Kategorie: Zubereitungsarten & Küchentechniken

Holzkohlegrillen

Holzkohlegrillen ist das Garen von Lebensmitteln über der Glut eines mit Holzkohle oder Holzkohlebriketts betriebenen Grills. Die Wärme wird durch die glühende Kohle erzeugt; je nach Anordnung des Grillguts ist direktes oder indirektes Grillen möglich.

Bedeutung und Verwendung

Beim direkten Holzkohlegrillen liegt das Gargut unmittelbar über der Glut und wird relativ stark von unten erhitzt. Beim indirekten Grillen liegt es neben der Glut und wird im geschlossenen Grill durch die zirkulierende Wärme gegart. Die Methode wird für Fleisch, Fisch, Gemüse und andere Grillwaren verwendet und kann ein rauchiges Aroma erzeugen. Holzkohlegrills gehören wegen der Verbrennungs- und Kohlenmonoxidrisiken ausschließlich in den Außenbereich; auch Restwärme darf nicht in Innenräumen genutzt werden.

Varianten und Abgrenzung

  • Direktes Holzkohlegrillen eignet sich vor allem für kurze Garzeiten und unmittelbare Hitze.
  • Indirektes Holzkohlegrillen nutzt eine getrennte Glut- und Garzone und wird häufig für größeres Gargut eingesetzt.
  • Holzkohlegrillen ist nicht mit dem Grillen über offenem Holzfeuer gleichzusetzen, auch wenn beide Verfahren Rauch und Strahlungswärme erzeugen können.