsepfannen, Suppen, Risotto, Pasta, Ragouts und vegetarischen Hauptgerichten. Kultivierte Pilze sind meist wenig verschmutzt und werden eher trocken gereinigt; beschädigte oder ausgetrocknete Stellen sollten entfernt werden.
Herkunft
Der Kräuterseitling kommt ursprünglich in Regionen Europas, Nordafrikas und Asiens vor und wächst dort an den Wurzeln bestimmter Doldenblütler. Heute wird er vor allem als Kulturpilz erzeugt.
Varianten und Abgrenzung
- Kräuterseitling und Königsausternpilz sind gebräuchliche Bezeichnungen für denselben Kulturpilztyp.
- Der feste Stiel ist beim Kräuterseitling ein essbarer und kulinarisch besonders wichtiger Bestandteil.
- Kräuterseitlinge sind nicht mit Austernseitlingen gleichzusetzen, obwohl beide zur Gattung Pleurotus gehören.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.



