Kategorie: Zutaten & Lebensmittel
Japanische Sojasauce (Shoyu)
Japanische Sojasauce, japanisch Shoyu, ist eine fermentierte Würzsauce auf Grundlage von Sojabohnen und je nach Sorte weiteren Zutaten wie Weizen. Sie wird zum Würzen, Marinieren, Kochen und als Tischwürze verwendet.
Bedeutung und Verwendung
Shoyu entsteht traditionell durch Fermentation unter Beteiligung von Koji-Kulturen. In Japan werden verschiedene Typen unterschieden, die sich unter anderem in Farbe, Salzgehalt, Rohstoffanteilen, Herstellungsverfahren und Geschmack unterscheiden. Koikuchi ist die verbreitetste dunklere Standardvariante; daneben gibt es unter anderem Usukuchi, Tamari, Shiro und Saishikomi. Die Bezeichnung Shoyu bezieht sich auf japanische Sojasauce und sollte nicht pauschal mit jeder asiatischen Sojasauce gleichgesetzt werden.
Herkunft
Shoyu ist die japanische Bezeichnung für Sojasauce. Die Bezeichnung und ihre standardisierten Sorten gehören zur japanischen Lebensmittel- und Fermentationstradition.
Varianten und Abgrenzung
- Koikuchi Shoyu ist die allgemein verbreitete, dunklere Standardvariante.
- Usukuchi Shoyu ist heller, kann aber salziger sein als Koikuchi.
- Tamari, Shiro und Saishikomi sind eigene, nach japanischen Standards unterschiedene Sojasaucentypen.
- Shoyu ist nicht automatisch identisch mit chinesischer Sojasauce oder anderen fermentierten Würzsaucen.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.



